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Kunstmuseum Stuttgart zeigt Querschnitt der LBBW-Kollektion

Cindy Sherman, Untitled, 1982

Anlässlich ihres 50jährigen Bestehens präsentiert die Kunstsammlung der Landesbank Baden-Württemberg einen Querschnitt ihres Bestandes im Kubus des Stuttgarter Kunstmuseums. Aus dem Fundus von über 3000 Werken wählte der Sammlungsleiter und Ausstellungskurator Lutz Casper rund 150 Arbeiten von 94 Künstlern für die Schau unter dem Titel „Jetzt oder nie. 50 Jahre Sammlung LBBW“ vom frühen 20. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart aus. Dass bis 1993 die Kunst des deutschen Südwestens im Fokus stand, verdeutlichen gleich zu Beginn Bilder von Otto Dix, darunter der gemeinsam von der Stadt und der Bank erworbene „Grabenkrieg“ von 1932, eines der bedeutendsten Gemälde des Expressionisten. Nach Arbeiten schwäbischer Impressionisten und Symbolisten, wie Hans Thoma, entfaltet sich auf drei Etagen ein Panorama der geschichtlichen und künstlerischen Entwicklung mit etlichen Parallelen zum Fundus des Museums, dem sich die Bank durch enge Kooperationen eng verbunden weiß.

Vorkriegszeit, Weimarer Republik, Drittes Reich akzentuieren die Epochen ebenso wie Entwicklungen aus den Nachkriegsjahren. Neben dem dunkel tönenden Scheibenbild „Azur und Purpur“ von Ernst Wilhelm Nay begeistert der Schieferpattendruck „Lemuria und Obsidian“ von HAP Grieshaber im Zusammenspiel mit Bildern von Willi Baumeister oder Max Ackermann, bevor Vertreter des Informel wie Peter Brüning oder Emil Schumacher mit überzeugenden Gemälden die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Hard Edge oder geometrisch-konstruktive Positionen südwestdeutscher Maler wie Georg Karl Pfahler oder Anton Stankowski leiten über zu bekannten Vertretern der Düsseldorfer Kunstakademie. Großen Gesten von Markus Lüpertz oder Dieter Krieg sind hier angesagt.

Im Sammlungsbestand folgen dann die 68er-Revolte und Protest-Kunst. Besonders ausdrucksvoll visualisiert dies Valie Export in dem C-Print „Geburtenmadonna“ als Kritik an der Abtreibungspolitik der Kirchen. Konzeptkunst aus den 1990er Jahren, ausgezeichnet mit Dilettantismus, Witz und beißender Ironie etwa von Martin Kippenberger, gehen bis an die Grenzen der Geschmacklosigkeit. Die jüngste Künstlergeneration setzt sich dann mit der Macht von Bildern auch im Rahmen von Fake News auseinander. So scheint Thomas Demand in seinen C-Print „Attempt“ von 2005 eine real existierende Raumsituation abfotografiert zu haben. Doch das Atelier eines Künstlers, den die Baader-Meinhof-Terroristen in den 1970er Jahren ins Visier nahmen, um das Haus eines Staatsanwalts nebenan in die Luft zu jagen, hat er nur aus Pappe rekonstruiert.

Basierend auf sporadisch von Vorgängerinstitutionen ab den 1920er Jahren erworbene Werken, markiert das Jahr 1971 den offiziellen Sammlungsbeginn. Damals beschloss der Vorstand der Städtischen Spar- und Girokasse Stuttgart ein Ankaufs- und Sammlungskonzept. Durch Fusionen mit anderen Häusern kamen viele Arbeiten hinzu. Heute stehen Ankäufe aktueller Künste im Fokus, die von einem Fachkuratorium ausgewählt werden. Der jährliche Etat dafür variiert je nach Wirtschaftslage.

Die Ausstellung „Jetzt oder nie. 50 Jahre Sammlung LBBW“ ist bis zum 20. Februar 2022 zu besichtigen. Das Kunstmuseum Stuttgart hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, freitags bis 21 Uhr geöffnet. Geschlossen bleibt an Heiligabend, 1. Weihnachtstag und Silvester. Der Eintritt beträgt 11 Euro, ermäßigt 8 Euro. Zur Ausstellung sind ein kostenloses Booklet sowie ein dreibändiger Katalog für 75 Euro im Buchhandel erschienen.

Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 1
D-70173 Stuttgart

Telefon: +49 (0)711 – 216 196 00
Telefax: +49 (0)711 – 216 196 15


23.11.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


13.11.2021, Jetzt oder Nie. 50 Jahre Sammlung LBBW

Bei:


Kunstmuseum Stuttgart

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Fotografie

Kunstsparte:


Skulptur

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Variabilder:

Elizabeth Peyton, Craig hooded, 1997
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