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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Grisebach konnte in Berlin bei der Kunst der Neueren Meister mit guten Resultaten und einem neuen Auktionsrekord glänzen

Moderne Zeiten



Carl Schuch,  Ingwertopf mit Orangenhälfte, um 1885/88

Carl Schuch, Ingwertopf mit Orangenhälfte, um 1885/88

Das Stillleben hatte schon weitgehend ausgedient, als sich Carl Schuch am Ende des 19. Jahrhunderts dieser Gattung annahm. Seine Inspiration bezog der Wiener dabei von Gustave Courbet und Paul Cézanne, in deren Schaffen die Nature morte ebenfalls eine gewichtige Rolle spielte. Und wie bei Cézanne bevorzugte Schuch ebenfalls den Apfel, um seine Arrangements zu gestalten, so auch um 1885/88 bei seinem „Ingwertopf mit Orangenhälfte“. Die beiden titelgebenden Objekte sind auf dem braunen hölzernen Tisch nach links gerückt, die Mitte besetzen ein geschälter Apfel auf einem weißen Porzellanteller und zwei rote Äpfel neben einer spiegelnden Zinnkanne. Das Weiß greift Schuch zudem in einem Tuch auf, das vorne Links fast vom Tisch zu fallen scheint, und führt es diagonal über den Teller zu einer Porzellanschale, die vom hinteren rechten Bildrand angeschnitten wird. Das vielleicht mit Apfelsaft halb gefüllte Glas korrespondiert in seinem Kolorit mit der Orange und dem Korbgeflecht des Ingwertopfs aus der anderen Bildseite. Die so bewusst austarierte Komposition, die der Kunsthistoriker Stefan Trinks wegen ihrer „prekären Balance“ als Metapher für eine am Ende des 19. Jahrhunderts aus den Fugen geratene Welt ansieht, gehörte zu den Favoriten bei Grisebach und peilte bei 120.000 bis 150.000 Euro schon einen der vorderen Plätze in Schuchs Ranking an. Als dann der Hammer bei 230.000 Euro zugunsten eines österreichischen Sammlers fiel, war der neue Auktionsrekord aufgestellt.


Der einflussreiche Kunstschriftsteller Karl Scheffler sah zu Beginn des 20. Jahrhunderts neben Schuch in den Realisten Leibl, Trübner und Liebermann die „Führer der neueren deutschen Malerei“, zu denen er auch Max Liebermanns frühe Meisterleistung „Der Witwer“ zählte. Die noch einem malerischen Naturalismus verpflichtete, dunkle Stube mit dem jungen Vater aus einfachen bäuerlichen Verhältnissen, der sein Neugeborenes liebevoll in den Armen wiegt, malte der spätere Impressionist im Jahr 1873 kurz nach Abschluss seines Studiums in Weimar. Mit taxkonformen 270.000 Euro ergatterte „Der Witwer“ den ersten Platz in Grisebachs Versteigerung „Kunst des 19. Jahrhunderts“. Mit den Neueren Meister gelang dem Berliner Auktionshaus am 1. Dezember ein lukratives Ergebnis: Die losbezogene Zuschlagsquote samt Nachverkauf liegt bei hohen 79,4 Prozent, der Bruttoumsatz bei 1,68 Millionen Euro. Der hätte noch etwas höher ausfallen können, hätten unter anderem Carl Maria Nicolaus Hummels warmer Blick über das antike Theater von Taormina auf den Ätna um 1842/45 samt Vorzeichnung (Taxe 25.000 bis 35.000 EUR), Johann Friedrich Burys empfindsames Portrait der jungen Kurprinzessin Auguste von Hessen-Kassel beim Malen (Taxe 20.000 bis 30.000 EUR) oder Wilhelm Trübners „Selbstbildnis als Dragoner mit Palette“ von 1875 den Absprung geschafft (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR).

Bei Trübner engagierte sich die Kundschaft dennoch und nahm dessen großformatige historistische Mythologie „Prometheus, von den Okeaniden beklagt“ aus den Jahren 1888/89 bei 40.000 Euro an der unteren Schätzgrenze mit. Mit dem griechischen Mythos beschäftigte sich außerdem Wilhelm Carl Räuber einige Jahre zuvor bei seiner „Andromeda“, die nackt an einem Felsen in der Brandung gefesselt ist und verzweifelt auf ihren Retter wartet. Hier näherte sich der Zuschlag bei 14.000 Euro der oberen Erwartung an. Den gleichen Wert erzielte ein abendlicher Blick vom Monte Solaro mit rot gefärbtem Himmel über das Meer bei Capri, den Karl Wilhelm Diefenbach noch weiter in Richtung Symbolismus vorangedrängt hat (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR).

Meisterleistungen aus Dresden

Kompletten Absatz fanden die Dresdner Maler um 1900, darunter Max Pietschmann, dessen moderat angesetzte Ölskizzen und Zeichnungen ihre Schätzpreise vervielfachten, darunter zwei Studien mit Hauskonzerten von jeweils 1.200 Euro auf 5.200 Euro respektive 8.500 Euro. Teils noch mehr Euphorie löste Osmar Schindler aus. Während sein nicht ganz vollendetes, daher recht modern anmutendes Gemälde von Siegfrieds Bad im Drachenblut erst im Nachverkauf bei 5.000 Euro übernommen wurde (Taxe 6.000 bis 8.000 EUR), legte sein von der Antike inspirierter, noch dem Realismus verpflichteter liegender männlicher Akt mit aufgestützten Armen und Goldreif im Haar aus dem Jahr 1885 von 4.000 Euro auf 21.000 Euro zu. Auch zwei Pastellstudien Schindlers mit dem Kopf eines jungen Mannes und einem vorübergebeugten männlichen Akt ließen sich bei 7.500 Euro und 8.500 Euro nicht lumpen (Taxe je 600 bis 800 EUR). Bei Richard Müller war der Zuspruch geteilt. Seine sonderbare, aber für sein Werk typische Kombination von weiblicher Aktdarstellung und Tier – auf der Leinwand „Ländliche Idylle“ von 1933 als nackte Magd beim Waschen im Schweinestall – platzierte sich mit 50.000 Euro punktgenau in der Mitte der Schätzgrenzen, seine rätselhafte Atelieransicht mit antiken Gipsbüsten, davon eine zerbrochen, einem Raben und einem Mann, der unter dem Tisch etwas sucht, musste bis nach der Versteigerung der „Ausgewählten Werke“ warten, um bei 35.000 Euro erlöst zu werden (Taxe 50.000 bis 70.000 EUR).

Ebenfalls in die „Ausgewählten Werke“ hatte Grisebach Ernst Ferdinand Oehmes „Tiroler Landschaft mit Burg Naudersberg“ aus dem Jahr 1847 aufgenommen. Das nach rund 100 Jahren wiederentdeckte Meisterwerk der Dresdner Romantik konnte sich das Schwedische Nationalmuseum in Stockholm ohne viel Gegenwehr bei 100.000 Euro zulegen (Taxe 100.000 bis 150.000 EUR). Etwas mehr Kampfgeist musste der Käufer von Oehmes verträumter Zeichnung eines Sees mit Ruinen, Reihern, Boot und barocker Schlossbalustrade an den Tag legen, die auf Eindrücke an den Moritzburger Teichen zurückgeht. Der „Triumph der Natur“ verlangte ihm schließlich 12.000 Euro ab (Taxe 5.000 bis 7.000 EUR). In romantischen Gefilden blieb es mit Carl Blechens Ölgemälde eines einsamen Eremiten vor seiner Behausung in schroffer Felsenlandschaft bei 40.000 Euro (Taxe 40.000 bis 60.000 EUR) oder einem stürmischen Meer an einer Felsenküste mit gekentertem menschenleerem Boot, hinter dessen Urheber Johan Christian Dahl im Katalog ein dickes Fragezeichen stand. Davon ließ sich das Publikum mit einem Zuschlag bei 48.000 Euro aber nicht irre machen (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR). Gerhard von Kügelgen setzte sich mit seinem freundlich blickenden Altersbildnis des Dichters Christoph Martin Wieland von 1808/09 bei 22.000 Euro durch (Taxe 18.000 bis 24.000 EUR).

Meeressturm und glückliche Fahrt

Einen weiteren Lieblingskünstler hatten sich die Sammler mit dem französischen Marinemaler Jean Antoine Théodore Gudin auserkoren. Sein mit Dramatik erfülltes „Schiffswrack bei Castello sul Mare in Rapallo“, das mehrere Seeleute verzweifelt zu bergen versuchen, während die Burg unerschütterlich unter goldenem Abendlicht in der tosenden Brandung ruht, kam noch bei den anvisierten 40.000 Euro ans Ziel. Doch schon bei seinem stillen Sonnenuntergang über der Seine mit einsamem Boot rückten die Gebote von 6.000 Euro auf 24.000 Euro vor, und bei seinem farbleuchtenden Golf von Neapel mit rauchendem Vesuv von 1845 gab es von gleicher Basis aus mit 40.000 Euro kaum ein Halten mehr. Italien als Sehnsuchtsland der nordeuropäischen Künstler feierten zudem Jørgen Valentin Sonne mit einem feschen Hirten in den Bergen bei Olevano für 6.000 Euro (Taxe 3.000 bis 4.000 EUR), Ernst Fries mit der Zeichnung der am Hang aufsteigenden Häusern der Stadt Capri von 1826 für 14.000 Euro (Taxe 10.000 bis 15.000 EUR) oder Franz Nadorp mit dem Aquarell der Gitarristin und Komponistin Emilia Giuliani als anmutige, in Tracht gekleidete Schönheit für 4.800 Euro (Taxe 2.000 bis 3.000 EUR).

Auch der Lyriker Eugen Roth, dessen Nachlass die Grisebach-Auktion eröffnete, interessierte sich besonders für die Deutschrömer. Hier die nahmen die Kunden alles mit und ließen sich etwa bei Julius Schnorr von Carolsfelds exakter Tuschfeder- und Bleistiftzeichnung „Moses schützt die Töchter Jethros“, einer Illustration zum Projekt der Bilderbibel von 1824, für 15.000 Euro (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR) und bei Thomas Enders aquarelliertem Weitblick über die dicht bebaute Bucht von Triest für 11.000 Euro nicht lange bitten (Taxe 2.500 bis 3.500 EUR). Als Nazarener war dann noch Friedrich Overbeck mit seinem neu entdeckten, zart lavierten Bleistiftblatt „Die Israeliten in der Wüste sammeln das Manna“ aus seiner Spätphase um 1850/60 bei 10.000 Euro zum Doppelten der Schätzung erfolgreich. Zur Sammlung von Eugen Roth gehörte einstmals auch Wilhelm Gails anschauliches, nun 7.000 Euro teures Aquarell des sonnenbeschienen Löwenhofes der Alhambra von Granada aus dem Jahr 1833 (Taxe 4.000 bis 6.000 EUR).

An sich recht unspektakulär, überzeugte Johan Thomas Lundbyes kleine Ölstudie einer Hügelgegend in seiner Heimat Dänemark durch ihre stimmungsvolle, helle, vorimpressionistische Malweise und kletterte von 1.200 Euro auf 5.500 Euro. Das Angebot war dann bei Camille Pissarros Kohlezeichnung einer dämmerigen Landschaft mit Pferdefuhrwerk und Bauernhaus um 1855/60 im Impressionismus angekommen; sie hatte es bei 16.000 Euro ebenfalls gut (Taxe 12.000 bis 15.000 EUR). Einen späten Ausläufer dieses Stils hob dann noch Eugen Bracht mit seinem steil abfallenden Hang an einem sommerlichen Flusslauf samt Schafhirte und Herde von 1917 aufs Parkett und reüssierte bei 15.000 Euro (Taxe 8.000 bis 12.000 EUR).

Angeregt durch den Stuttgarter Verleger Georg von Cotta schuf der Münchner Historienmaler Wilhelm von Kaulbach in den 1840 Jahren Illustrationen zu Goethes „Reineke Fuchs“. Seine strak vermenschlichte, von Humor durchsetzte Fauna auf der Leinwand „Die Tiere richten Reineke Fuchs“ vervierfachte ihren Wert auf 16.000 Euro. Fantastisch und mit einer gehörigen Portion Ironie geht es auch bei Carl Spitzwegs Ölgemälde „Erste Eisenbahn“ zu: Zwei Zwerge blicken nachdenklich aus ihrer Höhle hoch oben am Felsen auf eine weite Ebene, durch die rauchend und dampfend ein Zug vorbeirauscht. Spitzwegs hintersinniges Plädoyer für den unaufhaltsamen Wandel der Zeiten konnte sich eine norddeutsche Privatsammlung erst bei 77.000 Euro zulegen (Taxe 35.000 bis 45.000 EUR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Grisebach

Fasanenstraße 25

DE-10719 Berlin

Telefon:+49 (030) 885 91 50

Telefax:+49 (030) 882 41 45

E-Mail: auktionen@grisebach.com

Startseite: www.grisebach.com



18.01.2022

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Stilrichtung:


Neuere Meister

Bericht:


Märchenwelt mit Realitätsbezug

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Jørgen Valentin Sonne, Hirte bei Olevano
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Max Liebermann,  Der Witwer, 1873

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Taxe: 12.000 - 15.000 EURO

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Carl Blechen,  Eremit in Felslandschaft

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Jørgen Valentin Sonne,  Hirte bei Olevano

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Taxe: 3.000 - 4.000 EURO

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Zuschlag: 40.000,- EURO

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Jean Antoine Théodore Gudin,  Der Golf von Neapel mit Blick auf den Vesuv, 1845

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Julius Schnorr von Carolsfeld,  Moses schützt die Töchter Jethros, 1824

Julius Schnorr von Carolsfeld, Moses schützt die Töchter Jethros, 1824

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Carl Spitzweg,  Die erste Eisenbahn, um 1845/50

Carl Spitzweg, Die erste Eisenbahn, um 1845/50

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Thomas Ender,  Die Bucht von Triest

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