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Einblicke in die Hamburger Sammlung Wolffson

Adolph von Menzel, Blick über die Dächer von Schandau, 1880

Die Hamburger Kunsthalle blickt in der Schau „Von Menzel bis Monet“ auf die Kunstsammlung Wolffson, die sie vor rund 100 Jahren als Schenkung erhielt. Damit präsentiert Kuratorin Ute Haug die Resultate ihrer Forschungen zu dieser bisher wenig bekannten Sammlung. Das Augenmerk liegt auf ihrer Stellung innerhalb der Sammlungslandschaft Hamburgs und dem Verhältnis Albert Wolffsons zur Kunsthalle. Darüber hinaus gibt es über Zeichnungen Menzels Verbindungen zur einstigen Sammlung Gurlitt. Die etwa 100 Arbeiten auf Papier und elf Gemälde stammen von Künstlern wie Daniel Nikolaus Chodowiecki, Francis Seymour Haden, Gotthardt Kuehl, Alexandre Lunois, Ascan Lutteroth, Edouard Manet und Sion Longley Wenban. Hinzu kommen historische Fotografien, Dokumente und Archivalien, darunter der silberne Prachtband der Reichsjustizgesetze von 1878. Diesen bekam der Vater von Albert Wolffson als Geschenk für seine Mitarbeit in der Kommission zur Ausarbeitung der Gesetze.

Nach dem Erbgang musste die Familie Wolffson im Nationalsozialismus zahlreiche Werke verfolgungsbedingt verkaufen, darunter Zeichnungen Adolph von Menzels, die mit 36 Arbeiten den Mittelpunkt der Sammlung bildeten. Nach der Gurlitt-Ausstellung „Schwabinger Kunstfund“ 2018/19 im Berliner Gropiusbau gelangten sechs Blätter des Realisten wieder in Familienbesitz und daraus als Dauerleihgabe in die Hamburger Kunsthalle. So ist nun etwa Menzels akkurater „Blick über die Dächer von Schandau“ von 1880 zu sehen. Den Sammler Wolffson verewigte Max Liebermann 1906 mit raschen bewegten Zügen in einem impressionistischen Portrait. Vier Jahre früher hielt Claude Monet die Londoner „Waterloo-Bridge“ in dunstigen Fliedertönen fest, wobei sich mehrere Industrieessen erheben und den grauen Himmel mit Rauch füllen. Monets Gemälde erwarb die Kunsthalle 1927 von der Witwe Helene Marie Wolffson. Den Impressionismus in Hamburg vertritt Ernst Eitner mit der atmosphärischen „Herbstlandschaft in Billwerder“.

Albert Wolffson, 1847 in Hamburg geboren und dort 1913 verstorben, war der Sohn des Hamburger Juristen Isaac Wolffson. Er war seit 1869 als Rechtsanwalt in der Kanzlei seines Vaters tätig und öffnete in den 1880er Jahren mit Partnern eine eigene Kanzlei. Albert Wolffson hatte eine enge Bindung zur Hamburger Kunsthalle und war ab 1898 Mitglied der „Commission“ für die Museumsverwaltung. Er engagierte sich in der Hamburger Bürgerschaft, saß im Aufsichtsrat der Hamburger Vereinsbank und der Hypothekenbank. Nach seinem Tod schenkte Helene Marie Wolffson 1916 eine Büste ihres Mannes und weitere Kunstwerke der Kunsthalle.

Die Ausstellung „Von Menzel bis Monet. Die Hamburger Sammlung Wolffson“ läuft bis zum 27. Februar 2022. Geöffnet ist dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr. Das Haus bleibt am Heiligabend und am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen. Der Zugang gilt allgemein nach 2G-Regel mit FFP2-Maske und 1,5 Meter Abstand. Der Eintritt beträgt 14 Euro, am Wochenende 16 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Zugang. Die Schau begleitet eine Publikation aus der „Kleinen Reihe“, die im Museum 12,90 Euro kostet.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall
D-20095 Hamburg

Telefon: +49 (0)40 – 428 131 200
Telefax: +49 (0)40 – 428 543 409

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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12.11.2021, Von Menzel bis Monet - Die Hamburger Sammlung Wolffson

Bei:


Hamburger Kunsthalle

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