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Düsseldorf würdigt LSBTIQ+-Bewegung

Zum CSD in Düsseldorf wurde das Denkmal für die LSBTIQ+-Community von Claus Richter enthüllt

Die Stadt Düsseldorf setzt mit einer neuen Skulpturengruppe des Künstlers Claus Richter ein Zeichen des Respektes und der Toleranz gegenüber geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Oberbürgermeister Stephan Keller hat das Denkmal am vergangenen Freitag anlässlich des diesjährigen Christopher Street Days gemeinsam mit der Vorsitzenden der Kunstkommission Heike van den Valentyn und Gabriele Bischoff vom „LSBTIQ+ Forum Düsseldorf“ eingeweiht. Die Plastik befindet sich auf der Wiese an der Rheinkniebrücke zwischen dem „KIT – Kunst im Tunnel“ und dem „Apollo Varieté“. „Mit diesem Ort gedenken wir der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und trans*Menschen und schaffen gleichzeitig ein sichtbares Symbol für die Vielfalt in der Landeshauptstadt. Ich hoffe auch auf eine Strahlkraft: Dieser Ort soll uns alle immer wieder daran erinnern, dass ein vielfältiges und tolerantes Miteinander keine Selbstverständlichkeit ist. So soll es jede und jeden dazu ermutigen, sich dafür einzusetzen, für gegenseitigen Respekt und Akzeptanz einzutreten - und Hass und Diskriminierung damit entschieden entgegenzutreten", so Keller in seiner Rede.

Auf einem Betonsockel stehen stellvertretend für sexuelle und geschlechtliche Diversität vier Personen mit dem Rücken zueinander in einem Kreis. Den Kopf erhoben, in aufrechter Haltung haben sie jeweils einen Arm nach hinten gestreckt und reichen sich in einer Geste der Verbundenheit die Hände. Den anderen Arm strecken die Figuren in die Höhe und treten mit geballter Faust oder zu einem Victory-Zeichen ausgestreckten Fingern selbstbewusst für ihre Rechte ein. „Wir stehen hier, weil es Menschen gibt, die sich dafür eingesetzt haben, dass Lieben und Begehren nicht darauf beschränkt wird, dass eine Frau einen Mann liebt und begehrt, sondern ein Mensch einen anderen Menschen. Und dass es mehr als zwei Geschlechter gibt“, fasste Gabriele Bischoff die Botschaft des Werkes zusammen. Dem 1971 in Lippstadt geborenen Künstler Claus Richter ging es bei seinem Entwurf insbesondere darum, die Kraft der Gemeinschaft als humanistisches Symbol darzustellen. Eine beigefügte Tafel widmet die lebensgroße Bronzeskulptur „den Lesben, Schwulen, Bisexuellen und trans* Menschen, die Opfer von Gewalt, Verfolgung und Diskriminierung in Düsseldorf wurden. Und all denen, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt einstanden und einstehen.“

Die Idee zu einem Gedenkort der LSBTIQ+-Bewegung entstand bei einem Werkstatttag der Mahn- und Gedenkstätte im März 2018. Die dem Kulturdezernat zugeordnete Kunstkommission Düsseldorf lud daraufhin gemeinsam mit dem „LSBTIQ+ Forum Düsseldorf“ 14 Kunstschaffende zu einem zweigeteilten, anonymen Wettbewerb ein. Bei einer Informationsveranstaltung im April 2019 konnte ein erster Zwischenstand präsentiert werden, im Mai letzten Jahres wurde „Ein seltsam klassisches Denkmal“ des Wahlkölners Claus Richter als Gewinner gekürt. Den endgültigen Standort beschloss der Rat der Stadt im März dieses Jahres.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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