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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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Trauer um Fotografin Sabine Weiss

Sabine Weiss ist mit 97 Jahren in Paris gestorben

Die schweizerisch-französische Fotografin Sabine Weiss ist tot. Die vielbeachtete Künstlerin starb Ende Dezember im Alter von 97 Jahren in ihrer Wahlheimatstadt Paris. International wurde sie als eine der letzten Vertreterinnen der französischen Schule der humanistischen Fotografie wahrgenommen, zu der auch Künstler wie Robert Doisneau, Willy Ronis oder Brassaï zählten. Insbesondere ihre subtilen und intimen Fotografien von Pariser Landstreichern, Passanten, Straßenmusikern und Liebespaaren machten sie berühmt. Gerade das Alltägliche und der unverstellte Blick auf die Realität interessierten Weiss. 1955 war sie an der bedeutenden New Yorker Ausstellung „The Family of Man“ im Museum of Modern Art beteiligt. Ihre schwarz-weißen Aufnahmen erschienen unter anderem in den Magazinen Esquire, Vogue, Paris Match, Life und Time. Auch für ihre Modeaufnahmen und Porträts von Künstlern wie Ella Fitzgerald, Alberto Giacometti, André Breton und Carme Bravo war Weiss weltbekannt.

Sabine Weiss kam am 23. Juli 1924 in Saint-Gingolph am Genfer See als Tochter eines Chemikers zur Welt und absolvierte von 1942 bis 1945 eine Lehre als Fotografin im Studio von Paul Boissonnas in Genf. Vier Jahre später zog sie nach Paris, wo sie als Assistentin für den erfolgreichen deutschen Modefotografen Willy Maywald arbeitete. 1950 heiratete sie den US-amerikanischen Maler Hugh Weiss. In den Vereinigten Staaten konnte Sabine Weiss auch ihre ersten Ausstellungserfolge feiern. So wurde 1954 ihre erste Solo-Schau im renommierten Chicagoer Art Institute gezeigt. Bereits 2017 legte Sabine Weiss fest, dass ihr persönliches Archiv nach ihrem Tod in den Bestand des Musée de l’Elysée in Lausanne übergehen soll. Ihr Nachlass besteht aus rund 200.000 Negativen und 7.000 Kontaktabzügen. 2010 wurde Weiss mit dem Ordre national du Mérite ausgezeichnet. Acht Jahre später würdigte das Pariser Centre Pompidou die Fotografin mit einer Retrospektive, im selben Jahr erhielt sie den „Lifetime Award“ der Swiss Photo Academy.


13.01.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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