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Teile der Sammlung Oppenheim bleiben in Leipzig

Hans Schmidt, Deckelhumpen mit Gießrohr, Leipzig um 1627/29

Das Leipziger Grassi Museum für Angewandte Kunst kauft zehn kunsthandwerkliche Objekte aus dem ehemaligen Besitz der jüdischen Sammlerin Margarete Oppenheim zurück. Sie gehörten zu einem 24teiligen Konvolut, das das Museum zuvor an die Erben der Leipziger Mäzenin zurückgegeben hatte. 1936 kamen die Stücke in München verfolgungsbedingt unter den Hammer und wurden vom Leipziger Museum erworben, wo sie nun rechtmäßig verbleiben können. Die erstandenen Werken umfassen zwei barocke Deckelhumpen des 17. Jahrhunderts aus Sachsen. Unter ihnen befindet sich ein aus Serpentin geschliffener und in vergoldeter Silbermontierung gefasster Humpen, der um 1620 in Zöblitz entstanden sein dürfte. Seit dem 15. Jahrhundert wurde im sächsischen Zöblitz Serpentin abgebaut und in der dortigen Drechslerinnung geschliffen. Gefäße aus sächsischem Serpentin finden sich in nahezu allen wichtigen fürstlichen Kunst- und Schatzkammern des 16. und 17. Jahrhunderts. Der Leipziger Silberschmied Hans Schmidt schuf den zweiten vergoldeten Deckelhumpen mit drachenförmigen Ausguss um 1627/29. Humpen, die zu Gießgefäßen geformt wurden, sind äußerst selten; sie dienten wohl als Wein- oder Wasserkännchen für eine festliche Tafel.

Die Kunstsammlerin Margarete Oppenheim wurde 1857 in Leipzig geboren. Sie stellte mit ihrem ersten Ehemann Georg Reichenheim eine der umfangreichsten und wichtigsten Sammlungen angewandter Kunst in Deutschland zusammen und gehörte zu den frühen Sammlerinnen und Sammlern moderner Kunst in Deutschland. Ihre Vorliebe galt dabei Werken von Paul Cézanne, aber auch Gemälde von Edouard Manet, Berthe Morisot, Vincent van Gogh, Max Liebermann, Max Slevogt, Oskar Kokoschka oder Max Beckmann fanden sich neben kunsthandwerklichen Stücken und Alten Meistern in ihrer Kollektion. Als Juden wurden Margarete Oppenheim und ihre Erben vom NS-Regime verfolgt. Während ihre Nachkommen emigrieren konnten, starb Oppenheim 1935 in Berlin. Ermöglicht wurde der Ankauf für das Grassi Museum durch Mittel der Stadt Leipzig, der Sparkasse Leipzig, der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen sowie der Kulturstiftung der Länder. Beide Humpen wurden seit 2007 in der Dauerausstellung des Museums präsentiert, wo sie nun auch weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein werden.

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Stilrichtung:


Barock

Variabilder:

Hans Schmidt, Deckelhumpen mit Gießrohr, Leipzig um 1627/29
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Variabilder:

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Künstler:


Hans Schmidt

Künstler:

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