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Anne Arndts Sicht auf die DDR

Anne Arndt, Die DDR hat’s nie gegeben, 2021

In ihrer neuen Installation „Die DDR hat’s nie gegeben“, die derzeit im Museum Morsbroich in Leverkusen zu sehen ist, resümiert und sinniert Anne Arndt über ihre alte Heimat. Ihr Geburtsland existiere nicht mehr, und dennoch sei ihre Identität eng mit diesem Staat verknüpft, fasst die in Schwerin geborene Künstlerin, die zur dritten Generation der DDR-Bürger gehört, ihre Inspiration zusammen. Die Gewinnerin des diesjährigen Förderpreises der Kunsthochschule für Medien Köln spürt dem vielschichtigen Psychogramm der DDR-Landschaft und ihrer Gesellschaft in Zeitzeugeninterviews, dokumentarischem Material aus privaten Archiven sowie Video- und Fotomaterial nach. So unterstreichen beispielsweise Bilder einer in der Ostsee versinkenden Bunkeranlage den Titel der Ausstellung.

Dieser ist ein Zitat: Ein Unbekannter sprühte dieses Statement an die Wände des abgerissenen Palasts der Republik in Berlin. Auch wenn in der gemeinsamen deutschen Hauptstadt zahlreiche architektonische Stolpersteine verschwunden sind und nun immerhin das Humboldt Forum die Prachtmeile Unter den Linden abschließt, zeugt Arndts multimediale Zusammenschau von der ehemaligen Existenz dieses Unrechtsstaates. Statistiken über Fluchtversuche beweisen, dass der untergegangene Staat oft traumatisch in das Leben seiner Bewohner eingegriffen und tiefere Narben hinterlassen hat, die sich mit Neubauten nicht verschleiern lassen. So bewegt sich heute die Sicht auf die untergegangene DDR zwischen verklärender Erinnerung, bewusster Verdrängung und kritischer Distanzierung.

Seit 2020 vergibt die Kölner Kunsthochschule für Medien ihren mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis für Künstlerinnen in Kooperation mit dem Museum Morsbroich. Damit sollen junge künstlerische Talente entdeckt, unterstützt, vernetzt und einem breiten Publikum vorgestellt werden, was derzeit in Leverkusen geschieht.

Die Ausstellung „Anne Arndt. Die DDR hat’s nie gegeben“ läuft bis zum 24. April 2022. Das Museum Morsbroich hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr nach 3G-Regel geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Straße 80
D-51377 Leverkusen

Telefon: +49 (0)214 – 855 560
Telefax: +49 (0)214 – 855 56 44


06.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Veranstaltung vom:


01.10.2021, Anne Arndt - Die DDR hat’s nie gegeben

Bei:


Schloss Morsbroich, Städtisches Museum Leverkusen

Kunstsparte:


Installationskunst

Kunstsparte:


Fotografie

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Objektkunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Anne Arndt, Die DDR hat’s nie gegeben, 2021
Anne Arndt, Die DDR hat’s nie gegeben, 2021

Variabilder:

Anne Arndt, Die DDR hat’s nie gegeben, 2021
Anne Arndt, Die DDR hat’s nie gegeben, 2021








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