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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Streit um Lüpertz-Fenster für Hannover beigelegt

Die Marktkirche in Hannover darf das Glasfenster von Markus Lüpertz einbauen

Die Hannoversche Marktkirchengemeinde und der Erbe des Architekten Dieter Oesterlen haben ihren Streit um den Einbau eines Glasfensters vor dem Oberlandesgericht Celle beigelegt. Nun kann das von Altkanzler Gerhard Schröder gestiftete, von Markus Lüpertz entworfene „Reformationsfenster“ in die älteste Pfarrkirche der niedersächsischen Landeshauptstadt Einzug halten. In zweiter Instanz stimmen die beiden Parteien dem von Richter Matthias Wiese vorgeschlagenen Vergleich zu. Dazu muss ein dauerhaft angebrachtes, gut sichtbares Schild neben dem Kunstwerk darauf aufmerksam machen, dass dieses Fenster nicht zur ursprünglichen Konzeption des Architekten gehört: Der Kirchenbesucher soll sich den „Kontrast bewusst machen und die schlichte Gestaltung des übrigen Innenraums auf sich wirken lassen“ und so „der Großartigkeit des von Prof. Oesterlen geschaffenen Werks in besonderer Weise“ nachspüren können, heißt es in der Mitteilung des Oberlandesgerichts.

Markus Lüpertz hat für das Gotteshaus ein Glasfenster vorgesehen, das aufgrund seiner Farbigkeit und seiner lebhaften Zeichnungen mit starken Konturlinien sehr munter wirkt. Der Eindruck wird durch die großen Darstellungen von Stubenfliegen, die über die gesamte Komposition krabbeln, und einen gestikulierenden Martin Luther im Talar noch gesteigert. Der Stiefsohn Dieter Oesterlens befürchtete, dass die Intention des Architekten durch das neue Fenster zunichte gemacht würde. Als 1952 das aus Backstein errichtete Kirchengebäude nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde, war eine „Atmosphäre der Schlichtheit“ vorgesehen. Noch halten die Rechtsnachfolger des 1994 verstorbenen Oesterlens das Urheberrecht und klagten gegen den Einbau. Auch in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Georgii et Jacobi ist das neue, 13 Meter hohe, zirka 150.000 Euro teure Glasfenster nicht unumstritten; letzten Sommer wurden Unterschriften gegen einen Einbau gesammelt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Die Marktkirche in Hannover darf das Glasfenster von Markus Lüpertz
 einbauen
Die Marktkirche in Hannover darf das Glasfenster von Markus Lüpertz einbauen

Künstler:


Markus Lüpertz

Künstler:

Dieter Oesterlen








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