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Weimar erinnert an die Frauen des Bauhauses

Theodore Lux Feininger, Karla Grosch und Else Rawitzer vor dem Bauhaus-Gebäude Dessau, 1928

Das Bauhaus-Museum in Weimar widmet sich seit dem Wochenende in einer Schau den „Vergessenen Bauhaus-Frauen“ und ihrer Schicksale. Etwa 460 Frauen studierten am Bauhaus, darunter Zsuzsanna Bánki, Otti Berger, Charlotte Brand, Frida von Düring, Lola Jekimowskaja, Lilly Reich, Lotte Rothschild und Lola Töpke, doch von einem Drittel sind nicht einmal die Lebensdaten bekannt. Die Ausstellung, ein gemeinsames Projekt der Klassik Stiftung Weimar mit der Universität Erfurt, präsentiert etwa 30 Künstlerinnen mit ihren Arbeiten der 1920er bis 1940er Jahre. Dokumente und Kunstwerke der Keramik, Malerei, Grafik, Skulptur oder textile Objekte illustrieren die gebrochenen Lebenswege der Bauhaus-Frauen.

Gründe, weshalb viele der Bauhäuslerinnen in Vergessenheit gerieten, sind die traditionellen weiblichen Rollenbilder, Heirat oder die schwierigen Lebensverhältnisse alleinstehender Frauen, so dass sie ihr künstlerisches Talent nicht entfalten konnten, ihr Werk nicht erhalten ist oder ihre Lebenswege kaum Spuren in den Archiven hinterlassen haben. Wesentlich war auch die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933, die zur Verfolgung durch das NS-Regime führte und nicht selten Ermordungen in Konzentrationslagern nach sich zog. Andere starben im Exil als Opfer der stalinistischen Säuberungsaktionen, verloren ihr Leben durch Krankheit, Unfälle oder in den Bombennächten des Zweiten Weltkriegs. Nicht alle Bauhäuslerinnen wurden verfolgt, einige gingen mit der neuen Ideologie sogar konform und traten in die NSDAP ein: „Diese Lebenswege sind in ihrer Verschiedenheit aufzuzeigen, um dem falschen Eindruck vorzubeugen, es habe das eine, typische Frauenschicksal in den 1930er Jahren gegeben“, so Anke Blümm, Kuratorin am Bauhaus-Museum und Dozentin an der Universität Erfurt.

Die Ausstellung zeigt, dass die Frauen im Bauhaus in allen Werkstätten vertreten waren und in Bereichen von der Architektur über die Fotografie und Reklame bis zur Buchbinderei und Weberei zu verorten sind. Minimalistische Kohlestiftstriche, leichte Schattierungen und wenige intensive schwarze Formen charakterisieren etwa Alma Siedhoff-Buschers konstruktivistische Zeichnung „Struktur- und Kompositionsstudie“ von 1920. Harriet von Rathlef-Keilmann wartet mit der kraftvollen Holzskulptur eines sitzenden russischen Mädchen von 1930 auf, Anny Wottitz erweiterte die Art von Bucheinbänden, indem sie etwa Gepardenfell nutzte, und Hilde Horn experimentierte bei ihren fotografischen Stillleben mit Licht- und Schattenwirkungen. Hinzu kommen Kinderzeichnungen, die im Konzentrationslager Theresienstadt entstanden sind. Dorthin wurde die Bauhaus-Künstlerin Friedl Dicker 1942 deportiert und gab im KZ Zeichenunterricht für Kinder. Mehrere Tausend dieser Blätter sind erhalten, zwei davon hängen neben Dickers eigenen Werken. Die Künstlerin wurde 1944 in Auschwitz ermordet.

Die Ausstellung „Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren“ läuft bis zum 4. Januar 2022. Das Bauhaus-Museum hat täglich außer dienstags von 9:30 bis 18 Uhr geöffnet. Das Haus bleibt am 24. Dezember geschlossen. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 7 Euro und 3,50 Euro für Schüler. Der begleitende Katalog kostet im Museumsshop 15 Euro.

Bauhaus-Museum Weimar
Stéphane-Hessel-Platz 1
D-99423 Weimar

Telefon: +49 (0)3643 – 545 400
Telefon: +49 (0)3643 – 545 401


05.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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01.10.2021, Vergessene Bauhaus-Frauen. Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren

Bei:


Klassik Stiftung Weimar

Stilrichtung:


Moderne Kunst

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