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Walter Sickert in London

Walter Sickert, Brighton Pierrots, 1915

Die Tate Britain eröffnet heute eine Retrospektive zu Walter Sickert. Der Maler, Illustrator und Grafiker prägte den Übergang vom Impressionismus zur Moderne in der britischen Malerei. Die Schau will nach 30 Jahren erstmalig wieder einen Blick auf das 60jährige Schaffen „eines der markantesten und einflussreichsten englischen Künstler“ werfen und präsentiert frühe Porträts, Bilder von Varieté- und Theaterbühnen, Aktgemälde sowie Großformate mit popkulturellen Anleihen. Dafür hat das vierköpfige Team um die Tate-Kuratoren Emma Chambers und Thomas Kennedy hat 150 Arbeiten aus über 70 öffentlichen und privaten Sammlung zusammengestellt, darunter der National Portrait Gallery in London, dem Ashmolean Museum in Oxford und der Art Gallery of Hamilton in Kanada.

Walter Sickert wurde 1860 in München als Sohn des Malers Oswald Sickert geboren und kam im Alter von acht Jahren nach England. Da sein Vater nicht wollte, dass Walter Malerei studierte, erlernte er zunächst die Schauspielerei. In London hängen erstmalig zehn Selbstporträts des Künstlers aus internationalen Sammlungen von seinen Anfangsjahren bis zu seinem Spätwerk nebeneinander, für die Sickert in unterschiedliche Rollen schlüpfte. Nach einem kurzen Studium an der Slade School of Fine Arts, trat er Anfang der 1880er Jahre als Assistent in das Atelier des Malers James Abbott McNeill Whistler ein. Die Gegenüberstellung der Arbeiten des Schülers und des Meisters, unter anderem Whistlers „A Shop“ aus den Jahren 1884/85 und Sickerts „A Shop in Dieppe“ von 1886/88, zeigen wie viel der Jüngere von der Farbgebung und den Themen seines Mentors übernahm.

Bei einer Reise nach Paris lernte Sickert den Maler Edgar Degas kennen, dessen Balletttänzerinnen sein Werk ebenfalls nachhaltig beeinflussen sollten. Durch Degas und die Gesellschaften Edouard Manets wurde der Maler zu seinen berühmten Darstellungen von Theaterbühnen inspiriert. In der Tate Britain können die Besucher über 30 Gemälde der bekanntesten Lokalitäten in Frankreich und England, darunter das „Old Bedford“ von 1894/95, sowie Stars wie Minnie Cunningham bestaunen. Die Franzosen hatten mehr Verständnis für Sickerts ungeschönte voyeuristische Aktdarstellungen, die später unter anderem Lucian Freud begeisterten.

In der von Jack the Ripper inspirierten vierteiligen Serie „The Camden Town Murder“ verband Walter Sickert seine Interieurs mit einem Narrativ, dessen Grausamkeit sich in den Kompositionen jedoch nur in Form einer stillen Melancholie widerspiegelt. In seinem Spätwerk widmete sich Sickert dann den neuen Technologien von Film und Fotografie und beschäftigte sich unter anderem mit Amelia Earharts Flug über den Atlantik oder Peggy Ashcrofts Auftritt in dem Shakespeare-Theaterstück „As you like it“. Damit erwies sich Walter Sickert als ein wichtiger Vorläufer für Francis Bacons Verwendung von Quellenmaterial und für die Transformation von Medienbildern durch die Pop Art. 1942 verstarb der Künstler im englischen Bath.

Die Ausstellung „Walter Sickert“ entstand in Kooperation mit dem Pariser Petit Palais und läuft vom 28. April bis 18. September. Die Tate Britain ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 18 Pfund, ermäßigt 5 Pfund. Begleitend zur Schau erscheint eine Publikation bei Tate Publishing für 40 Pfund.

Tate Britain
Millbank
London SW1P 4RG
Telefon: +44 (0)20 – 7887 8888

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Walter Sickert, The Trapeze, 1920
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Walter Sickert, Self-portrait, um 1896
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Walter Sickert, Little Dot Hetherington at the Bedford Music Hall,
 1888/89
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Walter Sickert, Gallery of the Old Bedford, 1894/95
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Walter Sickert, Ennui, um 1914
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