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Gotha erwirbt Cranach-Gemälde

Lucas Cranach d.J., Bildnis des Kanzlers Christian Brück, 1555

Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha hat ein Bildnis von Christian Brück (1516-1567) aus der Hand Lucas Cranachs d.J. erworben. Das lebensgroße Dreiviertelporträt entstand 1555 anlässlich der Berufung Brücks zum Kanzler am Gothaer Hof unter Herzog Johann Friedrich II. Das Bild befand sich bereits seit dem Jahr 2018 als Dauerleihgabe der privaten Stiftung Joachim & Susanne Schulz im Herzoglichen Museum in Gotha. Von dieser konnte es das Haus nun dank der finanziellen Unterstützung der Kulturstiftung der Länder, der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Rudolf-August Oetker-Stiftung und Kunststiftung Gotha ankaufen. „Das Porträt des Kanzlers Brück ergänzt die bedeutende Sammlung von Gemälden der Malerfamilie Cranach im Besitz der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha um ein weiteres wichtiges Werk. Kanzler Brück war eine der zentralen Figuren der Geschichte Gothas und der Reformationszeit. Das Gemälde belegt zudem die engen Beziehungen der Malerfamilie Cranach zu der Kanzlerfamilie Brück“, erläutert Markus Hilgert von der Kulturstiftung der Länder die Bedeutung des Exponats für die Stadt Gotha.

Der Staatsmann ist als Kniestück in einem schwarzen Gewand mit pelzverbrämtem Kragen und mit schwarzem Barett auf dem bärtigen Haupt dargestellt. Um den Hals trägt Brück an einer doppelreihigen goldenen Kette ein Medaillon mit dem Bildnis Johann Friedrichs II. Seine rechte Hand hält eine Perlenkette, während die linke Hand mehrere Ringe schmücken, darunter auch einen Siegelring mit einem springenden Pferd und den lateinischen Initialen „CPD“. Die aufgeschlüsselte Inschrift „Christian Ponatus Doctoris“ weist den Dargestellten aus. Der Kunsthistoriker und Cranach-Forscher Gunnar Heydenreich konnte das Werk 2017 im Anschluss an eine frühere Zuschreibung endgültig als Porträt Brücks identifizieren, von dem bisher keine weiteren Gemälde bekannt sind.

Christian Brück wurde entweder 1516 oder 1518 als Sohn der bedeutenden sächsischen Kanzlerfamilie Brück in Wittenberg geboren. Er studierte dort bei Philipp Melanchthon und schloss seine Ausbildung mit einer juristischen Promotion ab. 1543 heiratete er Barbara Cranach, die Schwester Lucas Cranach d.J. Es folgten die Ernennung zum Hofrat 1550 und fünf Jahre später die Berufung zum Kanzler. Brück unterstützte Johann Friedrich II. darin, die durch seinen Vorgänger Johann Friedrich I. verlorene Kurwürde wiederzugewinnen. Der sächsische Herzog nahm in diesem Zuge auch den unter Reichsacht stehenden Ritter Wilhelm von Grumbach bei sich auf. Daraufhin ließ Kaiser Maximilian II. auch Johann Friedrich II. unter die Reichsacht stellen, Gotha im Jahr 1567 belagern und den Herzog inhaftieren. Brück wurde als Unterstützer seines Landesherren in der „Grumbachschen Händel“ nach der Eroberung der Stadt auf dem Gothaer Hauptmarkt durch Vierteilung hingerichtet.

Das Schicksal des Kunstwerkes vor dem 19. Jahrhundert ist bisher noch unbekannt. Im 19. und 20. Jahrhundert befand sich das Gemälde im Besitz des niederländischen Kunsthistorikers Jacob-Baart de la Faille und seiner Erben. 1978 ersteigerte das Unternehmerpaar Schulz das Cranach-Portrait als „Bildnis eines sächsischen Adligen“ im Wiener Auktionshaus Dorotheum. Nach dem Tod von Susanne Everth-Schulz im Jahr 2015 ging das Porträt in den Besitz der Stiftung Joachim & Susanne Schulz über, von der es die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha nun erworben hat.


15.11.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Lucas Cranach d.J., Bildnis des Kanzlers Christian Brück, 1555
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Lucas Cranach d.J.








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