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Brandung bei Knokke, 1895 / Max Schlichting

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Max-Pechstein-Förderpreis an Jumana Manna

Jumana Manna hat den Max-Pechstein-Förderpreis 2021 erhalten

Jumana Manna hat für ihre Filmarbeit „Wild Relatives“ den Max-Pechstein-Förderpreis in Zwickau erhalten. Die 1987 in den USA geborene, in Jerusalem und Berlin lebende Palästinenserin begreift ihre Installationen und Filmarbeiten als prozessuale Konstruktion von Identität. In „Wild Relatives“ erzählt sie die Geschichte einer Pflanzensamenbank in Aleppo, die 1976 aufgrund des Bürgerkriegs vom Libanon in die syrische Stadt verlegt wurde. Nachdem auch in Syrien der Krieg angelangt war, wurden Samen aus einer norwegischen Pflanzensamenbank entnommen, um die heimische Flora aufrechtzuerhalten. Die Geschichte der Samen zwischen Libanon, Syrien und Norwegen erzählt die Künstlerin in Verbindung zu Geschichten von Bauern und Flüchtlingen. Jumana Manna begeisterte die Jury gleichzeitig mit der dazu korrespondierenden Präsentation von Keramiken, die an Brotstücke erinnern und in den Vitrinen der mineralogisch-geologischen Sammlung des Max-Pechstein-Museums in Zwickau wie wertvolle Fundstücke präsentiert werden.

Die 1994 in Frankfurt am Main geborene Maja Behrmann, die mit dem zugehörigen Stipendium ausgezeichnet wurde, setzt sich in einer individuellen, nicht statischen Formensprache mit Sammlungs- und Ordnungsprozessen auseinander. Die farbenfrohen zwei- oder dreidimensionalen Gebilde bleiben in ihrer wuchernden Fülle, ihrer ungewöhnlichen Anordnung und in ihrer überraschenden Farbigkeit rätselhaft. Im Wechsel zwischen Autonomie und Interaktion reagieren sie aufeinander und scheinen in immer neuen Konstellationen ein unbekanntes Eigenleben zu führen. Die Jury hebt hervor: „Behrmanns Kreationen stellen auf humorvolle wie hintersinnige Weise Fragen nach Funktion und Form, nach Materialität und Werthaftigkeit, Natürlichkeit und Künstlichkeit, nach Modernität und Design. Im Grunde stellen sie Fragen nach einem vermeintlichen Sinnzusammenhang, führen jedoch jede Frage unmittelbar ad absurdum, indem sie diese zugleich beantworten und reduzieren auf einfache Möglichkeiten des Handelns und einer damit verknüpften Freude am Schaffen, am Gestalten, am Prozess, am Spiel, am Sammeln, am Drechseln, Malen, Stricken, Ordnen, Wiederholen, Stapeln, Spiegeln, Bauen, Verbinden….“

1947 wurde der Max-Pechstein-Förderpreis an junge Künstlerinnen und Künstler erstmals vergeben, gleichzeitig zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Hermann Max Pechstein. Mit mehreren Unterbrechungen und Änderungen geht der Preis aktuell im Zweijahresrhythmus an Künstler*innen unter 35 Jahren. Jedes sechste Jahr wird er als Ehrenpreis an das Gesamtwerk eines profilierten Künstlers der Gegenwart verliehen. Der Preis ist mit 5.000 Euro und mit 3.000 Euro für das Stipendium dotiert. Mit der Nominierung gehen die Ausstellung im Max-Pechstein-Museum und die Produktion eines Kataloges einher. Neben den Preisträgern sind in der aktuellen Schau auch die Arbeiten der übrigen drei Nominierten Anna Ehrenstein, Wolfgang Günther und Irène Mélix im Zwickauer Museum zu sehen.

Die Ausstellung „Max-Pechstein-Förderpreis der Stadt Zwickau“ läuft bis zum 9. Januar 2021. Das Max-Pechstein-Museum hat dienstags und freitags von 13 bis 17 Uhr, mittwochs und donnerstags von 13 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Geschlossen bliebt an Heiligabend und Silvester. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.

Kunstsammlungen Zwickau – Max-Pechstein-Museum
Lessingstraße 1
D-08058 Zwickau

Telefon: +49 (0)375 – 83 45 10
Telefax: +49 (0)375 – 83 45 45

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

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Veranstaltung vom:


02.10.2021, Max-Pechstein-Förderpreis der Stadt Zwickau

Bei:


Städtische Museen Zwickau

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Irène Mélix in der Ausstellung „Max-Pechstein-Förderpreis 2021“
Irène Mélix in der Ausstellung „Max-Pechstein-Förderpreis 2021“

Variabilder:

Wolfgang Günther in der Ausstellung Max-Pechstein-Förderpreis
 2021“
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