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Axel Anklam gestorben

Oliver Mark, Axel Anklam, Bad Freienwalde 2014

Anfang des Jahres ist Axel Anklam nach schwerer Krankheit im Alter von 50 Jahren in Berlin verstorben. Als gelernter Kunstschmied und studierte Bildhauer lieferte er wichtige Beiträge zur gegenstandsfreien Skulptur. Oft ließ sich Anklam dabei von plastisch schwer greifbaren Elementen, wie Landschaften, Tönen oder Musik, beeinflussen und dachte so die Avantgarde der 1920er und 1930er Jahre weiter. Wegen seiner transparenten Werke, geschaffen aus ungewöhnlichen Ausgangsprodukten, bezeichnete der Kunsthistorikers Christian Malycha Anklam als „Bildhauer des Lichts“. Die Wahl seiner Arbeitsmittel, darunter Edelstahlnetze, Epoxidharz oder Latex, beschrieb der Bildhauer wie folgt: „Ursprünglich habe ich nur nach lichtdurchlässigen Materialien gesucht, und gefunden habe ich transluzente Kunststoffe und Edelstahlgaze. Edelstahl war erst nach dem Krieg massentauglich einsetzbar, und die Epoxidharze, mit denen ich arbeite, gibt es erst seit den 1960er Jahren. Die Materialien, aus denen meine Skulpturen gemacht sind, spiegeln also ganz klar unsere Zeit wider. Im Alltag sind wir ständig mit den verschiedensten Materialien konfrontiert. Die Beschaffenheit von Kleidung, Autolacken, Elektrogeräten und so weiter – das alles sind Vermittler der Zeit, in der wir leben.“

1971 in Wriezen, einer Stadt nordöstlich von Berlin unweit der deutsch-polnischen Grenze, geboren, begann Axel Anklam zwei Jahre vor dem Mauerfall eine Ausbildung zum Kunstschmied, die er 1993 mit dem Erwerb des Meistertitels abschloss. Bis 1998 war er daraufhin mit Restaurierungsarbeiten beschäftigt, unter anderem war Anklam in Schloss Sanssouci in Potsdam tätig. Ab 1998 studierte er an der Burg Giebichenstein in Halle und der Universität der Künste in Berlin. Dort war er zwischen 2004 und 2006 Meisterschüler von Tony Cragg. Axel Anklam selbst lehrte 2010 als Gastdozent an der Kunstakademie Stuttgart. Er bespielte zahlreiche Ausstellungen, darunter den Kunstverein Reutlingen, die Galerie Rothamel in Frankfurt, die Skulpturen-Triennale in Bingen oder die Sammlung Dahlmann und das Georg-Kolbe-Museum in Berlin und nahm 2013 an der Biennale in Venedig teil. 2010 erhielt er den sächsischen Ernst-Rietschel-Kunstpreis für Bildhauerei, 2017 den Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste. Trotz seiner Krebserkrankung arbeitete der Künstler bis zuletzt und konnte im vergangenen September seine mit Thomas Henninger gemeinsam erstellte, glänzende Wandskulptur „Lichtung“ im Haupttreppenhaus der Marburger Universitätsbibliothek abschließen.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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