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Watteau-Schau im Schloss Charlottenburg

Jean-Antoine Watteau, Das Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint (L’Enseigne), 1720

Der Todestag des französischen Malers Jean-Antoine Watteau hat sich am 18. Juli zum 300. Mal gejährt. Dies nimmt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die neben dem Pariser Louvre die bekanntesten Gemälde Watteaus besitzt, zum Anlass, ihn mit einer Ausstellung im Schloss Charlottenburg zu ehren. Im Mittelpunkt steht Watteaus Hauptwerk das „Ladenschild des Kunsthändlers Gersaint“, das zugleich auch den Titel der Schau erklärt: „Antoine Watteau. Kunst – Markt – Gewerbe“. Es wird nicht nur die wechselvolle Geschichte des 1720 entstandenen Gemäldes nacherzählt, sondern auch die Persönlichkeit von Edmé-François Gersaint vorgestellt. Der einflussreiche Pariser Kunsthändler war maßgeblich am kometenhaften Aufstieg Watteaus beteiligt und entwickelte künstlerische Vermarktungsstrategien für ihn, die noch bis heute funktionieren. In der Ausstellung wird mittels einer 3D-Rekonstruktion die Pariser Notre Dame-Brücke mit dem Geschäft Gersaints virtuell erfahrbar. Die Schau stellt zudem von Gersaint entwickelte Werbemedien und -formate vor und zeigt anhand von Watteaus Gemälden, dass nicht zuletzt der Maler selbst mit seiner Arbeitsweise der lukrativen Vermarktung seines Œuvres den Weg bereitete.

Jean-Antoine Watteau war einer der großen Erneuerer der europäischen Kunst im 18. Jahrhundert am Übergang vom Barock zum Rokoko. Mit den „Fêtes galantes“ entwickelte er eine neue Bildgattung mit an sich unspektakulären, genau deshalb aber unmittelbar berührenden Themen. Frauen und Männer verbringen gemeinsam ihre Zeit im Freien, unterhalten sich oder musizieren. Als aktuelle, ironisch gebrochene Träume von Arkadien trafen seine Werke den Nerv der Zeit. Nach Watteaus Tod ließen Gersaint sowie der mit ihm befreundete Pariser Sammler und erfolgreiche Unternehmer Jean de Jullienne die Zeichnungen und Gemälde des Künstlers druckgrafisch reproduzieren. Mit Julliennes Projekt, diese Drucke in einer vierbändigen Edition herauszugeben, dem sogenannten „Recueil Jullienne“, wurde für eine europaweite Verbreitung der Werke Watteaus gesorgt. Durch diese Geschäftsidee entstand zugleich der Prototyp eines modernen illustrierten Werkverzeichnisses, das Watteau zu jahrhundertelangem Nachruhm verhelfen sollte.

Durch die Vorliebe des Preußenkönigs Friedrich II. für Watteaus Bildwelten der „Fêtes galantes“ waren diese für die in Berlin oder Potsdam arbeitenden Künstler stilbildend. Besonders der Hofmaler Antoine Pesne setzte sich intensiv mit Watteaus Werk auseinander, nahm Anregungen daraus auf und übertrug sie in seinen eigenen Stil. In Raumdekorationen preußischer Schlösser oder in Gemälden lässt sich eine Vielzahl von Bezügen zum Werk des Franzosen finden. Die Ausstellung bietet Gelegenheit, dieser inspirierenden Wirkung Watteaus in verschiedenen kunsthandwerklichen Bereichen nachzugehen: Porzellane mit Watteau-Malerei werden ebenso wie Fächer, Wandschirme oder eine aufwendig gearbeitete Tapisserie aus der Werkstatt von Charles Vigne zu sehen sein.

Die Ausstellung „Antoine Watteau. Kunst - Markt – Gewerbe“ läuft vom 9. Oktober bis zum 9. Januar 2022. Das Schloss Charlottenburg hat dienstags bis sonntags von 9 bis 17:30 Uhr, an November nur bis 16:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Begleitend erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog, der im Handel 39,90 Euro kostet.

Schloss Charlottenburg
Spandauer Damm 10-12
D-14059 Berlin
Telefon: +49 (0)331 – 96 94 200


08.10.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


09.10.2021, Antoine Watteau. Kunst - Markt - Gewerbe

Bei:


Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Rokoko

Bericht:


Die Kunst und die Liebe

Bericht:


Schöner Schein

Variabilder:

Antoine Pesne, Lagerndes und wandelndes Paar im Freien, um 1745
Antoine Pesne, Lagerndes und wandelndes Paar im Freien, um 1745

Variabilder:

Jean-Antoine Watteau,
 L’Embarquement pour Cythère (Die Einschiffung nach Cythera), 1718/19
Jean-Antoine Watteau, L’Embarquement pour Cythère (Die Einschiffung nach Cythera), 1718/19

Variabilder:

Jean-Antoine Watteau, L’amour paisible (Die friedliche Liebe),
 1718/19
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