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Interieur – Dame im Salon auf Chaiselongue sitzend / Bruno Piglhein

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Blick aus dem Künstler-Atelier in Berlin. Kurfürstenstraße, 1927 / Ernst Oppler

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zugeschrieben, Pfauenbank / Peacock bench, Ende 19. Jahrhundert / Marcello Andrea Baccetti

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Ohne Titel, 2016 / Heinz Mack

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Die Anmut der Pflanzen: Fred Koch in Berlin

Fred Koch, Sarothamnus scoparius. Leguminosae/Besenginster. Blütenausschnitt, um 1929/30

Fred Koch, 1904 in Berneburg in Nordhessen geboren und 1947 in München gestorben, wird zu den wichtigsten Fotografen der Weimarer Republik gezählt. Seine neusachlichen Schwarzweißbilder zeigen vorrangig Detailaufnahmen von Pflanzen und Kristallen, aber auch Eisblumen, Korallen, Conchylien, Insekten sowie Röntgenfotografien. Ab dem Wochenende ist der nach seinem Tod in Vergessenheit geratene Fotokünstler in einer Ausstellung der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin wieder neu zu entdecken. Dank aufwändiger Recherchen und Zuschreibungen konnte Kuratorin Stefanie Odenthal rund 100 Werke aus den 1920er und 1930er Jahren zusammentragen.

Fred Koch kam 1922/23 durch Albert Renger-Patzsch mit der Fotografie in Berührung, als jener das Bildarchiv des Folkwang-Verlags des Schriftstellers und Verlegers Ernst Fuhrmann (1886-1956) leitete und dafür im großen Stil Pflanzen aufnahm. Fred Koch wurde 1928 Renger-Patzschs Nachfolger und erweiterte das Pflanzenfotoarchiv. Dabei betonte er die Schönheit und Anmut der Natur und reizte dabei die Stilmittel der neusachlichen Fotografie maximal aus. Er richtete den Blick frontal auf die Pflanze, fotografierte in Untersicht, dramatisierte mit gezielter Lichtführung bis zur surrealen Verfremdung und abstrahierte durch extreme Ausschnitte. Kochs Inszenierungen wecken auch bewusst sexuelle Konnotationen, womit er das „Lebendige der Pflanzen“ so pointiert hervorhob, wie kein anderer Fotograf seiner Zeit. Koch war zudem ein unermüdlicher Tüftler: Er entwarf Spezialkameras für extreme Tiefenschärfen im Makrobereich, optimierte seine Apparaturen und studierte die Ausleuchtungsmodalitäten bis ins kleinste Detail. Damit tat er sich besonders bei seinen Fotografien von Kristallen und Mineralien hervor.

Die Ausstellung „Fred Koch. Naturfotografie der 1920/30er Jahre“ läuft vom 15. Januar bis zum 24. April. Die Alfred Ehrhardt Stiftung hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung erscheint im Kölner Verlag Snoeck ein Katalog mit Beiträgen von Rainer Stamm und Stefanie Odenthal, der zum Museumspreis von 29,80 Euro zu haben ist.

Alfred Ehrhardt Stiftung
Auguststraße 75
D-10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 200 95 333


14.01.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Werner Häußner

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Veranstaltung vom:


15.01.2022, Fred Koch. Naturfotografie der 1920/30er Jahre

Bei:


Alfred Ehrhardt Stiftung

Kunstsparte:


Fotografie

Stilrichtung:


Moderne Kunst

Stilrichtung:


Fotokunst

Stilrichtung:


Neue Sachlichkeit

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