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Neues Künstlerinnenstipendium in Hessen vergeben

Die hessische Kunstministerin Angela Dorn hat das Ottilie-Roederstein-Stipendium überreicht

Die Berliner Bildhauerin Maria Loboda und an die Frankfurter Choreografin und Performancekünstlerin Joana Tischkau haben das erstmals vergebene Ottilie-Roederstein-Stipendium des Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst erhalten. Beide dürfen sich über 40.000 Euro freuen, zu denen weitere 30.000 Euro als Projektmittel für die Umsetzung eines Vorhabens hinzukommen. Die 1979 in Krakau geborene Loboda, die an der Städelschule in Frankfurt studiert hat, überzeugte mit ihrem Projekt „Hessische Plastiglomerat“, einer temporären Skulptur in Frankfurt. Diese basiert auf Recherchen zu neu aufgetauchten Gesteinsformen und Geologien in Hessen. Die Skulptur wird aus Materialien der Region, vom Naturstein bis zum Plastikmüll, in Form eines Brunnens von der Künstlerin entwickelt und 2022 im öffentlichen Raum aufgestellt. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der Ästhetik der Künstlerin, die damit „den Diskurs um Archäologie, Geschichtserzählung und Kritik gegenüber vorgegebenen Strukturen zum Ausdruck bringt“.

Joana Tischkau, geboren 1983 in Göttingen, ist Absolventin des Masterprogramms „Choreographie und Performance“ an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Sie thematisiert Rassismus, schwarze deutsche Identität oder Feminismus mit sub- und populärkulturellen, theatralen und choreografischen Formen – „analytisch scharf, aktivistisch und dennoch mit unterhaltsamer Leichtigkeit“, so die Jury, die sich zudem von Tischkaus „künstlerischer Sensibilität und Kompetenz beim Hinterfragen gängiger Darstellungsmuster“ überzeugt zeigte.

Neben den beiden Hauptpreisen gehen drei Nachwuchsstipendien an die Regisseurin Marie Schwesinger und ihr Projekt „Werwolfskommando“, das rechten Terror in Deutschland thematisiert, die Bildhauerin Pia Ferm, die an einer Marmorskulptur arbeiten wird, und schließlich an Olga Zaitseva-Herz. Die ukrainische Musikethnologin, Instrumental- und Gesangspädagogin aus Hünfelden will sich in ihrer Arbeit „Die Musik in Goethe“ als Komponistin, Sängerin, Instrumentalistin und Performerin der klanglichen Poesie von Goethes Gedichtzyklus „Die römischen Elegien“ zuwenden. Alle drei Frauen erhalten ein Preisgeld von 10.000 Euro und bis zu 30.000 Euro an Projektmitteln für die Umsetzung ihrer Vorhaben. Die Jury vergab zudem vier Arbeitsstipendien zu je 4.000 Euro an Sina Ahlers, Annika van Vugt, Irene Hardjanegara und Patscharaporn Distakul.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst will mit dem neuen Ottilie-Roederstein-Stipendium Künstlerinnen und kulturschaffende Frauen fördern, die entweder in Hessen leben oder den Abschluss einer hessischen Kunsthochschule besitzen. In den drei Kategorien ist eine Unterstützung im Wert von insgesamt 240.000 Euro vorgesehen. Die Hauptstipendien wollen die Sichtbarkeit von Künstlerinnen fördern, die drei Nachwuchsstipendien unterstützen spezifische Projektvorhaben. Die Arbeitsstipendien, von denen bis zu fünf vergeben werden können, dienen für die Vorbereitung und Recherche eines Projekts und richten sich an Künstlerinnen, die sich in besonderen familiären Belastungssituationen, etwa wegen Erziehung eines Kindes oder Pflegearbeit, befinden.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Zeitgenössische Kunst

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Die hessische Kunstministerin Angela
 Dorn hat das Ottilie-Roederstein-Stipendium überreicht
Die hessische Kunstministerin Angela Dorn hat das Ottilie-Roederstein-Stipendium überreicht

Künstler:

Maria Loboda

Künstler:

Irene Hardjanegara

Künstler:

Pia Ferm








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