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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln verliert Spitzenwerke der Moderne. Versteigert werden sie nun in der Abendauktion bei Lempertz

Sonnige Abschiedsgrüße von Pissarro und Macke



Camille Pissarro,  Verger à Varengeville avec vache (Un clos à Varengeville), 1899

Camille Pissarro, Verger à Varengeville avec vache (Un clos à Varengeville), 1899

Die Winterzeit kann mit ihrem grauen Wetter und der eisigen Kälte arg auf das Gemüt schlagen, ganz zu schweigen von der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie. Die Kunst kann hier helfen und den Betrachter mit etwas Farbe in ein sanfteres Fantasiereich entführen. So ein sonniges Idyll aus Obstbäumen um ein Landhaus in der Normandie mit einer zentralen grasenden Kuh sprach Camille Pissarro 1899 an. Seine leuchtendenden gepunkteten Farben fangen die ruhige sommerliche Atmosphäre vor dem schmalen Streifen eines azurblauen Himmels mit weißen Wattewolken ein. Die heitere unbeschwerte Stimmung des Obstgartens steht nun bei Lempertz in der Abendauktion zum Verkauf. Mit einer Schätzung von 500.000 bis 700.000 Euro ist der „Verger à Varengeville avec vache“ das teuerste Werk unter den ausgewählten Arbeiten vom Impressionismus bis zur Gegenwart.


Wie der Pissarro gehört August Mackes „Sonniger Garten“ ebenfalls zur renommierten Impressionisten-Sammlung Corboud und hing in den letzten Jahren als Dauerleihgabe im Kölner Wallraf-Richartz-Museum. Die Erben des 2017 verstorbenen Schweizer Sammlers Gérard Corboud trennen sich nun auch von diesem atmosphärischen Werk, in dem Macke 1908 in postimpressionistischer Manier eine persönliche Gartenszene festhielt: Im blühenden Reich aus Bäumen und Büschen sitzt seine spätere Ehefrau Elisabeth Gerhardt in dunklem Kleid auf saftig grünem Rasen. An Weihnachten 1908 sollte sich Macke mit der Bonner Fabrikantentochter verloben (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Damit sind die beiden Highlights mit musealen Weihen des Evening Sale bei Lempertz benannt. Für 200.000 bis 250.000 Euro erhält der Moderne-Freund gleich zwei Bilder von Hermann Max Pechstein: Auf der Vorderseite hat der Expressionist um 1920 mit dem „Dorfende und Wanderdüne in Nidden“ eine farbintensive Urlaubserinnerungen fixiert, während er auf der Rückseite mit „Frank im Lupinenfeld mit Schmetterlingen“ ein intimes Porträt seines heranwachsenden Sohnes gab.

Auch die Zeitgenossenabteilung kann sich am 3. Dezember in Köln sehen lassen, herausragend dabei eine der vielen markanten Portraitdarstellungen Andy Warhols. Wer hinter dem Doppelbildnis „Ms. B und Yucca“ mit dominantem violettem Pudel und der Frau mit kurz geschnittenen braunen Locken und dunkelroten Lippen auf dem mit Acrylfarbe übergangenen Siebdruck in Türkis, Flieder, Rot und Braun steckt, bleibt im Dunklen (Taxe 300.000 bis 400.000 EUR). Daneben arbeitete sich Warhol immer wieder gerne an Filmstars ab, so 1984 an der jungen Grace Kelly mit berückendem Augenaufschlag (Taxe 140.000 bis 180.000 EUR). Ganz in die Kraft der Farbe kann sich der Betrachter bei Gotthard Graubners „Rufus“ von 1992/95 verlieren. Der tiefe, fast braune Rotweinton überzieht die quadratische Leinwand, die Graubner mit einem Füllstoff hinterlegt hat, so dass der Farbton in die dicken Schichten des Farbraumkörpers eindringen, den Blick in die Tiefe ziehen und eine sinnliche Ruhe ausstrahlen kann (Taxe 250.000 Bis 300.000 EUR).

Gegenständlich

Zwischen figurativen und ungegenständlichen Positionen bewegt sich auch das übrige Angebot der Auktion. Noch dem Jugendstil ist Otto Modersohns „Brautzug im Frühling“ verpflichtet, mit dem er 1905 das festliche Ereignis der Hochzeit seiner Schwägerin in der Worpsweder Künstlerkolonie aufzeichnete (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). André Derains um 1930 gemalter „Arlequin tenant une guitarre“ hängt wohl mit den Kostüm- und Bühnengestaltungen zusammen, die der Franzose damals für die Pariser Oper entwickelte. Der braun gebrannte junge Mann trägt die harlekintypische Kappe, sein weites weißes Hemd betont die tiefe Bräune seiner Haut. Der überraschend ruhige Spaßmacher strahlt in seiner Einfachheit eine klassische Erhabenheit aus (Taxe 140.000 bis 160.000 EUR). Eine liebenswürdige Verbeugung vor einem Künstlerkollegen und engen Freund machte Amedeo Modigliani 1917 mit seinem schlichten Bleistiftportrait des Malers „Chaïm Soutine assis à une table“. Wenige energische Striche definieren Soutine, der an einem kleinen Tisch sitzt und mit aufgestützten Ellbogen in Gedanken versunken ist (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR).

Die filigrane Arbeit eines „Netzflickers“ faszinierte Felix Nussbaum 1928. Die an der Kaimauer angesiedelte Hafenszene in einem belgischen Küstenort verwandelte Nussbaum beinahe in ein fein koloriertes Interieur mit Stuhl und gefliestem Boden (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR). 17 Jahre früher malte Max Beckmann „Die Straße“ mit der Widmung „HBSL“: Herr Beckmann Seiner Liebsten. Diese erste reine Stadtlandschaft seines Œuvres dominieren Graunuancen in den hohen Bauten und das Elfenbeinweiß der Straße und weiteren Häuser am rechten Bildrand. Schemenhaft sind vier einsame Gestalten in dieser unheimlichen Umgebung zu sehen (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Während in Georg Tapperts religiös inspirierter, in die Allgemeingültigkeit gewendeter Darstellung der „Drei Marien“ von 1917 Kriegserfahrungen einfließen (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), bieten Emil Noldes farbintensive Blumenstillleben einen angenehmen Ruhepol, wie die um 1930/35 in Aquarell gemalten „Rote Astern in dunkelblauer Vase“ (Taxe 80.000 bis 120.000 EUR).

William Nelson Copley ist mit mehreren Arbeiten bei Lempertz vertreten. Aus seiner Werkreihe von Alltagsgegenständen stammt sein „Baby Bonnet“ von 1971. Vor dunklem Purpurgrund schwebt eine ins Monumentale vergrößerte, gestrickte und mit Schleife gebundene grau-blaue Babyhaube. Das Motiv von hoher visueller Präsenz entnahm Copley dem Katalog des Warenhauses Sears, Roebuck and Co. von 1902. Auf seinem Gemälde „Bob it“ von 1994 versammelt er wichtige Motive seines klassischen Bildvokabulars. In der von grauen Steinquadern und dem Schachbrettmuster der Fliesen bestimmten Umgebung einer Gefängniszelle deutet er eine skandalträchtige und gesetzeswidrige Geschichte an, an der ein nacktes Paar – der Mann noch mit der obligatorischen Melone bekleidet –, ein anklagender Priester, ein Polizist, eine Guillotine sowie ein kleiner Hund beteiligt sind (Taxe je 80.000 bis 120.000 EUR). Deutlich günstiger liegt mit 20.000 bis 30.000 Euro Copleys erotisches Liebespaar von 1989, das er in vier verschobene quadratische Segmente eines Interieurs aufgeteilt hat.

Als Fotokünstler beteiligt sich Thomas Struth an der Auktion und stellt ein bemerkenswertes Bild für die aktuelle Corona-Krise zur Verfügung: So mit Menschen vollgestopfte Museumsräume wie auf „Stanze di Raffaello 2, Rom“ von 1990 kann man sich derzeit nicht vorstellen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Vier heranwachsende halbnackte Männer, eine helle Farbpalette und ein sozialer Realismus sind die Zutaten, mit denen Norbert Bisky 2001 seine homoerotische Fantasie „Wir spielen Luftangriff“ bestückte (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Mit seinem signifikanten Dilettantismus malte Jonathan Meese 2018 seine Leinwand „Dr. Baby’s Senfeis“. Das zwischen einer Katze und einem Menschengesicht oszillierende Werk ist als Spende an die AIDS-Stiftung vorgesehen, der Erlös wird Kindern und Jugendlichen des Township Delft in Kapstadt zukommen (Taxe 28.000 EUR).

Abstrakt

Ein Zwitterwesen ist die Serigrafie „Art as idea as idea“ von Joseph Kosuth aus dem Jahr 1967. Zwar bildet der Konzeptkünstler auf charakteristisch Weise lediglich die wörterbuchartige Definition der Zeit in weißer Schrift auf schwarzem Grund ab, doch ist der Sprache und dem Text sowie dem Begriff „Time“ an sich ein hoher Abstraktionsgrad inne, der den Betrachter zu einer eigenen philosophischen Reflektion auffordert (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Eine Auseinandersetzung von Fläche und Raum mit Linien und durch Zirkel geschaffene Rundungen gab schon 1918 Alexander Rodtschenko mit seiner auf Papier aufgetragenen „Composition“. Er verfolgte eine Gesamtidee von eng an- oder ineinander geordneten Kreissegmenten, die sowohl in Form, als auch in Farbe übergehen und sich verschränken (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Bevorzugt aus der Maschinenwelt entlehnte Fernand Léger ab 1917 Elemente und setzte sie in seiner eigenen Interpretation des Kubismus zu abstrakt-geometrischen Gebilden wieder zusammen, wie auf seiner Grafitzeichnung „Composition mécanique“ von 1923 mit runden und eckigen Objekten (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR).

Wie ein malerisch festgehaltenes Relief mythischer abstrahierter Gestalten und Symbole wirkt Willi Baumeisters „Figurenmauer“ von 1946. Vor einem beigefarben gelblichen Grund springen die Formen teils mit schwarzer Kontur, teils mit Farben wie Violett oder Weiß und Grün betont, plastisch dem Betrachter entgegen (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Ähnlich agierte 1954 auch Max Ernst auf seinem blau grundierten Gemälde „Flaneurs“, auf dem sich typische Elemente seines Bildkosmos vereinen. In den vogelartigen Köpfen der geometrisch verfestigten Bildfiguren hat er etwa seinen Stellvertreter, den Vogeloberen „Loplop“, oder Formen und Figuren der indianischen Mythologie angedeutet (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR). Ins Informel geht es mit den beiden Leinwänden „B-5/1971“ von 1971 und „Blanco“ von 1985, auf denen Emil Schumacher die Ölfarbe gestisch und reliefartig mit Erhebungen und tiefen Furchen auftrug (Taxe je 80.000 bis 100.000 EUR).

John Armleders titelloses Werk von 1992 ist weder Skulptur, noch Gemälde, und dennoch erinnert das Spiegelmosaik an beide Medien. Die silbrig schimmernde kleinteilige Folie auf der monumentalen Holzplatte reflektiert wie polierte Metallskulpturen ihre Umgebung. Durch die Verzerrung der Figuren und ihre Zerlegung in pixelhafte Spiegelungen entsteht ein temporärer malerischer Effekt (Taxe 80.000 bis 100.000 EUR). Durchzieht das Werk des Schweizers eine Note des Humorvollen, so sind die Kunstwerke Anselm Kiefers meist ernster Natur. In der materialreichen Arbeit „Jakobs Traum“ von 2004 widmet sich der Deutsche dem Alten Testament. In der Erzählung offenbarte sich Abrahams Enkel eine Leiter, die Kiefer als Betonstufen vor einer Mauer deutlich macht. Graue kleine Hemden durchziehen das Bild, wobei sie an den Stufen fast geisterhaft umherschweben. Das monochrome Grau entpuppt sich als geschichtete Arbeit mit durchschimmernden Fotografien und Blei-Applikationen unter einer Gouache-Schicht (Taxe 60.000 bis 70.000 EUR).

Auch Gerhard Richter hat für seine Papierarbeit „3.3.1989“ die Farbe Grau hergenommen, die bei ihm häufig die Idee eines Spiegels symbolisiert, sie aber hinter einem übermalten Schleier aus Gelb und Orange weitgehend verborgen (Taxe 130.000 bis 150.000 EUR). Die Farbe Grau dominiert dann Richters kleinformatige Auflagenmalerei mit der Nachahmung von „Blech“, die er 1988 als Jahresgabe für den Bonner Kunstverein in einer Auflage von insgesamt 40 unikaten Exemplaren schuf (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Eine Erinnerung an Gegebenheiten der Natur löst Herbert Brandls titelloser Farbsturm aus, der seit 2009 diagonal und energiereich in Rot- und Grünnuancen über die großformatige Leinwand fegt (Taxe 40.000 bis 50.000 EUR).

Skulptur

Ewald Mataré gestaltete 1923 eine stilisierte Kuh in Bronze. Der Lebzeitguss seiner „Stehenden Kuh (Windkuh)“, von der insgesamt 20 Exemplare bekannt sind, gehört zu frühesten archaisch anmutenden Arbeiten des rheinischen Bildhauers (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR). Dem Tierreich fühlte sich zudem Renée Sintenis besonders verpflichtet und schuf 1932 eine der wenigen Stücke ihrer Bronze „Großes stehendes Fohlen“, das aufmerksam in die Ferne blickt (Taxe 150.000 bis 200.000 EUR). Dem Menschen widmete sich Ernst Barlach in seiner typischen, vereinfachten und kompakten Formensprache, die auch „Der singende Mann“ von 1928, einer von insgesamt 16 seltenen Lebzeitgüssen, aufweist (Taxe 200.000 bis 250.000 EUR). Aber auch die Skulptur hat Abstraktes zu bieten, so Asger Jorns schrundigen Bronzeklumpen „Qhrisonte animalato“ von 1972 für 30.000 bis 40.000 Euro.

Die Auktion „Modern / Contemporary Art. Evening Sale“ findet bei Lempertz in Köln am 3. Dezember ab 18 Uhr statt. Die Vorbesichtigung läuft noch bis zum 2. Dezember von 10 bis 17:30 Uhr unter den aktuell gültigen Corona-Regeln. Der Internetkatalog listet die Objekte unter www.lempertz.com.

Kontakt:

Kunsthaus Lempertz

Neumarkt 3

DE-50667 Köln

Telefon:+49 (0221) 92 57 290

Telefax:+49 (0221) 92 57 296

E-Mail: info@lempertz.com



01.12.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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August
 Macke, Sonniger Garten, 1908
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Felix Nussbaum,  Netzflicker, 1928

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Amedeo Modigliani,  Chaïm Soutine assis à une table, 1917

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Losnummer: 7

Max Beckmann,  Die Straße, 1911

Max Beckmann, Die Straße, 1911

Taxe: 200.000 - 300.000 EURO

Zuschlag: 200.000,- EURO

Losnummer: 35

Ernst Barlach,  Der singende Mann, 1928

Ernst Barlach, Der singende Mann, 1928

Taxe: 200.000 - 250.000 EURO

Zuschlag: 270.000,- EURO

Losnummer: 61

August Macke,  Sonniger Garten, 1908

August Macke, Sonniger Garten, 1908

Taxe: 300.000 - 400.000 EURO

Zuschlag: 340.000,- EURO

Losnummer: 8

Otto Modersohn,  Brautzug im Frühling, 1905

Otto Modersohn, Brautzug im Frühling, 1905

Taxe: 80.000 - 120.000 EURO

Zuschlag: 50.096,- EURO

Losnummer: 65

Jankel Adler,  Halbakt, 1927

Jankel Adler, Halbakt, 1927

Taxe: 60.000 - 80.000 EURO

Zuschlag: 76.000,- EURO

Losnummer: 46




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