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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Georg Baselitz groß bei Sotheby’s

Georg Baselitz, Falle, 1966

Bei der New Yorker Abendauktion für zeitgenössische Kunst von Sotheby’s kommt am 19. Mai unter anderem eine bedeutende Werkgruppe Georg Baselitz’ unter den Hammer. Angesichts der jüngsten Retroperspektive im Centre Pompidou, die letzten Monat zu Ende ging, wird mit großem Interesse an den vier Arbeiten aus der Sammlung des im Januar verstorbenen Unternehmers Hardie Beloff gerechnet. So soll Baselitz’ Gemälde „Falle“ aus der frühen „Helden“-Serie von 1966 mit 8 bis 12 Millionen US-Dollar einen neuen Auktionsrekord aufstellen. Der desillusionierte verletzte Held, der unter zwei Bäumen in einer schmutzig-weißen Landschaft hockt, will den bisherigen Spitzenpreis von 6,5 Millionen Pfund für ein weiteres Exemplar aus dieser frühen Phase, in der sich Baselitz hauptsächlich mit den Unzulänglichkeiten der menschlichen Natur auseinandersetzte, übertrumpfen.

Darüber hinaus wird auch eine Zeichnung mit dem Heldenthema aus dem Jahr 1965 angeboten. Ein ebenso ungestalter „Neuer Typ (Held mit Fahne)“ mit überlangen Gliedmaßen soll 300.000 bis 400.000 Dollar kosten. Der überdimensionierte weibliche gelbe Holzkopf „Dresdner Frauen – Besuch aus Prag“ verweist durch die groben Spuren der Bearbeitung auf die Rohheit im Œuvre des Künstlers. Auf diese Weise will Georg Baselitz dem individuellen und dem kulturellen Erbe nachspüren (Taxe 3 bis 4 Millionen USD). Vom Anfang der 1980er Jahre stammt die „Glastrinkerin“ aus der „Trinker“-Serie. Mit dem Pinselstrich und der Palette des Neoexpressionismus bannte Baselitz eine als Hüftbild wiedergegebene Silhouette bei Trinken aus einem blauen Glas auf die Leinwand, die typisch für den Sachsen auf dem Kopf steht (Taxe 3 bis 5 Millionen USD). Auch für Anselm Kiefer konnte sich Beloff begeistern und legte sich dessen materialreiches Gemälde „Wölund-Lied“ mit einer versehrten Landschaft von 1982 samt Documenta-Weihen zu (Taxe 1 bis 1,5 Millionen USD).

Neben den beiden Deutschen umfasst die Offerte noch gut 20 Werke weiterer Zeitgenossen. Mit jeweils 40 bis 60 Millionen Dollar rangieren als teuerste Posten ein unbetiteltes Werk von Cy Twombly mit weißen Kringelbahnen auf grauem Grund und Francis Bacons zweite Version der „Study of Red Pope 1962“ mit zwei deformierten Menschen in einem käfigartigen Liniengespinst auf Platz eins. Mit mehr als 15 Millionen Dollar folgen dahinter Ed Ruschas werbeplakatähnliches „Cold Beer Beautiful Girls“ als Schriftzug in blauweißem Wolkenhimmel von 1993 und Andy Warhols Portrait des King of Pop aus dem Jahr 1963: Filmstar „Elivs“ ist ein breitbeinig stehender Westernheld, hat eben seinen Revolver gezückt und richtet ihn auf den Betrachter.

Bei der deutschen Kunst ist mit 10 bis 15 Millionen Dollar die „Häuserfront“ von Sigmar Polke höher als Baselitz bewertet; seit 1967 ergeht sie sich mit Hilfe schwarz-weißer Rasterpunkteoptik in Hochhaus-Tristesse. Merklich farbenprächtiger erweist sich Helen Frankenthalers „Circe“ von 1974. Von der Zauberin der Insel Aiaia sind auf den ersten Blick nur die Nasenlöcher auszumachen, aber bei längerer Betrachtung erkennt man im Nebel aus Blau- und Rottönen das Profil einer Frau (Taxe 2,5 bis 3,5 Millionen USD). Noch leuchtender ist David Hockneys Interpretation des „Grand Canyon II“ als Aufsicht auf sechseckiger Leinwand (Taxe 10 bis 15 Millionen USD). Bald wird sich zeigen, ob die Bieter auch so reserviert sein werden wie „Rackstraw and Pamela“. Alex Katz’ kühl und distanziert gestimmte Ölversion der beiden jungen Geliebten am Meer von 1976 wird auf 2 bis 3 Millionen Dollar geschätzt.

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Veranstaltung vom:


19.05.2022, Contemporary Evening Auction

Bei:


Sotheby's

Kunstsparte:


Skulptur

Kunstsparte:


Zeichnung

Kunstsparte:


Malerei

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Stilrichtung:


Nachkriegskunst

Variabilder:

Georg
 Baselitz, Falle, 1966
Georg Baselitz, Falle, 1966

Kunstwerk:

Georg Baselitz, Glastrinkerin, 1981
Georg Baselitz, Glastrinkerin, 1981








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