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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Berlin entdeckt Louise Stomps

Gerda Schimpf, Louise Stomps im Atelier Schillerstraße 21, Berlin 1948

Das Verborgene Museum Berlin gastiert diesen Herbst mit einer Ausstellung zu Louise Stomps in der Berlinischen Galerie. Der bisher kaum bekannten Künstlerin wird auf diese Weise posthum ihre erste große Retrospektive zu Teil. Insgesamt 90 Skulpturen der zwischen den 1920er und 1980er Jahren aktiven Stomps haben die Kuratoren beider Häuser zusammentragen können. In den fünf Jahrzehnten vollzog die Bildhauerin einen künstlerischen Prozess vom klassischen Körperbild zur stark abstrahierten Figuration und fand dabei stets zu einem eigenen Stil.

Seit 1918 war Louise Stomps künstlerisch tätig. Zunächst fertigte sie Zeichnungen und kleinere plastische Modelle an. Nach ihrer Scheidung begann die zweifache Mutter, sich zusehend kreativ zu entfalten. Von dem gängigen Vorurteil, Künstlerinnen seien doch besser im Kunsthandwerk untergebracht, ließ sie sich nicht entmutigen und nahm zwischen 1928 und 1932 am Unterricht in der Abendaktklasse der „Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Künste“ in Berlin teil. Darüber hinaus schulte sie sich bei Milly Steger in der Bildhauerklasse des „Vereins der Berliner Künstlerinnen“.

Von ihren Arbeiten der 1930er Jahre sind infolge von Bombenangriffen auf ihr Atelier während des Zweiten Weltkriegs nur wenige Werke erhalten, so zum Beispiel „Das Paar“ aus Eichenholz von 1937, ein Liebespaar in tiefer Verbundenheit nebeneinander kniend und noch dem realistischen Menschenbild verhaftet. Diese frühen Ansätze ihrer künstlerischen Bildsprache ließen sich nicht mit der herrschenden Kunstvorstellung im Nationalsozialismus vereinbaren, so dass sie sich in die innere Emigration zurückzog. Bereits im Oktober 1945 präsentierte Stomps einige Werke gemeinsam mit Karl Hartung, Gustav Seitz und Renée Sintenis in der Galerie Gerd Rosen am zerstörten Berliner Kurfürstendamm.

In Folge der Kriegserfahrungen werden das menschliche Leid und die Verletzbarkeit des Menschen zum Leitthema ihrer Arbeiten. Die emotionsgeladenen figuralen Holzskulpturen „Trauernden“ von 1951 oder die „Gemeinsame Klage“ von 1958 stehen symptomatisch für diese Entwicklung. In den 1960er Jahren werden ihre schlanken Figuren, wie der „Asket“ von 1963 oder der „Pilger“ von 1966, überlebensgroß und bis zu drei Meter hoch. Louise Stomps’ Vorliebe für Holz als Material für ihre „Natur Gestalten“ ist vermutlich durch ihren Umzug ins bayerische Rechtmehring bei Wasserburg im Inntal bedingt. Dort zog sie in eine alte Kupfermühle aus dem 15. Jahrhundert und war fortan auch räumlich von Holz und Bäumen umgeben.

Die Ausstellung „Louise Stomps. Natur Gestalten. Skulpturen 1928-1988“ läuft vom 15. Oktober bis zum 17. Januar 2022. Die Berlinische Galerie hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro; bis 18 Jahre ist er kostenlos. Begleitend erscheint im Hirmer Verlag ein Katalog, der im Handel 39,90 Euro, im Museum 29 Euro kostet.

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600
Telefax: +49 (0)30 – 78 902 700

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Veranstaltung vom:


15.10.2021, Louise Stomps - Natur Gestalten Skulpturen 1928–1988

Bei:


Das verborgene Museum

Bei:


Berlinische Galerie

Kunstsparte:


Skulptur

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Variabilder:

Louise Stomps, Meergott, 1956
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Stefan Moses, Louise Stomps. Bildhauerin, Rechtmehring 1982
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