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Trauer um Herbert Albrecht

Der Vorarlberger Bildhauer Herbert Albrecht ist gestorben

Herbert Albrecht ist tot. Der aus dem Bregenzerwald stammende Bildhauer starb bereits am 9. Oktober in seiner Heimat Vorarlberg. Er wurde 94 Jahre alt. „Albrecht zählte zu den bedeutendsten zeitgenössischen Bildhauern Österreichs“, würdigte der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner den Verstorbenen und hob seine „enorme schöpferische Energie“, die „künstlerische Vitalität“ und die „ungebrochene Schaffenskraft bis ins hohe Alter, die auf ganzer Linie überzeuge“, hervor. Mit seinen zahlreichen Arbeiten für den öffentlichen Raum habe sich Albrecht große Verdienste erworben, betonte Wallner. „Vom künstlerischen Schaffen und vom Namen Herbert Albrecht profitiert der Kunst- und Kulturstandort Vorarlberg im Ganzen, weil er in das Blickfeld einer interessierten internationalen Öffentlichkeit gerückt wird“, ergänzte die Vorarlberger Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink.

Herbert Albrecht, geboren am 7. Februar 1927 in Au im Bregenzerwald, besuchte ab 1941 die Bildhauerklasse der Kunstgewerbeschule in Innsbruck bei Hans Pontiller. Nach Unterbrechung als Soldat im Zweiten Weltkrieg und in Kriegsgefangenschaft beendete er 1946 seine Ausbildung. Von 1949 bis 1955 studierte Albrecht an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Herbert Boeckl und Fritz Wotruba. Zurück in Vorarlberg fand er zunächst kaum Aufträge. Sein Durchbruch gelang ihm 1960/62 mit der Betongroßplastik an der Front der Mehrerauer Abteikirche in Bregenz. Daraufhin nahm Albrecht an internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, unter anderem im Künstlerhaus Wien und Bregenz, im Museum Vasarely in Aix-en-Provence, in der Galleria Arte Moderna in Locarno und in der Brückenturm-Galerie in Mainz. Zudem beteiligte er sich mit seinen Werken bei Neu- und Umgestaltungen von Kirchen in Bregenz, Dornbirn, Saulgau und Hombrechtikon in der Schweiz.

In seinem Schaffen blieb Herbert Albrecht der menschlichen Figur verbunden, auch wenn er sie bis zur Abstraktion trieb und damit zur Unkenntlichkeit auflöste. „Das Menschenbild ist fragil geworden, spätestens nach den Gräueln des Nationalsozialismus“, so Albrecht. „Man kann den Menschen nicht mehr idealisierend darstellen, deshalb reduziere ich ihn, mache ihn sozusagen zum Symbol des Menschen.“ Dabei arbeitete meist mit den klassischen Bildhauermaterialien Stein und Bronze. „Der Stein zwingt zur Haltung und widersetzt sich durch seine Härte der Schnelllebigkeit unserer Zeit und damit dem Zeitgeist“, äußerte sich Albrecht über seinen bevorzugten Werkstoff. Mit ihm schuf er 1976 etwa auch die „Große Mutterfigur“ beim Autobahnrastplatz Frutz oder die Christophorus-Statue an der Bärentobelbrücke. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen unter anderem noch der monumentale abstrakte Bronzekopf vor dem Juridicum in Wien von 1984, die „Hommage an Brigantium“ im Bregenzer Hafen von 2011 oder die Bronzeplastik „Doppelkopf“ in Wolfurt aus dem Jahr 2020.

Für sein künstlerisches Schaffen wurde Herbert Albrecht mehrfach ausgezeichnet. 1961 erhielt er den Hugo-von-Montfort-Preis, 1967 den Theodor-Körner-Preis. Im Jahr 1973 wurde Albrecht vom Land Vorarlberg mit der Ehrengabe für Kunst gewürdigt. 1986 überreichte ihm das österreichische Bundesland das Silberne Ehrenzeichen, ein Jahr später den Internationalen Kunstpreis. Im Jahr 1980 verlieh ihm der österreichische Bundespräsident Rudolf Kirchschläger den Berufstitel „Professor“, und 2002 nahm Albrecht das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich entgegen. Zu seinem 90. Geburtstag im Jahr 2017 richteten ihm das Vorarlberg Museum in Bregenz und das Kunsthistorische Museum in Wien eine gemeinsam organisierte Retrospektive aus.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Herbert Albrecht, Kopf, 1984
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Herbert Albrecht, Hommage an Brigantium, 2010
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Herbert Albrecht, Brunnenplastik im Friedhof von Frastanz, 1958
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Der Vorarlberger Bildhauer Herbert Albrecht ist gestorben
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