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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Von Altdorfer über Dürer bis Rembrandt tauchen die Dezemberauktionen der Galerie Bassenge tief in die Welt der Druckgrafik und Zeichnungen des 15. bis 19. Jahrhunderts ein. Und das zu moderaten Preisen.

Ein Esel bleibt ein Esel



Albrecht Dürer,  Die Geburt Christi (Weihnachten), 1504

Albrecht Dürer, Die Geburt Christi (Weihnachten), 1504

So fängt die Adventszeit gut an: Bassenge startet mit einem viertägigen Auktionsmarathon in den Winter. Los geht es am 1. Dezember mit über 600 Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts. Das höchste Preisschild hängt dabei an einem Kupferstich Albrecht Dürers, dessen Motiv nicht passender für Weihnachten sein könnte: eine prachtvolle Darstellung der Geburt Christi von 1504, die die Berliner Experten mit 18.000 Euro ansetzen. Mindestens dasselbe Ergebnis soll ihrer Meinung nach auch Israhel van Meckenems „Christus vor Annas“ einbringen, das drei Episoden der Passionsgeschichte auf einem Papier verknüpft und zu den motivischen Hauptwerken aus dem grafischen Schaffen des in Bocholt tätigen Meisters zählt. Nicht das Leiden, sondern die Satire steht im Mittelpunkt eines Blatts über die Wertlosigkeit des Studiums nach Pieter Bruegel d.Ä., das sich dem Sinnspruch „Ein Esel bleibt ein Esel“ widmet. Der Titelheld nimmt dabei die Rolle des Lehrers ein, der Stall, vollgestopft mit kleinen Menschlein, ist sein Klassenraum. Pieter van der Heyden stach den derben Humor 1557 und will dafür nun 15.000 Euro sehen.


Druckgrafik des 15. bis 18. Jahrhunderts

Pieter Bruegel d.Ä. ist zwei weitere Male vertreten: mit einem 1555/56 datierten Kupferstich einer alpinen Landschaft mit tiefem Tal und bewegten Wolkenbergen, dessen Vorzeichnung sich im Pariser Louvre befindet (Taxe 8.000 EUR), und der Personifikation des Zorns aus seiner Serie der „Sieben Todsünden“ (Taxe 4.500 EUR). Auch von Albrecht Dürer kommen mehrere Werke unter den Hammer, darunter ein gleichmäßig gedruckter Holzschnitt mit der Anbetung der Könige (Taxe 6.000 EUR), der kleine Frühdruck eines Bauernpaars auf dem Markt von 1519 (Taxe 9.000 EUR) oder eine Eisenradierung des von einem Engel in die Lüfte gestreckten Schweißtuchs der Veronika (Taxe 3.000 EUR). Sammler des Passionszyklus’ Martin Schongauers aufgepasst, vier Blätter der zwölfteiligen Kupferstichfolge können für Gebote zwischen 3.500 Euro und 6.000 Euro einzeln erstanden werden.

Ein weiterer hochkarätiger Serientäter ist Rembrandt. Mit der „Kleinen Auferweckung des Lazarus“ für 4.500 Euro wählte er 1642 ein seltenes Motiv und interpretierte es auf atmosphärische Art. Ebenfalls zu Beginn der 1640er Jahre entstand auch seine Radierung „Die Taufe des Kämmerers“, die mit 4.000 Euro aufgerufen wird. Köstlich ist bei Rembrandts Radierung einer von Kindern umringten, konzentriert arbeitenden Pfannkuchenbäckerin von 1635 nicht nur das Thema, sondern auch der niedrige Preis von 1.200 Euro. Mit 6.000 Euro schlägt dann seine eindrucksvolle Nachtszene „Die Verkündigung an die Hirten“ von 1634 zu Buche, und nicht allzu häufig trifft man auf Rembrandts gleichaltrige Radierung des heiligen Hieronymus, wie er am Fuße eines Baumes in einem mächtigen Folianten studiert und von einem schmächtigen, aber grimmigen Löwen geschützt wird (Taxe 3.000 EUR). Johannes van Vliet folgt bei seiner 1631 radierten Tronie mit der Büste eines Mannes mit Federbarett einer Vorlage Rembrandts (Taxe 4.500 EUR). Auch Francisco de Goya ist mit mehreren Radierungen seiner „Los Proverbios“-Folge vertreten, die zwischen 1.200 und 6.000 Euro rangieren.

Andrea Andreani gilt als einer der produktivsten italienischen Holzschneider des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Sein Werk besteht aus starken Hell-Dunkel-Kontrasten und Riesenholzschnitten. Bei dem vorliegenden Frühdruck handelt es sich um die untere Hälfte des monumentalen Holzschnitts „Moses zerbricht die Gesetzestafeln“, den Andreani 1590 anfertigte, um unterschiedliche Posen und Gemütsregungen wiederzugeben (Taxe 12.000 EUR). Ein lebhaftes Tummeln und Bewegen ist auch auf einem seltenen Druck der Heiligen Sippe zu spüren, den Lucas Cranach d.Ä. um 1509/10 schnitt (Taxe 3.000 EUR), sowie auf der Radierung „Der entweihte Parnass“ des Monogrammisten HFE, die in vielen kleinen Szenen vom fliehenden Pegasus bis zu umarmenden Baumwesen die missgeleiteten Jünger des Apoll zeigt. Bei diesem selbst für die Renaissance ungewöhnlichen Thema hat sich der im Italien der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts tätige Stecher wohl auf Amico Aspertini berufen (Taxe 7.500 EUR).

Ein weiteres beliebtes Motiv sind die Landschaften. Bernardo Bellotto steuert mehrere ausgezeichnete Dresden-Veduten größeren Formats bei: Seine „Perspective du Pont de Dresde sur L’Elbe“ nimmt mit 12.000 Euro die Spitzenposition ein, knapp gefolgt von einer Ansicht der Fassade der Königlichen Galerie am Neumarkt für 9.000 Euro und einer Radierung der Neustadt samt Reiterdenkmal König Augusts II. (Taxe 3.000 EUR). Sein Onkel Giovanni Antonio Canal entführt den Betrachter dann in die Lagune von Venedig und präsentiert ihm auf seiner Radierung „Ale Porte del Dolo“ die weniger staatstragende Seite des Hafens von Venedig (Taxe 2.000 EUR). Louis-Jean Desprez’ „Große Eruption des Vesuvs“ hat es sogar aufs Titelbild des Katalogs geschafft, findet man doch eher selten unter den Druckgrafiken solch bunte Varianten dramatischer Naturereignisse. Desprez aquarellierte dafür eine Umrissradierung seines Freundes Francesco Piranesi. Das Blatt stammt aus einer gemeinsamen Folge von Veduten Neapels und Siziliens der beiden Künstler und soll 12.000 Euro einbringen. Das Duo zeichnet auch für eine theatralisch inszenierte Komposition des berühmten Feuerwerks „Girandola“ über der Engelsburg verantwortlich, die die Betrachter der Explosion in Schwarz und Eisenrot zum Teil der staunenden Menge am Ufer des Tibers werden lässt (Taxe 8.000 EUR).

Unter den Porträts fällt das in Brauntönen gehaltene Bildnis eines bärtigen Mannes nach Peter Paul Rubens auf, das Christoffel Jegher als Holzschnitt ausführte und wohl den Dogen Giovanni Cornaro verewigt (Taxe 8.000 EUR). Zwei herausragende Beispiele der Augsburger Kupferstichkunst des 18. Jahrhunderts bilden die radierten Großformate des österreichischen Kaiserpaars Maria Theresia und Franz I. von Philipp Andreas Kilian. Sie bestechen durch barocke Opulenz und technische Verfeinerung (Taxe 7.500 EUR). Gleich 40 Künstlerbildnisse für nur 3.000 Euro enthält ein Konvolut samtiger farbiger Schabkunstblätter von Carlo Lasinio, die aus dessen Hauptwerk stammen, einer Folge von sage und schreibe 350 Porträtkleinformaten. Eindrucksvoll ist auch der eskalierte Streit um ein Kartenspiel, der sich auf einer Dorfstraße ereignet und die heftigen Gefühle aller Beteiligten vortrefflich wiedergibt. Lucas Vorsterman d.Ä. stach ihn vermutlich nach einem Vorbild Pieter Bruegels. Seine Provenienz ist auf jeden Fall nobel: Bereits Friedrich August II. von Sachsen nannte das Blatt sein Eigentum (Taxe 9.000 EUR).

Deutsche Romantik aus der Sammlung Seeliger

Mit „Auf Papier gezeichnet – In Kupfer gestochen“ widmet Bassenge dem verstorbenen Kunsthistoriker und Mäzen Stephan Seeliger einen Katalog voll mit seinen Vorlieben: romantischen und nazarenischen Zeichnungen und Druckgrafiken. Seine Sammlung setzt mit Künstlern um 1800 und dem Klassizismus verpflichteten Grafiken nach Asmus Jacob Carstens (Taxe 600 EUR), Bertel Thorvaldsen (Taxe 1.800 EUR) und Christian Friedrich Tieck ein (Taxe 3.000 EUR). Wie sich beide Genres befruchteten, dokumentieren Blätter wie der seltene Probedruck „Tobias und die Gesetzestafeln“ von Karl Ruß (Taxe 1.500 EUR) und Umrissradierungen zu „Dantes Inferno“ nach John Flaxman (Taxen 250 bis 300 EUR), aber auch Werke von Nazarenern wie Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff, der unter anderem mit zwei reizvollen, aber auch unterschiedlichen Selbstbildnissen vertreten ist (Taxe 1.800 und 3.500 EUR).

Die engen freundschaftlichen Beziehungen und die künstlerische Nähe dokumentiert etwa Friedrich Oliviers dunkel koloriertes Blatt mit dem belauschten Gebet Daniels, das auffällige Parallelen zu Julius Schnorr von Carolsfeld aufweist (Taxe 4.000 EUR). Aus dem reichen Œuvre Carolsfelds stammen ebenfalls viele schöne Blätter, zum Beispiel eine Vorzeichnung zur Bilderbibel mit dem Thema „Es werde Licht: Der erste Schöpfungstag“ in der künstlerischen Tradition Flaxmans, eine akkurate Konturenfederkomposition des Harfe spielenden David vor König Saul sowie drei der wenigen überlieferten Darstellungen aus dem Leben Hiobs für die Cotta-Bibel (Taxen 6.000 EUR, 12.000 EUR und 4.500 EUR). Zwar schuf Carolsfeld um 1826 mit dem Bildnis des Komponisten Sigismund Ritter von Neukomm bereits eine intime, unmittelbare Zeichnung mit intensivem Ausdruck (Taxe 6.000 EUR), doch persönlich wird es erst bei seiner Federzeichnung der jungen Maria Heller sowie dem Kinderbildnis in Bleistift, das den kleinen Eduard mit wachem und konzentriertem Blick porträtiert. Es handelt sich hierbei um die Jugendliebe und Ehefrau des Künstlers sowie deren gemeinsamen Sohn (Taxen 12.000 und 4.000 EUR).

Mit Josef von Führichs ausdrucksstarkem Selbstbildnis mit Brille von 1829, das den Katalog ziert, kommt in Berlin das Highlight aus Seeligers umfangreichem Führich-Bestand für 35.000 Euro zum Aufruf. Wie sich Führich selbst getroffen hat, lässt sich gut mit einem markanten Porträt vergleichen, das sein Freund Franz Nadorp etwa um dieselbe Zeit von ihm anfertigte und ihn mit ernstem Blick und gerunzelter Stirn zeigt – typisch für das romantische Künstlerbildnis (Taxe 6.000 EUR). Führichs Porträt des Malers Adolf Gottlob Zimmermann zeugt von tiefer Vertrautheit mit dem Künstlerfreund, dem er den scherzhaften Spitznamen „Der Tirann“ verlieh (Taxe 7.500 EUR). Eines der bekanntesten Freundschaftsbilder der deutschen Romantik ist das Doppelporträt der Bildhauerbrüder Konrad und Franz Eberhard, eine Kreidelithografie, die Johann Anton Ramboux 1822 parallel zu einer Ölausführung in Rom gestaltete. Mit 24.000 Euro hat Bassenge den Preis nicht allzu hoch angesetzt: 2017 und 2018 lagen die hauseigenen Zuschläge für dieses ikonische Blatt schon bei 70.000 Euro und 85.000 Euro.

Auch bei den Landschaftsdarstellungen deutscher Sehnsuchtsorte führen herausragende Blätter wie Führichs braun lavierte Rom-Skizze vom Monte Testaccio aus (Taxe 3.000 EUR) und das einzige vollständige Skizzenbuch Oliviers mit meisterhaften Ansichten Roms und der römischen Campagna die Reihe an (Taxe 12.000 EUR). Abgeschlossen wird sie von Adrian Ludwig Richters akribischer Bleistiftzeichnung des Oratorio del Crocifisso bei Albano (Taxe 2.400 EUR) und seiner lockeren Skizze des verträumten Mühlentals vor dem Gebirgsmassiv bei Amalfi (Taxe 1.800 EUR) sowie Heinrich Reinholds geschickt eingerahmtem Blick auf die Dächer und antiken Ruinen von Rom (Taxe 3.000 EUR). Die gleichberechtigte Beziehung von Zeichnung und Druckgrafik illustriert die zwölfteilige Kupferstichserie „Bilder zu Goethes Faust“ von Ferdinand Ruscheweyh und Julius Thaeter nach Peter Cornelius für 3.000 Euro. Die prominente, in zweiter Auflage von 1845 seltene Folge war das Ergebnis langwieriger Archivrecherche und modelhaft für Seeligers wissenschaftliche Methodik.

Zeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts

Zwei Entwurfszeichnungen David Vinckboons’ d.Ä. und Salvator Rosas geben Rätsel auf: Während die Experten bei Vinckboons’ „Muschelfischern am Strand“ vermuten, dass sie im Zusammenhang mit den Vorarbeiten einer der größten Weltkarten des 17. Jahrhundert entstand, konnte das Gemälde Rosas mit der „Auffindung von Romulus und Remus“ noch nicht ausfindig gemacht werden, zu der es noch weitere Skizzen gibt (Taxe 6.000 bzw. 8.000 EUR). Mythologisch wird es mit Bartolomeo Passarottis schraffierter Federzeichnung der Mondgöttin Diana für 8.500 Euro, die auf der Rückseite noch drei gelockte Genien in Wolken bereithält, und Charles-Joseph Natoires weiblicher, halb entblößter Allegorie der Poesie mit Lyra und Noten für 7.500 Euro, eine Vorzeichnung zum Salon-Gemälde, das heute in Michigan ausgestellt ist.

Den frühen Zeichenstil des jungen Giovanni Battista Tiepolos kann man an einem an einen Felsen gelehnten männlichen Akt bewundern, der erst vor einigen Jahren bei Sotheby’s in London zu sehen war (Taxe 12.000 EUR). Aus einer venezianischen Künstlerfamilie stammt auch Giovanni Battista Piazzetta. Während der Vater Giacomo Bildhauer war, wurde der Sohn zum gefragten Historienmaler. Bei Sammlern und Kennern begehrt sind jedoch seine Kopfstudien, die keine Porträts bestimmter Personen sind, sondern dem Selbststudium dienten und einen Menschentyp darstellen. So weiß man auch beim charaktervollen Kopf eines jungen Mannes im Profil mit Buch nicht, um wen es sich handelt; Liebhaber werden dennoch beim Startgebot von 18.000 Euro in das Bietergefecht einsteigen.

Der junge Mann mit den dunklen Locken, der den potenziellen Käufern intensiv vom Katalogtitel aus in die Augen blickt, war ein beliebtes Modell der in Rom weilenden Künstler während der 1840er bis 1860er Jahre. Doch einzig der Kölner Zeichner Johannes Niessen hielt auch seinen Namen fest: Giacomo Orlandi di Subiaco steht auf dem Blatt aus dem Jahr 1847 (Taxe 18.000 EUR). Ansonsten erstreckt sich die einfarbige Offerte des 19. Jahrhunderts von präzisen Naturkreidezeichnungen Johann Christian Reinharts aus dem Park der Villa Chigi (Taxe 6.000 EUR) über die fein skizzierte Bleistiftstudie eines enthaupteten türkischen Kriegers von Friedrich Olivier nach einem Wandteppich der Renaissance bis zu einer weiß quadrierten Komposition Johann Gottfried Schadows mit dem Bildhauer Daidalus bei der Arbeit (Taxe je 4.500 EUR).

Unter den Aquarellen befindet sich die kleine Dekorationsstudie einer klassizistischen Rotunde des russischen Historienmalers Nikanor Chernetsov von 1824, die durch ihre Unteransicht eine auffallende Raumwirkung entfaltet. Sie wird genauso wie das eigensinnig deformierte Kreidebildnis der Fürstin Auguste von Harrach des preußischen Hofmalers Franz Krüger und eine Küstenlandschaft mit schattenspendenden Schirmpinien im Licht der italienischen Mittagssonne von Salomon Corrodi auf 6.000 Euro geschätzt. Den krönenden Abschluss liefern der Wiener Aquarellist Rudolf von Alt mit seiner minutiösen Liebeserklärung an die nur wenige Schritte von seinem Haus entfernte Breitenfelder Pfarrkirche während einer Trauung für 12.000 Euro und Paul Signac. Der Pariser bannte im Jahr 1905 mit wenigen, zarten Pastelltupfen das für die südfranzösische Küste so typische Licht im Hafen von Marseille auf Papier, das nun für 18.000 Euro in Berlin zu haben ist.

Die Auktion 118 findet vom 1. bis 4. Dezember in Berlin statt. Die Druckgrafiken werden am 1. Dezember ab 10 Uhr aufgerufen, die Arbeiten der Sammlung Seeliger folgen am 2. Dezember ab 15 Uhr, und die Zeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts sind am 3. Dezember ab 11 Uhr an der Reihe. Für die Teilnahme an Auktion und Vorbesichtigung, die bis einschließlich 29. November täglich von 10 bis 18 Uhr und am 30. November von 10 bis 15 Uhr möglich ist, bittet die Galerie Bassenge um vorherige Anmeldung und Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln (derzeit 2G: geimpft oder genesen). Der Katalog listet die Objekte unter www.bassenge.com.

Kontakt:

Galerie Bassenge

Erdener Straße 5a

DE-14193 Berlin

Telefon:+49 (030) 893 80 290

Telefax:+49 (030) 891 80 25

E-Mail: info@bassenge.com

Startseite: www.bassenge.com



27.11.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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