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Neuer Direktor der Schirn: Sebastian Baden

Sebastian Baden wird Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt

Sebastian Baden soll neuer Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt werden und zum 1. Juli 2022 Philipp Demandt nachfolgen. Das hat der Aufsichtsrat des Hauses bei seiner gestrigen Sitzung auf Vorschlag des Vorsitzenden, Oberbürgermeister Peter Feldmann, und der stellvertretenden Vorsitzenden, Kulturdezernentin Ina Hartwig, beschlossen. Der Personalie muss der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main noch zustimmen. Mit Sebastian Baden, der seit 2016 Kurator für zeitgenössische Kunst an der Kunsthalle Mannheim ist, habe die Schirn Kunsthalle eine Persönlichkeit gewonnen, die das Wechselspiel zwischen der Kunst und den drängenden Fragen der Gegenwart – Demokratie und Despotismus, Ökonomie und Ökologie – konsequent in den Blick nehme, so Hartwig. Dem stimmte auch Feldmann zu und lobte Baden als einen renommierten und sachkundigen Direktor. „Seine derzeitige Arbeit im Bereich der zeitgenössischen Kunst und an der Schnittstelle zu gesellschaftlichen Fragestellungen wird neue Impulse setzen – und die Schirn wie schon in der Vergangenheit nicht nur ein Frankfurter oder bundesweites, sondern ein internationales Publikum ansprechen lassen“, sagte Feldmann weiter.

Sebastian Baden, geboren 1980 in Kaiserslautern, studierte Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und Literaturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie sowie Freie Kunst an der Hochschule der Künste Bern. Von 2007 bis 2010 war er Stipendiat im Graduiertenkolleg „Bilder-Körper-Medium. Eine Anthropologische Perspektive“ an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe und unterrichtete dort im Anschluss bis 2016 als akademischer Mitarbeiter im Fachbereich Kunstwissenschaft und Medientheorie. Seine Dissertation mit dem Thema „Das Image des Terrorismus im Kunstsystem“ wurde von Beat Wyss an der HfG betreut und 2014 eingereicht. Nach Studienende gründete er 2006 zusammen mit seinem Zwillingsbruder Lukas Baden die Galerie „Ferenbalm-Gurbrü Station“ in Karlsruhe. Seit Oktober 2016 arbeitet Baden als Kurator für zeitgenössische Kunst, Skulptur und Neue Medien an der Kunsthalle Mannheim.

Zu seinen kunstwissenschaftlichen Schwerpunkten zählen Themen wie die Geschichte der Kunstausstellung, Kunst- und Institutionskritik sowie Politische Ikonografie und Biodesign. Für seinen Beitrag über die „Documenta“-Kunstkritik wurde ihm 2013 der AICA International Incentive Prize for Young Art Critics verliehen. Sebastian Baden ist außerdem Mitglied im Verein und im Vorstand der Netzwerk-Terrorismusforschung, einer wissenschaftlichen Plattform für die interdisziplinäre Analyse von Terrorismus in Geschichte und Gegenwart. Vor diesem Hintergrund hat er auch seine aktuelle Ausstellung „Mindbombs – Visuelle Kulturen politischer Gewalt“ über die Bildgeschichte des Terrorismus in der Kunsthalle Mannheim kuratiert, präsentiert dabei Werke von Edouard Manet bis in die Gegenwart und macht deutlich, wie zeitgenössische Kunst als kritisches Medium der Aufklärung hinter die Konstruktion von Feindbildern und Propaganda blickt.

An der Kunsthalle Mannheim hat Sebastian Baden Ausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen verantwortet, die sich mit aktuellen Fragen der Gesellschaft, der Umwelt und Ökonomie beschäftigen. Dabei setzte er auf transdisziplinäre Projekte, Partnerschaften mit Hochschulen und freien Initiativen sowie auf die Präsentation neuer Medienformate. In der Kunsthalle Mannheim kuratierte er Einzelausstellungen von Anselm Kiefer, John Bock, William Engelen, Sofia Duchovny, Christian Falsnaes, dem Duo Ingrid Mwangi und Robert Hutter, Wolfgang Ganter, Johanna Hullár, Hiwa K, Zipora Rafaelov, Anike Joyce Sadiq, Gustav Seitz, Marinella Senatore sowie die Eröffnungsausstellung des Neubaus mit Werken von Jeff Wall.

Philipp Demandt, der bisher in Personalunion die Schirn, das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung geleitet hat, muss seinen Posten an der Kunsthalle nun räumen. Grund dafür ist die von der Stadt Frankfurt liniierte Neuausrichtung des Hauses im Sinne eines Clusters der Moderne und der Gegenwart, die Sebastian Baden nun gemeinsam mit dem Team erarbeiten soll. Dies sei die Chance, das Haus strukturell und inhaltlich neu auszurichten, so Ina Hartwig. Dazu möchte Baden „Ausstellungen und Formate entwickeln, die dazu motivieren, auch ungewohnte Perspektiven auf unser Leben einzunehmen. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten will ich mich dafür einsetzen, dass innovative Ausstellungskonzepte einer lebendigen Demokratie verpflichtet sind.“

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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