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Marktberichte

Aktuellzum Archiv:Messe-Nachbericht

Die Art Brussels meldet sich nach zwei Jahren Corona-Unterbrechung fulminant zurück. Sie findet jedoch leider zum letzten Mal am zentrumsnahen Standort Tour & Taxis statt

Hello again and Goodbye



am Stand der Galerie Nagel Draxler

am Stand der Galerie Nagel Draxler

Zwei Jahre hat die Art Brussels wegen der Corona-Pandemie als Präsenzveranstaltung pausieren müssen. Jetzt ist die Messe in alter Frische zurück, leider aber zum letzten Mal am mittlerweile etablierten Standort unweit vom Brüsseler Stadtzentrum. Am Vernissagetag strömten die Besucher und Sammler zuhauf in die historischen Tour & Taxis-Hallen am Kanal. Doch damit ist im nächsten Jahr Schluss. Das vor wenigen Jahren in Teilen noch sympathisch improvisiert wirkende, teils brachliegende Gelände ist mittlerweile soweit überplant und durchgentrifiziert, dass man die Messe dort nicht mehr will beziehungsweise braucht. Daher wird die Art Brussels an ihren alten Standort, das Expo-Gelände im Schatten des Atomiums zurückkehren. Doch auch das hat seinen speziellen Reiz. Die Sammler und Galeristen werden wohl folgen. Die Messe ist beliebt, das demonstrieren sowohl die Besuchszahlen, als auch die Verkäufe. Mit 24.541 Besucher*innen habe man nahezu das Niveau von 2019 erreicht, teilten Verantwortlichen in ihrem Schlussreport mit. Damals besuchten 25.473 Kunstliebhaber*innen die letzte Ausgabe der Art Brussels vor der Pandemie.


157 Galerien waren angereist, 36 Prozent davon kamen aus Belgien, der Rest aus dem Ausland, davon wiederum zwölf Prozent aus Übersee. 88 Prozent der diesjährigen Teilnehmer waren auch auf der letzten Ausgabe 2019 mit von der Partie. Das bürgt für Kontinuität und Qualität. Genau das schätzen auch die Sammler. Große Besucherströme waren nicht nur am Donnerstag, dem Previewtag, mit erweiterten Öffnungszeiten bis 22 Uhr zu verzeichnen, sondern auch in den regulären Öffnungszeiten danach. „Selbst für einen Freitagnachmittag ist die Messe sehr gut besucht“, schwärmt etwa die Wienerin Josephine Wagner von der Galerie Raum mit Licht. „So etwas bin ich von Wien leider nicht gewohnt.“ Ihr Stand befindet sich in der Discovery Section, die viele belgische Sammler zuerst aufsuchen, um hier junge Talente zu entdecken. In diesem Jahr dürfen die Galerien hier erstmals zwei Positionen statt nur eine zeigen. Mit Neugier und Entdeckerlust unterwegs waren etwa der Brüsseler Filmproduzent und Sammler Frédéric de Goldschmidt, der pünktlich um elf Uhr zur Preview seinen Messerundgang startete, und auch sein Kollege, der Investmentbanker Alain Servais. Anne Vierstraete, die Direktorin der Art Brussels, kann diese Beobachtung nur bestätigen: „Belgische Sammler zeichnet ihre echte Leidenschaft für Kunst aus und der Wunsch eine künstlerische Position über einen langen Zeitraum weiterzuverfolgen. Gleichzeitig sind sie aber auch offen und neugierig genug, nach neuen Trends und Talenten Ausschau zu halten“, so Vierstraete im Interview mit dem Pariser Magazin „Le Quotidien de l’Art“.

Josephine Wagner jedenfalls freute sich über den großen Zuspruch für ihren Stand. Sie hatte zwei Positionen mit nach Brüssel gebracht: die Malerin Titania Seidl, Jahrgang 1988, und den 1977 geborenen Zeichner Josef Zekoff. Während Zekoff humorvoll und ironisch aufs Wesentliche reduzierte Selbstporträts auf das Papier bringt, die ihn etwa bei gymnastischen Verrenkungen während des Lockdowns zeigen, geht Titania Seidl in ihrer Malerei anfänglich immer von eigenen Texten aus, die sie dann nach und nach in Bilder umsetzt. Besonders gefragt waren in Brüssel ihre kleinen Formate auf Holz mit Motiven, die sie meist in ihrer unmittelbaren Umgebung findet, wie etwa einen fast altmeisterlich gemalten aufgeplatzten Granatapfel in einer Art Metallgestänge oder eine Zahnprothese, die von einer Vielzahl abstrakter bunter Formen umschwirrt wird, die an abgekaute Kaugummis erinnern (Preise 1.300 bis 1.500 Euro).

Schräg gegenüber fand sich am Stand der in Dublin beheimateten Green on Red Gallery der konzeptuell arbeitende irische Fotografen Ronan McCrea, Jahrgang 1969. In seiner 2020 entstandenen „Study for Projection Series“ rekurriert McCrea auf Konventionen der Produkt- und Werbefotografie der 1950er bis 1970er Jahre. Zu sehen sind manikürte weibliche Hände mit chromablauen Fingernägeln, die sowohl historische Projektionslampen als auch deren grafisch aufwendig gestaltete Verpackungen vor bunten Farbhintergründen in die Kamera halten. In einem komplexen Prozess, der analoge Studio- und Dunkelkammertechniken mit Methoden der digitalen Nachbearbeitung kombiniert, kreiert McCrea ebenso ästhetisch ansprechende wie tiefgründige Befragungen des Mediums Fotografie und seiner optischen, chemischen und technischen Bedingtheiten im Wandel der Zeit.

Einen für Liebhaber eher konzeptueller Arbeiten attraktiven Stand hatte auch die Ani Molnár Gallery aus Budapest zusammengestellt. Der 1974 geborene Ungar Zsolt Asztalos beschäftigt sich mit kognitiver Psychologie und adaptiert im klinischen Alltag verwendete, würfelartig ineinander verschachtelte Holzmodelle, die sich mit Erinnerungsprozessen befassen, für seine konzeptuelle Fotografie. In einer weiteren Serie unterbreitet Asztalos scheinbar idyllische Landschaften aus Ungarn und Italien, die er jedoch auf dem Gelände ehemaliger Schlachtfelder der beiden Weltkriege aufgenommen hat. Seine konzeptuellen Fotografien korrespondierten gut mit den großformatigen Schwarz-Weiß-Aquarellen des bosnischen Künstlers Radenko Milak, Jahrgang 1980. Er benutzt ausschließlich gefundenes und gesammeltes fremdes Fotomaterial als Vorlagen. Neuere Arbeiten thematisieren die häusliche Isolation im Lockdown. Auf einem großen Blatt mit dem Kabuler Flughafen aus der Vogelperspektive geht es dann um den hektischen Abzug der US-Armee und den Versuch verzweifelter Menschenmassen, im letzten Moment noch aus Afghanistan zu entfliehen. Anders jedoch als die Fernsehbilder, die an Flugzeuge geklammerte Flüchtende aus der Nähe zeigten, nimmt Milak eine distanzierte Position ein, die die einzelnen Menschen nur als unzählige kleine Punkte erkennen lässt, so aber die dramatische Dimension der damaligen Situation versinnbildlicht.

Doch zurück in die Hauptsektion der Messe: Die in Berlin, Köln und München ansässige Galerie Nagel Draxler war mit neun Positionen angereist, darunter der belgischen Künstlerin Joëlle Tuerlinckx, Jahrgang 1958, und ihrer gefundenen und anschließend mit spiegelnder Farbe lackierten Seeboje unter dem Titel „Iso silver (Boje)“ von 2018. Die in Berlin lebende finnische Künstlerin Kirsi Mikkola, Jahrgang 1959, verweist mit ihren cartoonartigen Fiberglasskulpturen „GLO“ auf ein resolutes feministisches Maskottchen, das Mikkola bereits in den 1990er Jahren erfunden hat. Nagel Draxler hatte in Brüssel aber noch einen zweiten prominenten Auftritt. In den zentral gelegenen großzügigen Brüsseler Räumlichkeiten des Kölner Auktionshauses Lempertz setzte sich die Galerie den ganzen April über für die Gemälde des 1986 geborenen amerikanischen Malers Egan Frantz ein. Für seine häufig vibrierenden Farbfelder vor gestreiften oder geometrisch aufgefassten Hintergründen bot die museumswürdige Jugendstilarchitektur mit ihren hohen Decken den perfekten Rahmen.

Am Stand der Galerie Ron Mandos aus Amsterdam fielen die Arbeiten des in London lebenden Niederländers Bouke de Vries, Jahrgang 1960, ins Auge. Der ausgebildete Restaurator, der unter anderem im British Museum gearbeitet hat, rekonstruiert in seiner zweiten Existenz als bildender Künstler zu Bruch gegangene hochwertige Vasen, indem er die Scherben der einst kostbaren Gefäße nicht etwa wieder zusammenklebt, sondern diese aufwändig in mundgeblasene Glasrepliken einschichtet, die exakt der ehemaligen Form der Vasen entsprechen. Die Scherben, die er benutzt, findet er auf Auktionen und auf der Marktplattform eBay. „Ich gebe ihnen eine zweite Chance“, sagt er. Seine ansprechenden Reinkarnationen überführen plötzlich wertlos Gewordenes in eine neue Form von Wertigkeit. Sie kosten zwischen 7.000 und 17.000 Euro.

Einen großen Erfolg feierte die Galerie Clearing mit Sitz in Brüssel, New York und Beverly Hills. Ihr Solostand mit teils bizarr geformten Lampen des Belgiers Koenraad Dedobbeleer, Jahrgang 1975, war bereits am Vernissagetag ausverkauft. Dedobbeleer hat auf der Insel Murano in Venedig nie in Serie gegangene Prototypen von Vasen aus farbigem Glas aufgespürt. Mehrere Gefäße hat er dann jeweils zu einer Hängelampe umfunktioniert. Diese Unikate waren unverkennbar bei den Sammlern beliebt: Benutzbare Kunst für je 15.000 Euro. Am Stand der Galerie Dépendance aus Brüssel fielen etwas versteckt zwei schöne Collagen auf Vinyl-LP-Basis in 1970er Jahre-Optik von Linder Sterling ins Auge. Die allgemein als Linder bekannte, feministische britische Künstlerin, Jahrgang 1954, ist längst kein Geheimtipp mehr. Für ihre Collagen verlangte die Brüsseler Galerie jeweils 7.800 Euro.

Michael Zink, der seine ehemals in München und dann in Berlin angesiedelten Galerieräume mittlerweile nach Waldkirchen in der Oberpfalz verlegt hat, hatte seine Koje in diesem Jahr unter dem Motto „Flowers for the Bold“ in eine Art Blumenladen verwandelt. Damit lag er voll im Trend. Denn heuer setzten viele in Brüssel beheimatete Kunsthändler während der Messezeit auf die Leitgedanken Natur und Landschaft. Vielleicht entspringt das nach der langen Zeit der Pandemie einfach einem weit verbreiteten Bedürfnis des Publikums. Michael Zink ging sogar noch einen Schritt weiter. Er hatte den bekannten Antwerpener Floristen Mark Colle beauftragt, aufwändige Blumenarrangements und -girlanden rund um die Kunstwerke zu platzieren. Alle Arbeiten hatten Blumen und Florales im engeren oder weiteren Sinne zum Thema. Vertreten waren rund ein Dutzend Künstler*innen, darunter etwa das österreichisch-israelische Künstlerpaar Markus Muntean und Adi Rosenblum und der neoexpressionistische Antwerpener Maler Klaas Rommelaere, Jahrgang 1986, dessen atelierfrische Serie „Johnny“ den Stand dominierte. Ob Kaktus oder Blumenstrauß – Michael Zinks frühlinghaft-verspieltes Standkonzept kam in Brüssel gut an. Direkt gegenüber bei Jahn und Jahn aus München dann ein eher dystopisches Kontrastprogramm. In Rahmen einer Solopräsentation hatte der 1981 in Fürth geborene Berliner Künstler Stefan Vogel ein ungewöhnliches Environment mit entlaubten Bäumen, sensiblen Textarbeiten im Stil der Konkreten Poesie, einer Bodenmalerei und einem verrotteten Kühlschrank aufgebaut. Betreten ausdrücklich erwünscht. Vogel startet gerade so richtig durch. Nach einer Einzelausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz und neuen Katalogen steht demnächst ein Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom an.

Wenn die Besucher der Art Brussels genug Kunst gesehen haben, nehmen sie sich gerne etwas Zeit für eine kleine Pause auf der belgischen Bierterrasse bei Bier, Hamburgern oder dick geschnittenen Pommes Frites mit extra viel Mayonnaise. Wer dann noch genügend Kondition hat, macht sich auf den Weg ins Wiels, das Zentrum für zeitgenössische Kunst, wo derzeit drei sehenswerte Ausstellungen laufen. Die Solo-Show „Husbandry“ des bereits von der Gladstone Gallery vertretenen jungen Belgiers Kasper Bosmans, Jahrgang 1990, ist eine echte Entdeckung. Sie verbindet zeichnerisch-malerisches Talent, konzeptuelle Herangehensweisen und den gekonnten Umgang mit ungewöhnlichen Materialien wie Sand oder Emaille mit der genauen Beobachtung aktueller Natur- und Umweltphänomene, aber auch lokaler Traditionen aus der limburgischen Heimatregion des Künstlers und Fragen queerer Codes und Ästhetik. Zugleich richtet das Wiels der bisher im internationalen Ausstellungsbetrieb noch unterschätzen libanesischen Künstlerin Huguette Caland (1931-2019) eine Retrospektive aus. Und schließlich präsentiert das Museum zwei zwischen roher Gewalt und Entschleunigung oszillierende längere Filmarbeiten der US-Amerikanerin Lucy Raven, Jahrgang 1977, die sich unter anderem mit Explosionen auf einem Versuchsgelände des US-Militärs in New Mexico und Produktionsprozessen in einem Zementwerk in Idaho beschäftigen.

Es gibt also viele Gründe, nach Brüssel zu kommen. Die Kunstszene läuft hier zu ihrer alten Form auf, aktuell ganz ohne Maske und Impfnachweis und mit viel Optimismus und Elan. Schade nur, dass die Art Brussels sowohl auf die beliebten, oft von Künstler*innen gestalten Tote Bags, als auch auf einen gedruckten Katalog verzichtet, angeblich aus ökologischen Gründen. Eine Website jedoch, die noch nicht einmal direkt auf die Homepages der Aussteller verlinkt, kann einen gut gemachten Katalog als dauerhaft verfügbares Nachschlagewerk jedoch nicht ersetzen. Hoffen wir, dass diese falsche Sparsamkeit noch einmal von den Verantwortlichen der Messe überdacht wird. Und für diejenigen, die nicht ein Jahr auf die nächste Art Brussels warten wollen, bietet sich kurz vor Weihnachten ein Besuch der im vergangenen Jahr gestarteten kleinen Schwestermesse Art Antwerp an. Diese findet vom 15. bis 18. Dezember 2022 auf dem Antwerpener Messegelände Antwerp Expo statt und versammelt rund 60 Galerien aus Belgien und den unmittelbaren Nachbarländern.

www.artbrussels.com



02.05.2022

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Nicole Büsing & Heiko Klaas

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