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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Kapwani Kiwanga erhält Zurich Art Prize

Kapwani Kiwanga, Gewinnerin des Zurich Art Prize 2022

Der Zurich Art Prize 2022 geht an Kapwani Kiwanga. Die kanadisch-französische Künstlerin, die mit Skulpturen, Performances, Videos und installativen Settings arbeitet, ist die 15. Trägerin der Auszeichnung, die das Museum Haus Konstruktiv in Zürich und die Zurich Insurance Group gemeinsam vergeben. Kiwanga, 1978 im kanadischen Hamilton geboren, darf sich nun über insgesamt 100.000 Schweizer Franken freuen, von denen 80.000 Franken in die Produktion einer Einzelausstellung im Museum Haus Konstruktiv fließen. Kapwani Kiwanga begeisterte die Jury mit der Fähigkeit, „ihre Recherchen zu gesellschaftlich relevanten Themen in ansprechende visuelle Aussagen zu übersetzen. Kiwangas Arbeiten bieten verschiedene Lesarten, über die sich die Betrachter ihnen nähern können, sei dies aus materieller, phänomenologischer oder kunst- und kulturhistorischer Perspektive.“

Kapwani Kiwanga studierte zunächst Anthropologie und vergleichende Religionswissenschaften in Kanada, bevor sie sich Mitte der 2000er Jahre der Kunst zuwandte. Ihre Werke sind durch ihre Recherchearbeit den Geistes- und Sozialwissenschaften verbunden, so arbeitet sie in Archiven und richtet ihren Blick auf „Nebenschauplätze der Narrative zu unterrepräsentierten Geschichten“, so die Mitteilung des Haus Konstruktiv. Ihr Interesse liegt bei Themen rund um historische und gegenwärtige Machtasymmetrien und bei der Wissensgenerierung. „Daraus entstehen Werke, die sowohl durch ihre nach sozialgeschichtlichen Konnotationen ausgewählten Materialien – wie mit Perlen bestickte Textilien, Zuckerrohrpapier und Pflanzen – als auch durch ihre reduzierte Ästhetik und klare Formensprache bestechen.“

Seit 2012 arbeitet Kiwanga an ihrem Projekt „Flowers for Africa“ und sucht in Archiven nach Bildmaterial, das den Weg afrikanischer Länder in die staatliche Unabhängigkeit illustriert. Den Fokus bilden Blumenarrangements, die entsprechende diplomatische Treffen oder zeremonielle Feiern begleiten. Ausgehend von den historischen Aufnahmen beauftragt die Künstlerin Floristen, Blumengestecke nach den Vorlagen zu fertigen, die dann im Ausstellungsraum an den Wänden, auf Sockeln oder als freistehende Torbogen präsentiert werden. Das Verwelken der Pflanzen während der Schau spiegelt die Zerbrechlichkeit geschichtlicher Prozesse wider. Kapwani Kiwanga sagt: „Zunächst ist das Land enthusiastisch und voller Hoffnung für seine Zukunft als unabhängiger Staat und distanziert sich von seiner kolonialen Geschichte. Doch dieser Enthusiasmus schwindet allmählich angesichts der realen Gegebenheiten und Schwierigkeiten des Alltags, sei es in der Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft.“

Ihr geisteswissenschaftliches Studium schloss Kapwani Kiwanga 2002 ab. Von 2005 bis 2007 nahm sie am La Seine-Programm der École Nationale des Beaux-Arts in Paris teil. Hierauf folgte ihr zweijähriges Nachdiplomstudium am Le Fresnoy, Studio national des arts contemporains, in Tourcoing nahe Lille. Ihre Werke waren in internationalen Ausstellungen zu sehen, so etwa im Haus der Kunst in München, in der Fondazione Sandretto Re Rebaudengo in Turin, im Jeu de Paume in Paris, dem Museu d’Art Contemporani de Barcelona und dem Hammer Museum in Los Angeles. 2020 wurde Kiwanga mit dem Prix Marcel Duchamp geehrt und 2018 mit dem Londoner Frieze Artist Award sowie dem Sobey Art Award der National Gallery of Canada.

Der Zurich Art Prize wird seit 2007 jedes Jahr vom Museum Haus Konstruktiv in Zürich zusammen mit der Zurich Insurance Group vergeben. Er ist für bereits etablierte Künstler bestimmt, die das Erbe der konstruktiv-konkreten Kunst – das Leitmotiv des Züricher Museums – mit frischen, konzeptuellen Ideen beleben. Preisträger waren unter anderem Robin Rhode, Leonor Antunes, Mai-Thu Perret, Amalia Pica und zuletzt Sonia Kacem.

Quelle: Kuntmarkt.com/S. Hoffmann

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Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Kapwani Kiwanga, Gewinnerin des Zurich Art Prize 2022
Kapwani Kiwanga, Gewinnerin des Zurich Art Prize 2022

Variabilder:

Kapwani Kiwanga, Flowers for Africa, 2013-ongoing
Kapwani Kiwanga, Flowers for Africa, 2013-ongoing

Variabilder:

Kapwani
 Kiwanga, Plot, 2020
Kapwani Kiwanga, Plot, 2020

Künstler:

Kapwani Kiwanga








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