Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 03.12.2022 120. Auktion: Moderne und Zeitgenössische Kunst I

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Geist I / Ulla von Brandenburg

Geist I / Ulla von Brandenburg
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


Anzeige

Bethsabée / Pablo Picasso

Bethsabée / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Korakrit Arunanondchai in Hamburg

Der Kunstverein in Hamburg zeigt in seiner aktuellen Schau „Songs for dying / Songs for living“ raumübergreifende Videoinstallationen von Korakrit Arunanondchai. Der 1986 in Bangkok geborene Künstler lässt sich oft vom kulturellen Kontext seiner Heimat Thailand inspirieren wie auch von Orten, die postkoloniale Traumata prägen. Arunanondchai integriert seine persönlichen Erfahrungen in seine Kunstwerke und untersucht auch in den zwei aktuellen Arbeiten in Hamburg die soziohistorischen Bedingungen. In seinen Erzählungen verbindet er Zeitebenen, Räume, Lebewesen und Übernatürliches mit Alltäglichem. Arunanondchai vergleicht seine Praxis des Geschichtenerzählens mit der Fähigkeit, neue Realitäten zu erzeugen.

Die Videoinstallationen „Songs for dying“ und „Songs for living“ von 2021 teilen die Halle in zwei Kulissen: Die „Lieder fürs Leben“ bespielen einen Raum mit blauem Vorhang. Das entsprechend gefärbte Tageslicht erweckt den Eindruck der Tiefe des Ozeans, so Kuratorin Bettina Steinbrügge. Im gegenüberliegenden Teil befinden sich die „Lieder fürs Sterben“. Hier bedeckt Erde den Boden, und schwarze Wände erzeugen einen dunklen Raum um die Videoinstallation. Hier verarbeitet der Künstler den Verlust seines Großvaters und leitet die Gedanken weiter zur kosmologischen Entstehung der Welt und den damit verbundenen Zyklen von Leben und Tod, Wachstum und Zerfall.

Drei Lieder gliedern „Songs for dying“, die den Prozess des Sterbens weniger als endgültig verstehen, sondern als Möglichkeit für die Entstehung neuer Formen der Existenz. Arunanondchai ist der Überzeugung, dass das Bewusstsein nach dem Tod in Geistern weiterlebt, die durch spirituelle Medien kommunizieren. So sprechen in der Videoinstallation Geister durch eine Schamanin, die eine Meeresschildkröte zum Ozean trägt, wo ihr Leben einst begann. Das Tier ist eine der Hauptfiguren der Erzählung: eine gebrechliche und sterbende Schildkröte, die symbolisch für den verstorbenen Großvater des Künstlers steht, aber auch jene Meeresschildkröte meint, die in der Mythologie als Gottheit verehrt wird und dort vor allem auf der südkoreanischen Insel Jeju beheimatet ist. Korakrit Arunanondchai greift das dortige Massaker von 1948 und die Teilung Koreas auf. Er spannt den Bogen in die Gegenwart zur aktuellen Situation in Thailand mit den prodemokratischen Protesten gegen das Militär und die Monarchie.

„Songs for living“ entstand gemeinsam mit dem Künstler Alex Gvojic und eröffnet eine Welt nach dem Tod, in der sich Geister in Körpern wiederfinden. Gitarren und Schlagzeuge untermalen dies, die den Rhythmus im Laufe des Videos steigern. Hinzu kommt die Erzählstimme der Musikerin Zsela mit Texten aus Simone Weils „Schwerkraft und Gnade“ und Édouard Glissants Essays aus „Soleil de la conscience“. In den Bildern der Installation tauchen wiederholt der Ozean und New York auf. Das Meer sei eine „getrennte kosmische Realität“ und ein Mutterleib, so Steinbrügge. In die Gegenwart der Corona-Pandemie und des Lockdown leiten die Bilder von New York City. In „Songs for living“ geht es um Transformationen, die zu neuen Formen des Lebens führen.

Die Ausstellung „Korakrit Arunanondchai. Songs for dying / Songs for living“ läuft bis zum 20. Februar 2022. Der Kunstverein in Hamburg hat Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Es gilt die 2G-Regel mit Maskenpflicht. Eine umfassende Publikation begleitet die Schau.

Kunstverein in Hamburg
Klosterwall 23
D–20095 Hamburg

Telefon: +49 – (0)40 – 32 21 57
Telefon: +49 – (0)40 – 32 21 59

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


04.12.2021, Korakrit Arunanondchai - Songs for dying / Songs for living

Bei:


Kunstverein in Hamburg

Kunstsparte:


Film und Video

Kunstsparte:


Installationskunst

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Künstler:

Korakrit Arunanondchai








News vom 01.12.2022

Zum Tod von Meinhard von Gerkan

Zum Tod von Meinhard von Gerkan

Schwichtenberg-Gemälde für Oldenburg

Schwichtenberg-Gemälde für Oldenburg

Ruangrupa führt Kunstwelt an

Ruangrupa führt Kunstwelt an

Energiekrise: Steigende Kosten für Museen

Energiekrise: Steigende Kosten für Museen

News vom 30.11.2022

Neuer Belvedere Art Award für Robert Gabris

Neuer Belvedere Art Award für Robert Gabris

Mit Suppe ins Museum: Klimaaktivisten in Innsbruck erwünscht

Mit Suppe ins Museum: Klimaaktivisten in Innsbruck erwünscht

Günther Selichars Medienkunst in Salzburg

Günther Selichars Medienkunst in Salzburg

Rekordspende für National Portrait Gallery

Rekordspende für National Portrait Gallery

News vom 29.11.2022

Eco Land Art in Innsbruck

Eco Land Art in Innsbruck

Berliner Werkbundarchiv muss umziehen

Berliner Werkbundarchiv muss umziehen

Hyunju Oh in Wiesbaden

Hyunju Oh in Wiesbaden

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Villa Grisebach Auktionen GmbH - Max Beckmanns „Selbstbildnis gelb- rosa“ ist das teuerste Kunstwerk bei Auktionen in Deutschland

23,2 Millionen für ein Beckmann Gemälde in Berlin
Villa Grisebach Auktionen GmbH

Neumeister Münchener Kunstauktionshaus - Armbanduhr von Thomas Mann

Ein Stück Zeitgeschichte: Armbanduhr von Thomas Mann unterm Hammer
Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Kunsthaus Lempertz - Josef Albers, Becher, 1929

Herbst-Symphonie
Kunsthaus Lempertz

Villa Grisebach Auktionen GmbH - Max Beckmann, Selbstbildnis gelb-rosa, 1943

Sensationelle Winterauktionen bei Grisebach
Villa Grisebach Auktionen GmbH





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce