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Caroline Achaintre in Ravensburg

Caroline Achaintre, Todo Custo, 2015

Das Kunstmuseum Ravensburg veranstaltet aktuell die erste museale Soloschau für Caroline Achaintre in Deutschland. Der Ausstellungstitel „Shiftings“, zu Deutsch „Verschiebungen“, „Verlagerungen“ oder „Umverteilungen“, verweist darauf, dass die Wahl-Londonerin traditionelle Techniken wie Keramik oder Tapisserie in die Gegenwart überträgt. Außerdem beschreibt er das Changieren zwischen Abstraktion und Gegenständlichem, das Achaintres Keramiken, Aquarellen oder Wandteppichen innewohnt. Die deutsch-französische Künstlerin orientiert sich an vergangenen Kunststilen wie dem deutschen Expressionismus, der Arts and Crafts-Bewegung sowie dem Fauvismus. Ihre farbenfrohen, teils zarten, teils monströs-unheimlichen Installationen und Arbeiten könnten sowohl Horror- oder Heavy Metal-Szene wie auch einem bunten Karnevalstreiben entsprungen sein.

Ihre Tapisserien stellt Caroline Achaintre mit der Technik des Tuftens her, bei der einzelne Wollfäden mit Hilfe einer Druckpistole von hinten durch die Leinwand geschossen werden. Dadurch verleiht sie diesen Arbeiten eine teils zottelige, teils flauschig-kuschelige Ästhetik, wie beispielsweise „Bat 8“ von 2018, die eine Fledermaus im bunten Papageiengewand oder eine groteske Dämonen-Maske sein könnte. Doch nicht immer sind ihre Botschaften so klar: Blickt in der Arbeit „Todo Custo“ eine Eule den Betrachter an, oder handelt es sich bei dem einen erkennbaren Auge doch um das eines Menschen? Aus der tropfenähnlichen Form des Teppichs kann man hier jedenfalls nicht auf den Inhalt schließen. Enigmatisch bleibt auch das Aquarell „Ray-Gun“ aus dem Jahr 2017, dessen Komposition an ein weiß-blaues Puzzleteil erinnert. Auch hier prangt mittig ein Auge.

Caroline Achaintre wurde 1969 in Toulouse geboren und wuchs in Fürth auf. Nach einer Ausbildung zur Schmiedekünstlerin in Zirndorf und Berlin studierte sie zwischen 1996 und 1998 im Bereich Bildhauerei/Metall an der Kunsthochschule Halle an der Saale. Anschließend besuchte sie mittels eines DAAD-Stipendiums das Chelsea College of Art and Design in London und machte 2003 ihren Abschluss am Goldsmiths College der University of London. Anschließend hatte sie mehrere Lehraufträge inne und kehrte 2019 als Professorin für Malerei und Textile Kunst an die Kunsthochschule Burg Giebichenstein nach Halle an der Saale zurück. Die Künstlerin lebt und arbeitet heute in London. Ihre Werke waren bereits in internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, darunter in der Londoner Tate Britain, dem Castello di Rivoli Museo d’Arte Contemporanea Turin, dem Palais de Tokyo in Paris, der Kunsthalle Basel, dem Dortmunder Kunstverein und im Belvedere in Wien. Neben mehreren Stipendien wurde Achaintre 2013 mit dem „illy Present Future Prize“ geehrt.

Die Ausstellung „Caroline Achaintre. Shiftings“ läuft bis zum 20. Februar 2022. Das Kunstmuseum Ravensburg hat dienstags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Jugendliche bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.

Kunstmuseum Ravensburg
Burgstraße 9
D-88212 Ravensburg
Telefon: +49 (0)751 – 82 810


22.11.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Veranstaltung vom:


20.11.2021, Caroline Achaintre. Shiftings

Bei:


Kunstmuseum Ravensburg

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Tapisserie

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Keramik

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Arbeiten auf Papier

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Caroline Achaintre, Todo Custo, 2015
Caroline Achaintre, Todo Custo, 2015

Künstler:

Caroline Achaintre








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