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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Lena Henke erhält den Marta Preis

Der Marta Preis 2022 geht an Lena Henke

Die Wemhöner Stiftung im nordrhein-westfälischen Herford hat Lena Henke den Marta Preis 2022 zugesprochen. Die Jury zeigte sich beeindruckt von ihrem ganzheitlichen Blick auf die Skulptur und ihre Einbindung des räumlichen und sozialen Umfelds. In ihrem künstlerischen Schaffen setzt sich Henke mit der Geschichte und Tradition der Bildhauerei sowie mit der eigenen Biografie und feministischen Positionen auseinander. Ihre Werke zeichnen sich durch eine klare Farb- und Formensprache aus. Henke hinterfrage kritisch und humorvoll bestehende soziale und architektonische Machtstrukturen in einer von Männern geprägten Gesellschaft und Kunstgeschichte, Sexualität und Fetischismus, den Körper und das Tier. So ersetzt die Künstlerin bei der Skulptur „The Baby will always be me“ von 2020 zwei Gliedmaßen eines Kleinkindes durch ein auf dem Kopf stehendes Gebäude und einen Pferdehuf. Henkes Interesse an Architektur und Stadtplanung scheint auch bei der Präsentation ihrer Arbeiten durch, mit der sie auf Sichtachsen sowie die räumlichen und sozialen Strukturen der Ausstellungsfläche Bezug nimmt.

Lena Henke wurde 1982 im nordrhein-westfälischen Warburg geboren und studierte von 2004 bis 2010 an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Michael Krebber sowie an der Glasgow School of Art in Schottland. Sie wurde 2019 bereits mit dem Rubensförderpreis der Stadt Siegen und dem Pollock-Krasner Foundation Grant ausgezeichnet. Henke war unter anderem mit Einzelausstellungen in der Kunsthalle Zürich, der Frankfurter Schirn oder im Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl präsent. Außerdem nahm sie an Gruppenausstellungen im In- und Ausland teil, darunter im Rockefeller Center in New York, dem Skulpturengarten Tilburg in den Niederlanden oder im Sprengel Museum in Hannover. Werke der Künstlerin befinden sich beispielswiese im Whitney Museum in New York, der Bundeskunstsammlung in Bonn, dem Belvedere in Wien oder dem Institute of Contemporary Art in Miami.

Der Marta Preis der Wemhöner Stiftung wird alle zwei Jahre vergeben, um ein hochrangiges künstlerisches Werk für die Sammlung Marta in Herford zu gewinnen. Dieses soll mit Blick auf den Sammlungs- und Ausstellungsschwerpunkt des Museums, die lebendige Auseinandersetzung internationaler Gegenwartskunst mit Berührungspunkten zu Design und Architektur, vor Ort entwickelt werden. Lena Henke ist die fünfte Preisträgerin der seit 2014 ausgelobten Auszeichnung, mit der bisher das Duo Heike Mutter und Ulrich Genth, Simon Wachsmuth, Peter Wächtler und im vergangenen Jahr Brigitte Waldach geehrt wurden. Das Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro beinhaltet ein Budget für die Entwicklung eines neuen Werks, das ab November 2022 im Rahmen einer Einzelausstellung Lena Henkes mit begleitendem Katalog im Museum Marta Herford präsentiert wird.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Der Marta Preis 2022 geht an Lena Henke
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Lena Henke, The Baby will always be me, 2020
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Künstler:

Lena Henke








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