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Antisemitismus-Vorwurf: Documenta bezieht Stellung

Die Documenta reagiert auf die Antisemitismus-Vorwürfe

Zu den Antisemitismus-Vorwürfen und zur Einladung eines angeblich israelfeindlichen palästinensischen Künstlerkollektivs hat die Documenta in Kassel heute mit einer Stellungnahme reagiert: „Grundlage der documenta fifteen ist die Meinungsfreiheit einerseits und die entschiedene Ablehnung von Antisemitismus, Rassismus, Extremismus, Islamophobie und jeder Form von gewaltbereitem Fundamentalismus andererseits.“ Deshalb böte man Freiraum, um mit Toleranz und Ambiguität zu hinterfragen, wie man zukünftig leben kann. Zugleich respektiere man die globale Kunst- und Wissenschaftsfreiheit und verwehre sich externe Eingriffe. Man habe Teams geladen, „die sich im Sinne der lumbung-Praxis mit künstlerischen Mitteln für ihre jeweiligen lokalen Kontexte engagieren“. Dabei beachte man nicht, ob einzelne Positionen apolitisch oder nicht seinen, sondern stütze Engagements, die ihre Rechte vertreten und gegen Diskriminierung kämpfen.

Die Debatte entzündete sich an der Einladung des palästinensischen Kollektivs „The Question of Funding“. Es ist in dem Khalil Sakakini Cultural Center in Ramallah angesiedelt, das nach dem arabischen Nationalisten und Nazi-Sympathisanten Khalil al-Sakakini benannt ist, der sich vehement gegen die Gründung des Staates Israel wandte. Darauf machte ein Kasseler Bündnis gegen Antisemitismus aufmerksam. Auch anderen zur Documenta geladenen Kunstschaffenden, Mitgliedern des Documenta-Beirats und der Findungskommission sowie des Kuratorenkollektivs Ruangrupa wird die Unterstützung des Israel-Boykotts vorgeworfen. Die Documenta spricht in diesem Zusammenhang nun von „verfälschenden Berichten oder rassistischen Diffamierungen“, die einen kritischen Dialog und eine produktive Debatte verhinderten. Daher will die Documenta zeitnah ein Expertenforum einrichten, in dem über das Grundrecht der Kunstfreiheit angesichts von steigendem Rassismus und Antisemitismus und zunehmender Islamophobie diskutiert werden soll.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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