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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Berlin entdeckt Anna Dorothea Therbusch wieder

in der Ausstellung „Anna Dorothea Therbusch. Eine Berliner Künstlerin der Aufklärungszeit“

Zum 300. Geburtstag von Anna Dorothea Therbusch eröffnet die Gemäldegalerie der Staatlichen Museen zu Berlin nun eine Sonderausstellung und will die heute unbekannte Malerin der Aufklärung wieder ins öffentliche Bewusstsein rücken. Nuria Jetter, Kuratorin der Schau, hat eine Auswahl aus den vielen Portraits und Historiengemälden Therbuschs getroffen und stellt mit Gemälden ihrer Kolleg*innen, darunter von Angelika Kauffmann, Antoine Pesne, Anne Vallayer-Coster, Jean-Baptiste Siméon Chardin oder Jean-Antoine Watteau, auch ihr künstlerisches Umfeld vor. Als Vorreiterin der Emanzipation gelang Therbusch 1767 als eine der wenigen Frauen die Aufnahme an die Pariser Académie royale de peinture et de sculpture, der damals wichtigsten Kunstakademie Europas.

An künstlerischer, aber auch emanzipatorischer Relevanz gewann Anna Dorothea Therbusch durch ihre gefragten Portraits, mit denen sie in Berlin bekannt wurde. Mit ihren Darstellungen bedeutsamer Persönlichkeiten wie Henriette Herz oder Friedrich II. sollte sie zu einer wichtigen Chronistin der Aufklärungszeit werden, doch auch die eigene Person war Gegenstand ihrer Gemälde: 1782 schuf sie ein Selbstbildnis, in dem sie uns mit direktem Blick entgegenschaut und dadurch hellwach und gleichzeitig wie eine nahbare Gesprächspartnerin wirkt. In elegant glänzendem Gewand und über Körperhaltung und Blick präsentiert sich die Malerin als Respektperson mit erhöhtem Bildungsgrad. In allen Portraits grenzte sich die Künstlerin vom Repräsentationsbildnis des Spätbarock ab und zeigte als Rokoko-Malerin den Menschen in seiner Individualität.

Nuria Jetter bemüht sich um die Erweiterung des Bildes von Therbusch als reiner Portraitmalerin und möchte explizit auch Werke wie „Jupiter und Antiope“ zeigen, in denen sich die Künstlerin der Historienmalerei näherte. Das Feld der Historienmalerei war wie die Ausbildung an Akademien nicht für Frauen zugänglich, doch Anna Dorothea Therbusch gelang dies trotz der gesellschaftlichen Hemmnisse. Anteil daran hatte Herkunft. Sie lernte bei ihrem Vater Georg Lisiewski und kopierte in jungen Jahren Werke von Antoine Pesne, der ebenfalls als preußischer Hofmaler sein Geld verdiente. Ihr frühes Bildnis von Marie de Rège, einer Tochter Pesnes, ist in der Ausstellung zu sehen und gibt Aufschluss über die Ausbildungssituation der Malerin. Doch als Ehefrau eines Gastwirts und Mutter von fünf Kindern blieb Therbusch teils wenig Platz für die Kunst, der sie sich ab ihrem 40. Lebensjahr umso energischer zuwendete, nachdem ihr in der Zeit davor oft nur die Nacht zum Malen geblieben war.

Die Ausstellung „Anna Dorothea Therbusch. Eine Berliner Künstlerin der Aufklärungszeit“ läuft vom 3. Dezember bis zum 10. April 2022. Die Gemäldegalerie am Kulturforum hat dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, am Wochenende erst ab 11 Uhr unter den jeweils gültigen Corona-Regeln geöffnet. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Gemäldegalerie – Staatliche Museen zu Berlin
Matthäikirchplatz 4/6
D-10785 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42
Telefax: +49 (0)30 – 266 42 22 90

Quelle: Kunstmarkt.com/Felice Ernst

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Veranstaltung vom:


03.12.2021, Anna Dorothea Therbusch - Eine Berliner Künstlerin der Aufklärungszeit

Bei:


Staatliche Museen zu Berlin

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Klassizismus

Stilrichtung:


Rokoko

Bericht:


Kunst statt Kochtopf

Bericht:


„Denn da ist nichts mehr, wie es die Natur gewollt“

Variabilder:

Anna Dorothea Therbusch, Porträt der Henriette Herz als Hebe, 1778
Anna Dorothea Therbusch, Porträt der Henriette Herz als Hebe, 1778

Variabilder:

Anna Dorothea Therbusch, Bildnis der Marie de Rège, Kopie nach Antoine
 Pesne
Anna Dorothea Therbusch, Bildnis der Marie de Rège, Kopie nach Antoine Pesne








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