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Luise-Straus-Preis für Heike Weber

Heike Weber erhält den Luise-Straus-Preis

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat den Luise-Straus-Preis, vor 2019 als Frauenkulturpreis bekannt, an Heike Weber überreicht. Die Kölner Zeichnerin konnte sich gegen ihre 83 Mitbewerberinnen bei der sechsköpfigen Jury einstimmig durchsetzen und darf sich nun um 5.000 Euro freuen. In deren Begründung heißt es: „In ihren Arbeiten führt Heike Weber die Linie in die dritte Dimension, füllt Wände, Räume und Orte mit zeichnerischen Installationen. Dabei verlässt die Künstlerin auch in der Wahl ihrer Materialien immer wieder das gewohnte Terrain des Mediums Zeichnung: Haarnetze und feinste Silikonstränge zum Beispiel, Fenstermalfarben, Klebebänder und Wäscheleinen formen scheinbar unendliche Linienmuster und großformatige, Böden und Wände besetzende Bilder aus feinsten Strukturen. Es entstehen Arbeiten zwischen Zeichnung, Relief, Skulptur und raumgreifender Installation.“ Heike Weber gelinge es, über einen langen Zeitraum sowohl im installativen Bereich wie auch mit Arbeiten auf Papier, in Fotografie und Objekten ihr Thema so anschaulich und gleichzeitig immer wieder neu zu gestalten, dass die Fülle und Stringenz der Arbeit immer wieder deutlich werde.

Heike Weber, 1962 in Siegen geboren, studierte Grafik-Design an der FH Aachen. 1993 war sie Artist in Residence an der Glasgow School of Art und ein Jahr später auch Gastdozentin. Sie erhielt mehrere Stipendien, darunter 1997 das Stipendium des Research Institute for Inter-Culture in Seoul, 1998 das Stipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin für das Haus Lukas in Ahrenshoop und 2005 das Casa Baldi-Stipendium des Bundes für Olevano Romano. Weber setzte mehrere ihrer Arbeiten an Bauten um, darunter die Bodenzeichnung für das Foyer der Bloomberg LP in New York City, eine Wandzeichnung für die Deutsche Flugsicherung am Tower des Flughafens Berlin/Brandenburg, im Kunstmuseum in Bonn sowie gemeinsame Projekte mit Walter Eul für einen Neubau im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg oder für das Foyer des Nangang Exhibition Center in Taipeh. Heike Weber bespielte mit ihren Arbeiten Häuser wie das Museum Moderne Kunst in Kärnten, das Museum Morsbroich in Leverkusen, das Stichting Centrum voor Hedendaagse Kunst in Maastricht, den Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf, das Kerava Art Museum in Finnland, das Lehmbruck Museum in Duisburg und das Marta Herford.

Mit dem Luise-Straus-Preis für bildende Künste will der LVR das künstlerische Schaffen von Frauen hervorheben sowie der nach wie vor bestehenden strukturellen Benachteiligung von Frauen im Kunstbetrieb entgegenwirken. Die Auszeichnung wird seit 2014 alle zwei Jahre vergeben und bietet der Preisträgerin eine Einzelausstellung mit Katalog im LVR-LandesMuseum in Bonn. Zu den bisherigen Trägern gehören Vera Lossau, Johanna Reich und zuletzt Julia Bünnagel. Die Schau mit Werken Heike Webers in Bonn ist für Ende Oktober 2022 geplant. Namensgeberin des Preises ist die Kunst- und Kulturjournalistin Luise Straus, eine der ersten promovierten Kunsthistorikerinnen. 1919 leitete sie kommissarisch für ein Jahr das Wallraff-Richartz-Museum in Köln. Sie war die erste Ehefrau des surrealistischen Künstlers Max Ernst und kam Anfang Juli 1944 im KZ Auschwitz zu Tode.


16.11.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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