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Technoschamanismus im Dortmunder U

Der HMKV im Dortmunder U präsentiert die Ausstellung „Technoschamanismus“

Der Dortmunder HMKV Hartware Medienkunstverein fordert aktuell die Rückkehr zu einem neuen Gemeinschaftsgefühl und stärkeren Zusammenhalt der Gesellschaft ein. Dafür hat Inke Arns die Ausstellung „Technoschamanismus“ kuratiert, prangert die Spaltung der Gesellschaft durch Kapitalismus und Ausbeutung an und zeigt mittels schamanistisch orientierter zeitgenössischer Kunst neue Ansätze für ein sozialeres und entschleunigtes Weltbild auf. Die jungen Kunstschaffenden beziehen sich dabei oft auf Joseph Beuys, der damit im Rahmen des Jubiläumsprogramms „Beuys 2021. 100 Jahre Joseph Beuys“ des Landes Nordrhein-Westfalens gewürdigt wird, aber etwa auch auf die brasilianische „tecnoxamanismo“-Bewegung. Die in dieser Free Software- und DIY-Gruppe zusammengeschlossenen Aktivisten, Hacker, Produzenten, Wissenschaftler und Künstler verstehen Schamanismus als ein Konvolut von Technologien, die das traditionelle Wissen der Vorfahren mit der modernen Wissenschaft verbinden. Die zwölf an der Dortmunder Präsentation beteiligten Kunst- und Kulturschaffenden streben nicht nach spiritueller Transzendenz, sondern zielen darauf ab, eine gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen.

Die Ausstellung ist in vier große thematische Bereiche unterteilt. Im Kapitel „Alchemie/Metallurgie“ verhandelt unter anderem das Schweizer Duo knowbotiq aus Yvonne Wilhelm und Christian Hübler mit „Swiss Psychotropic Gold, the Molecular Refinery“ die positive Konnotation von Gold. Das Metall wird zu 70 Prozent in der Schweiz veredelt und dadurch von seinem Status als „Blutgold“ reingewaschen. Dem so entstandenen Edelmetall schreiben die Künstler*innen psychoaktive Wirkungen zu. Tabita Rezaire wandert dagegen im Bereich „Kosmologie“ mit ihrer Videoinstallation „Mamelles Ancestrales“ auf den Spuren der Steinkreise im westafrikanischen Senegambia, die zwischen 300 v. Chr. und 1600 n. Chr. geschaffen wurden, und versucht deren historische und kulturelle Bedeutung, beispielsweise als Grabstätten oder Geisterorte, zu eruieren.

Mit „Ökologie und Künstlicher Intelligenz“ setzt sich unter anderem Lucile Olympe Haute auseinander, die in ihrem „Cyberwitches Manifesto“ dazu aufruft, die sozialen Medien für spirituelle Rituale zu nutzen. Zudem plädiert sie dafür, ein eigenständiges technologisches Netzwerk abseits der „Big Five“-Player Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft zu schaffen. Das letzte Kapitel, in dem beispielsweise ein Video von Joseph Beuys’ legendärer Performance „I like America and America likes me“ mit einem Kojoten von 1974 gezeigt wird, ist nicht-menschlichen Akteuren wie Tieren oder mythologischen Figuren gewidmet. Neben den genannten Kunstschaffenden erwarten den Besucher Werke von Morehshin Allahyari, Mariechen Danz, Anja Dornieden und Juan David González Monroy, Sahej Rahal, Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten, der künstlichen Intelligenz Transformella, betreut durch Johannes Paul Raether, Suzanne Treister und Anton Vidokle.

Die Ausstellung „Technoschamanismus“ läuft bis zum 6. März 2022. Der HMKV Hartware Medienkunstverein im Dortmunder U hat dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis samstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Schau erscheint Mitte November ein bebildertes Magazin im Kettler Verlag zu 18 Euro.

Hartware Medienkunstverein im Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
D-44137 Dortmund

Telefon: +49 (0)231 – 49 66 420
Telefax: +49 (0)231 – 49 66 42 29

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


09.10.2021, Technoshamanismus

Bei:


Hartware Medienkunstverein

Kunstsparte:


Fotografie

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Der HMKV im Dortmunder U präsentiert die Ausstellung
 „Technoschamanismus“
Der HMKV im Dortmunder U präsentiert die Ausstellung „Technoschamanismus“

Variabilder:

Anton Vidokle, Immortality and Resurrection for All, 2017
Anton Vidokle, Immortality and Resurrection for All, 2017

Variabilder:

Suzanne Treister, Technoshamanic Systems/Diagram/Technoshamanic
 Architectures and Design, 2020
Suzanne Treister, Technoshamanic Systems/Diagram/Technoshamanic Architectures and Design, 2020








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