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Am 21.01.2022 Auktion 139: Moderne und zeitgenössische Kunst - Moderne Photographie

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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Vorbericht

Das Erfolgsrezept von Ketterer Kunst lautet: Spezialisierung. Das Marktsegment der Wahl: Kunst des 19. bis 21. Jahrhundert, besonders Werke aus dem deutschsprachigen Raum. Dass das Münchner Familienunternehmen auf diesem Feld gut sortiert ist, beweisen einmal mehr die kommenden Auktionen

Von Wiederentdeckungen und Millionentaxen



Alexej von Jawlensky,  Frauenkopf mit Blumen im Haar, um 1913

Alexej von Jawlensky, Frauenkopf mit Blumen im Haar, um 1913

Damit sorgte der Münchner Versteigerer für einige Schlagzeilen in der Fachpresse: Im Sommer wechselte die angesehene Kunsthistorikerin Nicola Gräfin Keglevich von Sotheby’s ins Führungsteam von Ketterer Kunst, um dort die Internationalisierung voranzutreiben. Bereits bei den anstehenden Versteigerungen wird deutlich, dass sich die Personalie ausgezahlt haben dürfte. Keglevich präsentiert ein wiederentdecktes Schlüsselbild Alexej von Jawlenskys, einen ausdrucksstarken Frauenkopf mit Blumen im Haar von 1913. Das farbenfrohe Konterfei des deutsch-russischen Expressionisten war rund 100 Jahre lang in einer Frankfurter Privatsammlung verschwunden, bis es 2017 der Fachwelt vorgestellt wurde und seither in Kunstmuseum Moritzburg in Halle an der Saale hing. Ketterer musste im Vorfeld zuerst selbst in den weltweiten Wettstreit um das museale Gemälde einsteigen, um es nun schließlich auf dem Kunstmarkt veräußern zu dürfen. Es wirkt in seiner Ausführung ikonenhaft abstrahiert, und seine kraftvolle Kolorierung in Gelb, Rot und Mintgrün hat Signalwirkung. Ketterer wird damit seinen hauseigenen Rekord knacken, den Jawlenskys „Mystischer Kopf“ erst in diesem Jahr mit einem Zuschlag von 900.000 Euro aufstellte. Denn der „Frauenkopf mit Blumen in Haar“ ist auf 2,5 bis 3,5 Millionen Euro angesetzt.


Die Abendauktion hat noch weitere Glanzlichter zu bieten. Da wären Arbeiten der Klassischen Moderne wie Emil Noldes „Buchsbaumgarten“ von 1909, der für 1,2 bis 1,8 Millionen Euro angeboten wird. Tatsächlich steht dieses flirrende Blumenbouquet, das Nolde in glühenden Farben und pastosem Pinselstrich ausführte, nicht nur exemplarisch für die frühen, breit angelegten Gartenbilder des Künstlers, sondern auch für die bewegte Historie jüdischer Kunstsammlungen der ersten Jahrhunderthälfte sowie den heutigen Umgang mit diesen. Wurde der „Buchsbaumgarten“ doch erst im September dieses Jahres vom Duisburger Lehmbruck Museum an die Erben des Breslauer Sammlers Ismar Littmann restituiert. Einen privaten Einblick gewährt Nolde mit seiner reifen und ausbalancierten Komposition „Vogel und Georginen“, für die er 1919 knallrote Blumen im eigenen Garten pflückte und sie neben einer Kranich-Bronze aus seiner umfangreichen Figurensammlung platzierte (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR).

Glanzlichter im Evening Sale

Im Besitz vieler namhafter Kunstkenner, etwa der Schweinfurter Sammlung Georg Schäfer, befand sich bereits Max Beckmanns „Stillleben mit roten Rosen“, das kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 entstand und wohl sein letztes reines Blumenstillleben in impressionistischer Peinture im Geiste Corinths oder Liebermanns war (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR). Einen zugleich sehr persönlichen und politischen Bezug hat hingegen Beckmanns Hunde-Porträt „Majong und Chilly“ von 1930, das mit der im Bild verarbeiteten ehemaligen französischen Tageszeitung „L’Intransigeant“ – „Die Kompromisslose“ – deutlich auf die Haltung des Malers hinweist und bis zu seinem Tod in dessen eigener Sammlung verblieb (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR). Liebhabern des „Brücke“-Stils sowie feinsinniger Erotik wird das Herz beim Anblick eines bereits oft ausgestellten Leimfarbengemäldes auf grobem Rupfen aufgehen: Otto Muellers „Drei badende Mädchen“ um 1911 steht für ein Startgebot von 300.000 Euro zum Verkauf.

Wem das zu subtil ist, der sollte sich an Ernst Ludwig Kirchners geschäftige Großstadt-Szene „Im Bordell“ in grellen Farben halten, die mit hektischem Malduktus die Dynamik ihrer Momentaufnahme widerspiegelt (Taxe 400.000 bis 600.000 EUR). Raffiniert und großformatig präsentiert sich hingegen die Erotik auf einer Leinwand Wladimir Bechtejeffs. Sein zackig-kantiges, kubistisch angehauchtes Frühwerk „Leda und der Schwan“ wanderte mit seiner feinfühli elegischen Note schon durch einige Hände. Ein anderes Sujet greift Erich Heckel mit einer seiner wenigen, in klirrend-kalten Blau- und Grüntönen gemalten „Erzgebirgslandschaft im Winter“ mit zwei Häusern vor dem mächtigen Wald von 1914 auf (Taxe je 300.000 bis 400.000 EUR). Dunklere, kräftigere Farbfelder nutzte 1910 Gabriele Münter zur malerischen Beschreibung der Alpen samt einsamem Haus inmitten der ausdrucksstarken Murnauer Mooslandschaft im Licht der blauen Stunde (Taxe 250.000 bis 350.000 EUR).

Über 45 Jahre verschwunden, zeigt sich das „Schlafende Mädchen“ jetzt wieder der Öffentlichkeit: Mit 18 Jahren bannte Egon Schiele seine ältere Schwester Melanie gekonnt und mit wenigen Bleistift- und Pinselstrichen auf Papier, aquarellierte sie partiell und markierte damit seine stilistische Entwicklung vom Wiener Jugendstil hin zum Expressionismus. Die frühe Arbeit war Teil eines Tauschhandels zwischen den Künstlerfreunden Schiele und Karl Hayd, aus dessen Besitz es in die Nürnberger Sammlung Joseph Drexels gelangte, von wo das anmutige Fräulein 1976 schließlich seinen Weg in eine süddeutsche Privatsammlung fand. Nun ist die schlafende Schöne bei Ketterer für 150.000 bis 250.000 Euro zu haben. Eine weitere Neuentdeckung feiert der Versteigerer mit einem Ölbild Francis Picabias. Um 1943 schuf das stilistische Chamäleon das progressive Porträt einer jungen Frau mit weißem Kragenhemd und souveränem Schmunzeln. Die Münchner Experten sind sich nach eigenen Recherchen ziemlich sicher, dass es sich bei dem fotobasierten Konterfei „La résistance“ um Marlene Dietrich handelt und setzen selbstbewusste 250.000 bis 350.000 Euro an.

Auch die Kunst nach 1945 fährt in der Abendauktion am 10. Dezember scharfe Geschütze auf: Ein monumentales Triptychon von Albert Oehlen ist mit 1,5 bis 2,5 Millionen Euro das Spitzenwerk der hochkarätigen Auswahl. Die dreiteilige neoexpressive Mischtechnik auf Holz stammt aus dem Jahr 1988 und somit aus einer wichtigen Schaffensphase des Gegenwartskünstlers zwischen Figuration und Abstraktion. Das Werk befindet sich in bester Gesellschaft, bietet die Auktion doch weitere monumentale Großformate wie Sean Scullys Inset-Gemälde „Blue Yellow Figure“ mit warmtonigen, fast schwebenden Farbflächen und eingesetzter kleinerer Leinwand von 2004 (Taxe 600.000 bis 800.000 EUR), Imi Knoebels Aluminium-Collage „Lilola“ von 2002 aus sich überlagernden quietschbunten Quadratmustern (Taxe 200.000 bis 300.000 EUR) oder die kraftvolle, gestische und schwarzlastige Balkenkonstruktion „Peinture 92 x 65, 3 août 1954“ Pierre Soulages’ für 700.000 bis 900.000 Euro.

Weitaus reduzierter und überlegter ist Jan Schoonhoven 1970 bei seinem Relief „R 70-22“ an die Arbeit gegangen und hat auf einem quadratischen Holzträger vertikal zehn Reihen mit nach rechts abfallenden kleinen Rechtecken aufgereiht. Das Ganze hat er dann mit weißer Farbe übermalt, so dass je nach Lichteinfall verschiedene Schattenwirkungen entstehen (Taxe 180.000 bis 240.000 EUR). Etwas tiefer muss man bei Cy Twomblys Bleistiftblatt „Drawing for Manifesto of Plinio“ in die Tasche greifen und für die sechs charakteristischen Kringelreihen von 1967 mindestens 250.000 Euro auf den Tisch blättern. Ein überlebensgroßer Augenschmaus ist „Tara“, ein sachlich-kühles Frauenporträt mit schwarzer Wollkappe von Alex Katz aus dem Jahr 2003 (Taxe 350.000 bis 450.000 EUR). Gerhard Richter begeistert mit dem genauen Gegenteil: „Colmar (I-V)“ ist eine rare Folge von fünf kleinformatigen, abstrakten, farbenfrohen Aquarellen von 1984, dem Jahr seines internationalen Durchbruchs (Taxe 500.000 bis 700.000 EUR).

Kunst nach 1945 und Zeitgenossen

Schon am Nachmittag des 10. Dezember steht bei Ketterer die preisgünstigere Kunst seit 1945 auf dem Programm. Ein Highlight ist Daniel Richters großformatige Leinwand „Beobachte den Verfall der Brote“ von 1999, die seinen Übergang von Abstraktion zu Figuration markiert und eine symbiotische Farben- und Formenexplosion mit Glitzerpartikeln darstellt (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Ansonsten offeriert Ketterer eine kleine Reise durch die zeitgenössische Kunst: Ein Aquarell Friedensreich Hundertwassers entführt in leuchtendem Lila und Türkis an den Fuß des Feuer spuckenden Vulkans Fujisan in Japan, während man sich mit Otto Pienes knallrotem Feuer-und Rußbild im Herz desselben Vulkans wiederzufinden scheint; Andy Warhols aquarellierte Tuschezeichnung „Ice Cream Dessert“ von 1959 hat süßen Nachtisch zum Motiv und zeigt die unschuldig-naive, kreative Seite des Pop Art-Genies, während es bei der Konzept- und Installationskünstlerin Jenny Holzer die Sprache ist, die sie als bildkünstlerisches Ausdrucksmittel nutzt, wie hier bei ihrem LED-Schriftband „Blue and Red Corner (Lustmord, Erlauf)“ von 2004 (Taxe je 60.000 bis 80.000 EUR).

Bei Günther Uecker sind es Alltagsgegenstände wie Möbel, die durch den Einsatz von Farbe und Nägeln zu dadaistischen Kunstobjekten werden, wie etwa das angebotene Stehpult mit dicht besetzter Nagelecke von 1988 für 70.000 bis 90.000 Euro. Skulpturen im klassischen Sinn erschafft der renommierte britische Bildhauer Tony Cragg, die durch ihre außergewöhnliche Formensprache und ihre Materialien in ihren Bann ziehen. Der Ketterer-Katalog listet für 50.000 bis 70.000 Euro ein für Cragg-Verhältnisse kleines transluzides Unikat aus Murano-Glas von 2015, das zugleich zerbrechlich und kraftvoll voluminös wirkt. Die jüngsten Künstler der Auktion sind in den 1970er Jahren geboren, greifen zu malerischen Aussagen und gehen meist unbekümmert mit Figuration und Abstraktion um, so Matthias Weischer, der in seinem Ölgemälde „Cube“ von 2003 ein Interieur mit einem Billardtisch perspektivisch unkorrekt neben ein buntes Quadratmuster stellt (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). In diese Preiskategorie reihen sich Jason Martins golden schimmernde, bewegte Acrylbahnen „Pirate“ in glamouröser Coolness von 2005 ein, während Marc Brandenburgs irgendwie an einen Stinkefinger erinnernde titellose Grafitzeichnung von 2008 und Adrian Ghenies ebenfalls in die Höhe strebender verschlissener Wiener Stephansdom von 2003/04 nur die Hälfte kosten sollen.

Kunst des 19. Jahrhunderts und Klassische Moderne

Wie wäre es zum Jahreswechsel mit einem besonderen Neujahrsglückwunsch? Dann heißt es zugreifen bei Philipp Otto Runges frühem Scherenschnitt von 1800 für 50.000 bis 70.000 Euro. Sein Romantiker-Kollege Caspar David Friedrich ist bei der Kunst der Neueren Meister ebenfalls mit von der Partie und stellt mit Hofmusikanten in Greifswald und einer Landschaft mit Steinbrücke und Torbogen ein Blatt mit zwei lavierten Federzeichnungen aus einem frühen Skizzenbuch von 1801 zur Verfügung (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR). In den Süden hat es einige dänische Künstler gedrängt, so Jørgen Roed 1837 in den sonnigen Kreuzgang von San Lorenzo fuori le mura in Rom mit einem einsamen Kapuzinermönch und Joseph Theodor Hansen am Ende des Jahrhunderts auf die Akropolis nach Athen zum Tempel der Siegesgöttin Nike (Taxe je 6.000 bis 8.000 EUR).

Andreas Achenbach lässt 1868 eine Abendstimmung an der Küste Griechenlands mit brausenden Wellen und ungewöhnlicher Lichtführung lebendig werden (Taxe 8.000 bis 10.000 EUR). Bei Hendrik Willem Mesdag kehren die Fischer 1890 an einem bewölkten Tag eben von ihrer Arbeit auf hoher See zurück (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), und bei Louis Douzette ist um 1910 der Mond über den Fischerbooten schon aufgegangen (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR). Ganz ohne Menschen kommt Karl Hagemeister bei seiner nachimpressionistischen Meeresansicht „Die Welle“ von 1911 aus (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Den Übergang zur Kunst des 20. Jahrhunderts markieren zudem Max Liebermanns holländische Landschaft mit Dorfhäusern und Sonnenblumen von 1890 und das skizzenhafte unbeschwerte Treiben auf dem „Jahrmarkt in Noordwijk“ von 1912 (Taxe je 70.000 bis 90.000 EUR) oder der Symbolismus eines Franz von Stuck mit dem Querformat „Meerweibchen“ um 1891 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR) oder seiner bronzenen Aktfigur „Monna Vanna“ aus den frühen 1920er Jahren (Taxe 15.000 bis 20.000 EUR).

Ansonsten bietet das Finale der Herbstauktion am 11. Dezember einen etwas günstigeren Nachschlag zur Auktion vom Vorabend. Gabriele Münter ist mit einer roten Stadtansicht bei der Stockholmer Tiergartenbrücke auf Malpappe für 90.000 bis 120.000 Euro vertreten, während Alexej von Jawlensky und Emil Nolde Blumenstillleben aus den 1930er Jahren beisteuern; ersterer tupfte leuchtende Chrysanthemen auf dunklen Hintergrund, letzterer schuf ein beseeltes Aquarell mit glühenden Sonnenblumen (Taxen 80.000 bzw. 90.000 bis 120.000 EUR). Von Nolde kann zudem noch eine wie in Feuer stehende „Meerlandschaft mit rotem Abendhimmel“ für 70.000 bis 90.000 Euro erstanden werden, die er 1946 während seines Kuraufenthalts in St. Peter an der Nordsee malte. Otto Muellers neckisch über die Schulter blickendes Zirkusmädchen „Maschka“ ziert mit ihrer gelben Jacke zwar das Titelbild des Katalogs (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), doch sind es zwei andere Arbeiten, die mit je 100.000 bis 150.000 Euro zu den Highlights der Sektion erkoren wurden: eine doppelseitig bemalte Leinwand Hermann Scherers in expressiven, kräftigen Farben mit einem Paar sowie einem Herrenporträt, die die Inspiration Ernst Ludwig Kirchners erkennen lassen, sowie ein kontemplativ melancholisches „Mädchen am Fenster“ von Karl Hofer in reduziertem Kolorit.

Dazu gesellen sich etwa noch Max Slevogts erst kürzlich in Konstanz und Dachau ausgestellter „Gärtner vor dem Haus“ von 1910 (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR), Marianne von Werefkins kalte winterliche Stadtansicht von Kaunas mit Menschen beim Gang zu Synagoge am „Freitag Abend“ von 1909/10 (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR) oder Jeanne Mammens aquarellierte Zeichnung eines gelangweilten Paars auf der Fensterbank um 1928 (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR). Mit Georg Muches kubistisch zerlegtem Stillleben von 1916/24 geht es in Richtung Abstraktion (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR), ebenso mit Johannes Molzahns Frauenkopf „11.6.1935“, der einmal durch ein frühes Computerprogramm gejagt worden zu sein scheint (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR). Dort angekommen ist Molzahns Leinwand „Juggling with the Stars IV“ von 1948 mit einer dreifachen Formvariation (Taxe 70.000 bis 90.000 EUR). Die Bildhauer bleiben eher figurativ, so Fritz Klimsch mir seiner noch dem Jugendstil verpflichteten Bronze „Schlangenbändigerin“ aus den späten 1890er Jahren (Taxe 60.000 bis 80.000 EUR) oder Wilhelm Lehmbruck mit seinem Gipsguss „Kopf Frau L., ein Bildnis seiner Frau Anita von etwa 1910 (Taxe 30.000 bis 40.000 EUR).

Den Anfang machen am 10. Dezember um 14:30 die Kunst nach 1945 sowie die Zeitgenossen, um 17:30 Uhr folgt der Evening Sale. Am 11. Dezember um 15 Uhr ist die Kunst des 19. Jahrhunderts dran, gefolgt von der Klassischen Moderne um 17 Uhr. Die Vorbesichtigung aller Werke ist in München bis zum 8. Dezember von 10 bis 18 Uhr sowie am 9. und 10. Dezember von 10 bis 17 Uhr möglich. Um vorherige Terminvereinbarung wird gebeten. Der Katalog listet die Objekte unter www.kettererkunst.de.

Kontakt:

Ketterer Kunst

Joseph-Wild-Straße 18

DE-81829 München

Telefon:+49 (089) 552 440

Telefax:+49 (089) 552 441 66

E-Mail: infomuenchen@kettererkunst.de

Startseite: www.kettererkunst.de



07.12.2021

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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