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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Stipendium Vordemberge-Gildewart für Harkeerat Mangat

Harkeerat Mangat hat das Stipendium Vordemberge-Gildewart 2021 gewonnen

Die Stiftung Vordemberge-Gildewart hat ihr mit 60.000 Schweizer Franken dotiertes Stipendium zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses an Harkeerat Mangat vergeben. Die Schöpfungen des indisch-kanadischen Film- und Medienkünstlers sind aktuell mit Werken zwölf weiterer Künstler*innen aus dem Raum Düsseldorf, darunter Eliza Ballesteros, Paul Czerlitzki, das Duo Nicholas Grafia und Mikolaj Sobczak, Frieder Haller, Mira Mann, Linda Skellington und Ji hyung Song, im „KIT – Kunst im Tunnel“ in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ausgestellt. Die aus allen Bereichen der Bildenden Kunst stammenden jungen Leute, die ebenfalls für das Stipendium nominiert waren, erhalten dieses Jahr eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2.000 Euro.

Harkeerat Mangats Filme zeugen von seiner Ausbildung in klassischer indischer Musik: Unabdingbar sind die Beherrschung der Atmung und der Stimmlage, doch muss alles als endloser Strom ohne Druck vorgetragen werden. So bleibt Raum für Spielraum. Vergleichbar handeln die Schauspieler in seinen kollaborativen und demokratischen Clips, denn sie haben Zeit, in einer festgelegten Dramaturgie zu improvisieren. Gleichzeitig spiegelt die Regie Mangats Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Strategien und Techniken ethnografischer Filmemacher und Anthropologen wider. So drehen sich koloniale Machtstrukturen in dem Kurzfilm „Fürstenplatz“ um, wenn ein multikultureller Regisseur wie der neue Stipendiat durch eine ethnologische Brille alltägliches Geschehen auf einem öffentlichen Platz Düsseldorfs betrachtet. Insgesamt dokumentieren in dem Film 30 einminütige Szenen Gewöhnliches wie Inszeniertes und decken verborgene Mechanismen auf.

Interessiert an oberflächlich Unsichtbarem ist Alesha Klein, Jahrgang 1990. Für ihre Skulpturen, die Assoziationen zu Wüstenböden, Zellstrukturen, Muscheln oder Gesteinsformationen wecken, verwendet sie Marmor und Metalle, die sie durch Ätzen oder Färben verwandelt. Indem Kleins Objekte rosten oder sich anderweitig verändern, schwanken sie zwischen den Antipoden Ordnung und Unordnung, Wachstum und Zerfall, Stärke und Schwäche. Auch Murat Önen, geboren 1993 in Istanbul, spielt mit Ambivalenzen. Seine Gemälde und Zeichnungen männlicher Figuren zeugen von Nähe und Begegnung, die aber bis zum Kampf und zur Verletzung ausufern können. Verzerrte Ausschnitte wie eine behaarte Brust, ein nacktes, mit einem weißen Socken bekleidetes Bein oder eine angezündete Zigarette halten den Betrachter in Bewegung und brechen hergebrachte Konzepte der Maskulinität auf.

Mit dem gleichen Medium betrachtet der 1988 geborene Björn Knapp das verwandte Thema Körper und der Körperlichkeit. In hohem Abstraktionsgrad löst er Leiber auf, bis man lediglich Fleischlichkeit identifizieren kann. Mit Imagination dekonstruiert er Landschaften, Räumen oder Figuren. Donja Nasseri stellt Fotografien, Objekte, Videos und sprachliche Elemente zu einer Gesamtinstallation neu zusammen. Die 1990 in Düsseldorf geborene Künstlerin behandelt darin Veränderungen und Prozesse in Traditionen, Kulturen und Identitäten, die ihr in ihrem eigenen Leben oder in der Geschichte begegnet sind. So thematisieren in einer Sound-Arbeit mundgeblasene Posaunenköpfe den Tod als Rahmen des Lebens, und auch ein mumifiziertes Krokodil kündet von der altägyptischen Auseinandersetzung mit dem individuellen Erleben der eigenen Endlichkeit.

Die von Gertrud Peters und Nantje Wilke kuratierte Ausstellung „Stipendium Vordemberge-Gildewart“ läuft bis zum 13. Februar 2022 und hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr unter Beachtung der 2G-Regel geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
D-40213 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211 – 89 20 769
Telefax: +49 (0)211 – 89 29 168

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


26.11.2021, Vordemberge-Gildewart Stipendium

Bei:


Kunsthalle Düsseldorf

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Variabilder:

Harkeerat Mangat hat das Stipendium Vordemberge-Gildewart 2021 gewonnen
Harkeerat Mangat hat das Stipendium Vordemberge-Gildewart 2021 gewonnen

Künstler:

Harkeerat Mangat








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