Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 02.06.2022 119. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


Anzeige

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack
© Galerie Neher - Essen


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Auktions-Nachbericht

Bilanz der Frühjahrsauktionen bei Koller: Während sich bei den Gemälden Alter Meister die Nachfrage auf einzelne Stücke konzentrierte, zeigten sich die Sammler beim 19. Jahrhundert und den Arbeiten auf Papier äußert vital

Brueghel-Hoch-Tief



Jan Brueghel d.Ä.,  Hafenszene mit Fischmarkt, 1605

Jan Brueghel d.Ä., Hafenszene mit Fischmarkt, 1605

Marktfrische wird belohnt. Das bewies einmal mehr die letzte Auktion bei Koller in Zürich. Für die Einlieferungen hatte Karoline Weser, hauseigene Spezialistin für Alte Meister, im Rahmen einer Nachlassbegutachtung die „Hafenszene mit Fischmarkt“ von Jan Brueghel d.Ä. in einer Schweizer Sammlung aufgetan, wo sie über mehrere Generationen hinweg beheimatet war. Diese Tatsache und die Qualität der kleinen Kupfertafel, auf der Brueghel das emsige Treiben mit zahlreichen Menschen vor den Toren einer Stadt am Meer fabulierend ausgeschmückt hat, gefielen den Käufern. Brueghels Feinmalerei aus dem Jahr 1605, die nach einer Reinigung der Oberfläche wieder in leuchtendem Kolorit erstrahlt, trat mit einer Schätzung von 300.000 bis 400.000 Franken bereits als ein Höhepunkt an. Doch dabei blieb es nicht. Mit 620.000 Franken setzte sich der Markt der Fischer in einer flämischen Stadt an die Spitze der Versteigerung.


Dort hätten eigentlich Pieter Breughel d.J., der vier Jahre ältere Bruder Jans, und seine Dorfansicht mit einem zugefrorenen Flusslauf und Menschen bei winterlichen Vergnügungen stehen sollen. Doch die „Vogelfalle“, mit der er sich auf eine Bildkomposition seines Vaters Pieter Bruegel d.Ä. bezog und wohl über 40 Mal eigenhändig wiederholte, fand keine Anhänger. Die in den letzten Jahren bei Ausstellungen oft präsentierte, um 1601 gemalte Holztafel aus einer Luxemburger Privatsammlung war mit 800.000 bis 1,2 Millionen Franken doch etwas zu hoch angesetzt. Eine fast identische, malerisch vielleicht nicht ganz so brillante Version Breughels hatte im März bei Artcurial in Paris „nur“ 320.000 Euro erzielt. Diese Scharte konnte auch eine zweite Wiederentdeckung nicht auswetzen: „Der Alchemist“ von David Teniers d.J. mit einer Hexenküche, in der der Schwarzkünstler am Herd eben ein Gebräu zusammenrührt, wurde lange Zeit für das Werk eines Nachfolgers gehalten und war in einer Schweizer Familiensammlung etwas in Vergessenheit geraten. Jetzt erreichte die Genreszene mit 210.000 Franken fast das Dreifache der günstigen Schätzung von mindestens 80.000 Franken.

Die Alten Meister

Während die anderen Abteilungen am 1. April mit losbezogenen Verkaufsraten von 80 Prozent und darüber aufwarten konnten, blieben die Alten Meister bei knapp 62 Prozent stecken und mussten etwa noch auf eine Berglandschaft mit edler Gesellschaft an einer Brücke, ein Gemeinschaftswerk von Josse de Momper d.J. und Sebastian Vrancx aus den 1620er Jahren (Taxe 70.000 bis 90.000 SFR), oder Jan van Goyens „Flusslandschaft mit einer Fähre“ von 1641 verzichten (Taxe 70.000 bis 100.000 SFR). Dafür gab Goyen eine gleichaltrige, typisch monochrom braune „Winterlandschaft mit Eisläufern“ erst bei 40.000 Franken ab (Taxe 15.000 bis 25.000 SFR). Doch schon seine zweite, sogenannte „tonale Landschaft“ mit dem „Strand von Egmond aan Zee“ aus dem Jahr 1644 musste einen Abschlag von 10.000 Franken auf 50.000 Franken hinnehmen. Während sich Salomon van Ruysdaels abendliche Flusslandschaft mit Fährboot und Reisenden von 1640 taxkonform bei 45.000 Franken platzierte, unterlief sein zweiter dunstiger und baumbestandener Flusslauf mit einigen Menschen am Ufer von 1633 bei 46.000 Franken die Erwartungen von 50.000 bis 70.000 Franken.

Auch Maerten van Cleve I blieb mit seiner dichten Figurenszene einer lachenden Braut vor der Hochzeitsnacht, obwohl es sie laut Inschrift „zum Weinen drängt“, trotz des Etiketts „Wiederentdeckung“ an 35.000 Franken hängen (Taxe 50.000 bis 70.000 SFR). Die Stilllebenmalerei konnte diesmal ebenfalls nicht richtig punkten. An erster Stelle war Balthasar van der Asts Frühwerk mit einem Blumenstrauß aus Tulpen, Rosen und Nelken in einer Wan-Li-Porzellanvase mit Schmetterling und Insekten bei 80.000 bis 120.000 Franken gesetzt. Die Holztafel, die es im Juni 2020 bei Koller schon einmal auf 190.000 Franken gebracht hat, zeigte sich diesmal mit 65.000 Franken recht bescheiden. Zu den unteren anvisierten 15.000 Franken kam Jan Jansz Trecks spartanisches Arrangement aus umgekipptem Silberbecher und Silberplatte mit Krabbe und zwei Oliven ans Ziel. Mehr Engagement rief mit 22.000 Franken ein Flechtkorb mit verschiedenen Pilzen vor schwarzem Hintergrund hervor, der im Umkreis Simone del Tintores lokalisiert wird (Taxe 7.000 bis 9.000 SFR).

Die alte italienische Kunst hatte es bei Koller in weiten Teilen besser, auch wenn hinter den Werken nicht immer ein Künstler ausgemacht werden konnte. So stieg ein norditalienisches ausdrucksstarkes Porträt einer strengen, nicht gerade als Schönheit zu bezeichnenden Dame um 1510/20 von 10.000 Franken auf 64.000 Franken. Diesen Betrag heimste zudem Domenico Tintorettos Doppelportrait eines Edelmannes und seines wohl jüngeren Bruders vor einem Ausblick in eine Landschaft ein (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR). Das Bildnis von Dante Alighieri, das von einem Nachfolger Jacopo Caruccis geschaffen wurde, vervierfachte trotz Beschädigungen in der Malschicht seinen Wert auf 48.000 Franken. Defendente Ferrari orientierte sich bei seiner hochformatigen Darstellung mit dem heiligen Johannes dem Täufer samt Lamm, die einst zu einem umfangreichen Polyptychon gehörte, bei 60.000 Franken an der unteren Schätzgrenze, ebenso Gerolamo Giovenone bei seiner verkürzten Holztafel des heiligen Augustinus mit Segensgestus bei 30.000 Franken. Das Bildnis der frommen sächsischen Kurfürstin Anna von Dänemark beim Beten in der guten Stube aus den Händen Lucas Cranachs d.J. und seiner Werkstattmitarbeiter erleichterte das Konto eines Bieters um 54.000 Franken (Taxe 40.000 bis 60.000 SFR).

Die Neueren Meister

Bei den Gemälden des 19. Jahrhunderts, die sich immerhin zu fast 85 Prozent verabschiedeten, lag das Preisniveau niedriger: Bei 30.000 Franken für Johann Wilhelm Schirmers Blick in die Schweizer Alpen mit der majestätischen Jungfrau von 1839 war Schluss (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR). Doch es gab ein paar einträgliche Steigerungen, etwa für Eduard Papes bizarr geformten Grindelwaldgletscher von 1848 mit einer Gämse bei 27.000 Franken (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Über 1.000 Franken mehr durften sich Vittorio Matteo Corcos und seine vornehme Dame im Profil mit auffallend hohem Hut freuen (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Carl Wilhelm Götzloff stillte mit seinem Blick auf den Golf von Palermo und das Capo Zafferano in warmem Abendlicht die Sehnsucht nach dem Süden und erntete dafür nun 26.000 Franken (Taxe 8.000 bis 10.000 SFR). In italienischen Gefilden blieb es mit Louis-Léopold Roberts anrührender Szene eines alten Hirten, dessen Tochter in seinem Schoß eingeschlafen ist; die Leinwand aus dem Jahr 1820 verdoppelte ihren Preis auf 24.000 Franken. Eugène-Alexis Girardet lokalisierte seine Hirtin mit Schaf- und Ziegenherde in den Gassen eines orientalischen Dorfes und nahm damit 13.000 Franken ein (Taxe 4.000 bis 6.000 SFR).

Bei den Malern aus der Schule von Barbizon siegte diesmal Charles-François Daubigny. Seine alte träge Mühle, gemalt 1858 an der abendlichen Yonne, reüssierte bei 24.000 Franken, ebenso seine beiden einsamen „Lavandières au bord d’un étang“ bei 22.000 Franken (Taxe je 12.000 bis 18.000 SFR). Da konnten Paul Désiré Trouillebert mit seinem zarten Bildnis „Jeune femme avec une broche“ von 1888 für 9.000 Franken (Taxe 4.000 bis 6.000 SFR) und seinem Stillleben „Bouquet de violettes avec une carte de visite“ für 6.000 Franken (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR) oder Alexandre Ségé mit seiner Frau am Brunnen in einer sommerlichen Landschaft bei 5.500 Franken nicht mithalten (Taxe 3.000 bis 5.000 SFR). Kam Nacktheit mit ins Spiel, lagen die Preise schon höher, so bei François Lafons mythologisch verbrämter „Sitzender Nymphe an der Quelle“ für 19.000 Franken (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR) und Frank Buchsers weiblichen Akt von 1856, der sich an einem paradiesischen Flusslauf auf einem Leopardenfell in die Höhe streckt, für 22.000 Franken (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR).

Bei den deutschen Künstlern taten sich vor allem die Genremaler hervor. Hugo Kauffmann beglückte die Sammler mit der amourösen Szene „Der Postillion stibitzt dem Mädchen einen Apfel aus dem Korb“ bei 11.000 Franken (Taxe 7.000 bis 10.000 SFR), Felix Schlesinger mit seinen anmutigen Kindern beim Schaukeln auf einem Bauernhof bei 14.000 Franken (Taxe 8.000 bis 12.000 SFR). Andreas Achenbachs rauschender Gebirgsbach bei unruhiger Gewitterstimmung von 1849 verdreifachte seine Schätzung auf 15.000 Franken. Zum zweiten Mal trat bei Koller Henri Adolphe Schaeps stimmungsvolle Hafenansicht an. Doch schon wie bei dem Stillleben Balthasar van der Asts gab sich auch hier der Einlieferer genügsam: Erworben hatte er das Ölgemälde von 1851 im September 2019 für 38.000 Franken, wollte es jetzt zwischen 25.000 bis 35.000 Franken wieder abgeben, erhielt aber nur 18.000 Franken dafür.

Die Zeichnungen

Die Zeichnungen stießen auf reges Interesse: Die Zuschlagsquote nach Losen rangierte bei über 80 Prozent, den Umsatz nach Wert bezifferte Koller gar mit 230 Prozent. Einen nicht geringen Anteil daran hatte bei den Alten Meistern ein fein ausgeführter Christus mit einem Schilfrohr in der liken und Zeigegestus in der rechter Hand. Das Blatt, das dem Renaissance-Maller Jacopo de’ Barbari zugeschrieben wird, schnellte von 4.000 Franken auf 32.000 Franken. Ähnliche Preisentwicklungen generierten eine von Michelangelo inspirierte Rückenansicht eines nackten schreitenden Mannes aus dem Umkreis des Manieristen Daniele da Volterra mit 17.000 Franken (Taxe 900 bis 1.200 SFR), ein etwa gleichaltriger, weiß gehöhter Apoll beim Stimmen seiner Leier aus Venedig mit 10.000 Franken und ein dicht laviertes römisches Blatt des 17. Jahrhunderts mit der alttestamentlichen Erzählung vom Auszug der Israeliten aus Ägypten. Der übergroße Engel, der im Auftrag Gottes die Erstgeborenen der Ägypter mit seinem Schwert niederstreckt und die markierten Häuser der Israeliten verschont, kam auf 20.0000 Franken (Taxe je 1.500 bis 2.000 SFR).

Satte Gewinne warf zudem der hochbarocke italienische Entwurf für eine Wanddekoration oder einen Altaraufsatz mit der Allegorie der Ecclesia im Zentrum, flankiert von Maria mit dem Jesuskind und einer weiblichen Heiligen, mit 14.000 Franken ab (Taxe 700 bis 900 SFR). Carlo Donelli folgte ihm mit der Rötelstudie eines liegenden Fauns bei 12.000 Franken (Taxe 2.000 bis 3.000 SFR). Näher an ihren Schätzungen wanderten eine Gruppe von drei Frauen und zwei Männern in brauner und grauer Feder auf blauem Papier aus dem Umkreis Perino del Vagas bei 11.000 Franken (Taxe 4.000 bis 6.000 SFR) und Carlo Marattas durchkomponierter Entwurf für ein Altarbild mit dem Martyrium des heiligen Johannes des Täufers bei 18.000 Franken ab (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Baldassare Franceschini, genannt Il Volterrano, empfahl seine schwarze Kreideskizze mit der heiligen Agnes samt Lamm und zwei weiblichen Köpfen bei 4.000 Franken (Taxe 800 bis 1.200 SFR).

Künstler aus anderen Ländern hatten der italienischen Übermacht nicht viel entgegenzusetzen. Wohl der Spanier Antonio de Pereda y Salgado begeisterte das Publikum mit einem ihm zugeschrieben vielfigurigen Höllensturz der gefallenen Engel zu 20.000 Franken (Taxe 1.800 bis 2.500 SFR). Bei den Flamen verließ Gillis Neyts’ Landschaft mit Windmühlen, Wanderern und Planwagen vor einer Stadt das Auktionshaus bei 4.000 Franken (Taxe 3.000 bis 4.000 SFR), eine Beweinung Christi aus dem Umkreis Peter Paul Rubens’ gar etwas untertourig bei 9.000 Franken (Taxe 10.000 bis 15.000 SFR). Einzige auffällige Beteiligung aus Deutschland war die mythologische Darstellung von Aeneas, der seinen Vater Anchises auf den Schultern aus dem brennenden Troja trägt. Das nun 12.000 Franken teure Blatt hatten die Koller-Experten ins 18. Jahrhundert datiert, obwohl es die Jahreszahl 1616 trägt und eher nach später Renaissance aussieht (Taxe 500 bis 700 SFR).

Das 19. Jahrhundert ergänzte dann noch mit Moritz von Schwinds akkurat gezeichneter und gewissenhaft aquarellierter Märchenadaption von Dornröschen bei 9.000 Franken (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR). Frankreich entsandte zwei stimmungsvolle Landschaftsaquarelle Hippolyte Flandrins aus der römischen Campagna nach Zürich, die bei 11.000 Franken und 13.000 Franken Kauflaune bei den Bietern hervorriefen (Taxe 1.000 bis 1.500 SFR). Für das Highlight der Zeichnungssuite sorgte indes ein Engländer: Thomas Gainsboroughs fast schon romantische Abendstimmung „Vom Markt heimkehrende Bauern“, die in Zusammenhang mit einem 1773 ausgeführten Ölgemälde steht, machten die Sammler mit 70.000 Franken zum teuersten Objekt (Taxe 30.000 bis 40.000 SFR).

Die Grafik und die Bücher

Für die Grafikabteilung, die sich losbezogen zu gut 82 Prozent verabschiedeten, blieben am 1. April noch einige schöne Sümmchen übrig, so für Albrecht Dürers Holzschnitt „Johannes vor Gottvater und den Ältesten“ aus der „Apokalypse“ in der lateinische Ausgabe von 1511 mit 9.000 Franken (Taxe 3.000 bis 4.000 SFR). Mit seiner manieristischen Umsetzung von Bartholomäus Sprangers biblischer Historie „Judith mit dem Haupt des Holofernes“ als Kupferstich im Rund verzeichnete Hendrick Goltzius gute 5.000 Franken (Taxe 1.500 bis 2.000 SFR). Zu den Druckgrafiken steuerte Rembrandt sieben Radierungen bei, die alle über den Erwartungen einen Abnehmer fanden: die Armendarstellung „Bauer mit Weib und Kind“ um 1652 bei 12.000 Franken (Taxe 6.000 bis 8.000 SFR), das sogenannte „Hundertguldenblatt“ mit der Krankenheilung durch Christus um 1649 bei 24.000 Franken (Taxe 4.000 bis 6.000 SFR) und seine „Landschaft mit der Hütte bei dem großen Baum“ von 1641 bei 40.000 Franken (Taxe 15.000 bis 20.000 SFR). Schwergewicht bei den Grafiken waren Francisco de Goyas geheimnisvolle und surreale „Los Proverbios“ in der Erstausgabe von 1864 bei 42.000 Franken (Taxe 28.000 bis 35.000 SFR).

Die Bücher verhandelte Koller bereits am 30. März mit einer hohen Verkaufsrate von knapp 80 Prozent. Maria Sibylla Merians Meisterwerk „Dissertatio de generatione et metamorphosibus insectorum Surinamensium“ mit zahlreichen altkolorierten Drucken in der dritten Ausgabe von 1726 schlug zur oberen Schätzung von 90.000 Franken ein. Dahinter folgten bei 65.000 Franken das reich ausgestattete Tafelwerk „Description de l’Égypte“ von 1809/22 nach dem napoleonischen Feldzug (Taxe 65.000 bis 100.000 SFR) und der Erstdruck der achtseitigen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte durch die Französische Nationalversammlung von 1789 bei 46.000 Franken (Taxe 50.000 bis 80.000 SFR). In der Buchmalerei behauptete sich bei 34.000 Franken ein lateinisches Stundenbuch auf Pergament mit sechs blattgroßen Miniaturen, darunter der Anbetung der Drei Könige oder der Darbringung im Tempel, die um 1420/30 in Frankreich, vielleicht in Paris, gemalt wurden (Taxe 25.000 bis 40.000 SFR).

Die Ergebnisse verstehen sich als Zuschlag ohne das Aufgeld.

Kontakt:

Koller Auktionen

Hardturmstrasse 102

CH-8031 Zürich

Telefon:+41 (044) 445 63 63

Telefax:+41 (044) 273 19 66

E-Mail: office@kollerauktionen.ch

Startseite: www.kollerauktionen.com



22.04.2022

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an


Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 38

Seiten: 1  •  2  •  3  •  4  •  5

Events (2)Adressen (1)Kunstsparten (6)Berichte (1)Kunstwerke (28)

Veranstaltung vom:


30.03.2022, Bücher & Autographen

Veranstaltung vom:


01.04.2022, Gemälde Alter Meister und des 19. Jahrhunderts – Zeichnungen und Alte Grafik

Bei:


Koller Auktionen AG

Kunstsparte:


Malerei

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Grafik

Kunstsparte:


Arbeiten auf Papier

Kunstsparte:


Bücher

Kunstsparte:


Buchmalerei







Charles-François Daubigny,  Moulin. Yonne, 1858

Charles-François Daubigny, Moulin. Yonne, 1858

Taxe: 12.000 - 18.000 SFR

Zuschlag: 24.000,- SFR

Losnummer: 3230

Norditalienischer Meister, Porträt einer Dame, um 1515/20

Norditalienischer Meister, Porträt einer Dame, um 1515/20

Taxe: 10.000 - 15.000 SFR

Zuschlag: 64.000,- SFR

Losnummer: 3019

Johann Wilhelm Schirmer,  Schweizer Alpenlandschaft mit der Jungfrau, 1839

Johann Wilhelm Schirmer, Schweizer Alpenlandschaft mit der Jungfrau, 1839

Taxe: 30.000 - 40.000 SFR

Zuschlag: 30.000,- SFR

Losnummer: 3203

Simone del Tintore, Simone del Tintore Umkreis, Stillleben mit Pilzen in einem Flechtkorb

Simone del Tintore, Simone del Tintore Umkreis, Stillleben mit Pilzen in einem Flechtkorb

Taxe: 7.000 - 9.000 SFR

Zuschlag: 22.000,- SFR

Losnummer: 3068

Felix Schlesinger,  Kinder auf einer Schaukel

Felix Schlesinger, Kinder auf einer Schaukel

Taxe: 8.000 - 12.000 SFR

Zuschlag: 14.000,- SFR

Losnummer: 3216

Louis-Léopold Robert,  Ein Hirte und seine schlafende Tochter, 1820

Louis-Léopold Robert, Ein Hirte und seine schlafende Tochter, 1820

Taxe: 12.000 - 18.000 SFR

Zuschlag: 24.000,- SFR

Losnummer: 3226

Vittorio Matteo Corcos,  Bildnis einer vornehmen Dame im Profil

Vittorio Matteo Corcos, Bildnis einer vornehmen Dame im Profil

Taxe: 10.000 - 15.000 SFR

Zuschlag: 28.000,- SFR

Losnummer: 3202

Eduard Pape,  Gämse auf dem Grindelwaldgletscher, 1848

Eduard Pape, Gämse auf dem Grindelwaldgletscher, 1848

Taxe: 8.000 - 12.000 SFR

Zuschlag: 27.000,- SFR

Losnummer: 3207

Jacopo Carucci,  genannt Pontormo, Nachfolger, Dante Alighieri, 16. Jahrhundert

Jacopo Carucci, genannt Pontormo, Nachfolger, Dante Alighieri, 16. Jahrhundert

Taxe: 12.000 - 18.000 SFR

Zuschlag: 48.000,- SFR

Losnummer: 3011

Carl Wilhelm Götzloff,  Blick auf den Golf von Palermo und das Capo Zafferano mit Reisenden

Carl Wilhelm Götzloff, Blick auf den Golf von Palermo und das Capo Zafferano mit Reisenden

Taxe: 8.000 - 10.000 SFR

Zuschlag: 26.000,- SFR

Losnummer: 3238

David Teniers d.J.,  Der Alchemist

David Teniers d.J., Der Alchemist

Taxe: 80.000 - 120.000 SFR

Zuschlag: 210.000,- SFR

Losnummer: 3032

Thomas Gainsborough,  Vom Markt heimkehrende Bauern

Thomas Gainsborough, Vom Markt heimkehrende Bauern

Taxe: 30.000 - 40.000 SFR

Zuschlag: 70.000,- SFR

Losnummer: 3469




Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce