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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Neuer Förderpreis für junge Kunstschaffende

Bei der Vergabe des Young Artists-Förderpreis in Duisburg

Die Stiftung für Kunst und Kultur in Bonn und der Wienand Verlag in Köln haben am Wochenende erstmals fünf junge Kunstschaffende mit dem „Young Artists-Förderpreis“ prämiert. Die Nominierten konnten sich gegen rund 50 Bewerbungen aus den verschiedenen Kunstakademien Nordrhein-Westfalens durchsetzen. Eliza Ballesteros, Marina Bochert, Hidetoshi Mitsuzaki, Caner Teker und Silke Schönfeld verbindet ihr gemeinsamer Ausbildungsort Düsseldorf. Sie erhielten jeweils eine Katalogpublikation zu ihrer Arbeit im Wert von 15.000 Euro. Museumsdirektor Walter Smerling und Verleger Michael Wienand übergaben die Preise vergangene Woche im Museum Küppersmühle in Duisburg.

Eliza Ballesteros lebt heute in Düsseldorf und arbeitet in ihrem Atelier im Kunsthaus Rhenania in Köln. Sie studierte an den Kunstakademien in Leipzig und Düsseldorf und ist seit 2019 Meisterschülerin von Rita McBride. Die Jury lobte ihren Umgang mit Materialien und Kombinationen, auf deren Basis Ballesteros durch Maßstabsverschiebungen, Formzitate und Verbindungen unterschiedlicher Teile Installationen mit hohem narrativem Potenzial kreiere. In ihrem Arbeiten eröffne die 1988 geborene Künstlerin einen veränderten Blick auf die Wirklichkeit, mit dem Strukturen von Machtgefügen, Fetischbildungen oder Geschlechternormen zu Tage träten.

Die Bildhauerin Marina Bochert fertigt ausgehend von zeichnerischen Überlegungen kompakte Skulpturen, die zwischen Abstraktion und Figuration changieren. Ihre Arbeiten beschreibt das Vergabegremium als „auratisch aufgeladen“. Durch ihre Aufstellung auf dem Boden würden sich die Objekte dynamisch entfalten und den Betrachter einladen, die Werke interaktiv zu erkunden. Bochert wurde 1988 geboren und ist derzeit Meisterschülerin bei Martin Gostner an der Kunstakademie Düsseldorf. Hidetoshi Mitzusaki ist Meisterschüler bei Thomas Scheibitz an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein malerisches Werk ist durch zarte geometrische Kompositionen in knalligen Farben charakterisiert. Nach dem Vorbild einer Collage kombiniert der 1989 geborene Kunststudent zeichnerische Elemente mit Malerei und fotografischen Elementen.

Die Sparte des Films wird durch die 1988 geborene Silke Schönfeld vertreten. Die junge Dortmunderin studierte in Münster und Düsseldorf und ist momentan Residenzkünstlerin an der Rijksakademie in Amsterdam. Schönfeld hält in ihren Arbeiten gesellschaftliche Dynamiken fest, die sich im Umgang mit Traditionen und Gruppenritualen sowie politischen Ideologien ergeben. In diesem Zusammenhang wirft sie Fragen nach der eigenen Identität und Sozialisation auf. „Mit Caner Teker präsentieren wir eine vielschichtige Position der Performancekunst. Tekers künstlerisches Werk verschränkt Fragen der eigenen kulturellen, geschlechtlichen und sexuellen Identität mit gesellschafts- und institutionskritischen Blickwinkeln. Neben dem Akt der Performance sehen wir uns auch mit Fragen nach Archivierung und Plattform konfrontiert“, so die Aussage der Jury zu dem in Amsterdam, Berlin und Düsseldorf lebenden Künstler. Caner Teker wurde 1994 geboren und studierte an der School for New Dance Development in Amsterdam.

Der Förderpreis Young Artists steht für die Relevanz junger Positionen in der Kunst. Er soll jährlich an bis zu sechs junge künstlerische Positionen aus Nordrhein-Westfalen vergeben werden, die durch herausragende Leistungen in der Kunstwelt auf sich aufmerksam machen. Die Produktionskosten in Höhe von 15.000 Euro pro Katalog werden vom Beirat der Stiftung für Kunst und Kultur übernommen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Bei der Vergabe des Young Artists-Förderpreis in Duisburg
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