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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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ohne Titel / Günther Uecker

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Bremer Atelierstipendium für Paula Hurtado Otero

Paula Hurtado Otero darf sich über das Bremer Atelierstipendium 2022 freuen. Die jährliche Förderung, die der Senator für Kultur heuer zum sechsten Mal vergibt, geht an die 1988 in Kolumbien geborene Künstlerin, die seit 2011 in Bremen lebt und an der dortigen Hochschule für Künste studiert hat. In der Begründung heißt es: „Paula Hurtado Otero hat die Jury mit ihrem vielfältigen, häufig ephemeren Werk überzeugt, dass in vielen Fällen Kollaborationen mit anderen Künstler*innen und weiteren Akteur*innen einschließt. Die neue Atelierstipendiatin bezieht sich aus ihrer eigenen besonderen Perspektive auf gesellschaftliche Strukturen und Entwicklungen. Dazu eignet sie sich Kulturtechniken, künstlerische Medien, historische Ereignisse und fremde Sichtweisen an, denen sie nachspürt und in neuen und eigenen Erzählungen wiedergibt.“

Die einstige Schülerin von Ingo Vetter und Natascha Sadr Haghighian beschreibt ihr eigenes Tun als „Arbeit am Narrativ“, das sich aus einer persönlich bedingten Fragestellung entwickelt, immer aber eine gesellschaftsrelevante Ebene mitdenkt. Paula Hurtado Otero arbeitet prozesshaft in vielen ihrer Projekte und will dies auch zur Grundlage ihrer künstlerischen Arbeit während des Atelierstipendiums machen. So reizte die Jury im Besonderen die Idee der Kolumbianerin die betonte Nutzung der Arbeitssituation im Künstlerhaus Bremen als ein kontinuierliches künstlerisches Werk, das sich nicht erst in einer Abschlusspräsentation manifestiert. Bisher nutzte die Künstlerin Installationen, Sound- und Videoinstallationen als künstlerisches Medium.

Das einjährige Bremer Atelierstipendium wird jährlich verliehen und wendet sich als Nachwuchsförderung an bildende Künstler, die in der Hansestadt leben und arbeiten. Hierbei darf der Abschluss des Kunststudiums nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Das Stipendium beinhaltet einen mietfreien Arbeitsraum für ein Jahr und einen monatlichen finanzierten Zuschuss über 600 Euro für die Umsetzung künstlerischer Arbeiten und verfolgt das Ziel, den Einstieg in das professionelle Berufsleben sowie die Vernetzung im Kunstbetrieb zu unterstützen. Die Stipendiaten werden vom Künstlerhaus Bremen und weiteren externen Kuratoren betreut. Am Ende der Förderungszeit steht eine kleine Werkpräsentation sowie ein Künstlergespräch im Künstlerhaus Bremen. Ein künstlerischer Beirat spricht dem Senator für Kultur eine Empfehlung für die Wahl des Stipendiaten aus.


12.01.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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