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Helmuth Mackes „Blaues Zimmer“ nun in Krefeld

Helmuth Macke, Das Blaue Zimmer, 1925

Den Kunstmuseen Krefeld haben Helmuth Mackes Möbelensemble „Blaues Zimmer“ für die eigene Sammlung erworben. Mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung der Länder und des Vereins „Freunde der Kunstmuseen Krefeld“ sei es gelungen, eines der ganz wenigen erhaltenen Beispiele expressionistischer Möbelgestaltung nach Krefeld zu holen, freute sich Direktorin Katia Baudin über den Neuzugang. Das achtteilige Schlafzimmer mit Doppelbett, Kleiderschrank, Kommode, Nachttisch, Tisch, zwei Stühlen und Spiegel schuf der gebürtige Krefelder Macke 1925 für den Bochumer Industriellen, Kunstsammler und Mäzen Karl Gröppel. Während eines Aufenthaltes in dessen Landhaus in Gollenshausen am Chiemsee grundierte der Expressionist die Möbel ultramarineblau und bemalte sie anschließend farbig mit weiblichen Akten, Tieren, Landschaftsandeutungen und abstrakten Motiven. Die Verzierungen spiegeln die expressionistische Idee vom Einklang des Menschen mit der Natur wider. Wer den Entwurf für das Interieur lieferte, ist nicht gesichert; die Experten gehen von dem Münchner Architekten Richard Riemerschmid aus.

Bis 2011 blieb die Raumgestaltung, die als herausragendes Zeugnis von freier und angewandter Kunst der Epoche gilt, im Privatbesitz der Familie Gröppel und deren Erben. Lediglich Schwarzweiß-Abbildungen der Möbel waren bekannt, öffentlich gezeigt wurden sie nie. Dann erwarb der Düsseldorfer Kunsthändler Ralph Kleinsimlinghaus das Ensemble, ließ es restaurieren und präsentierte es 2012 erstmals der Öffentlichkeit. Eine große bemalte Keramikschale, produziert nach einem Entwurf Mackes in der Krefelder Firma Josef Hehl, verkaufte Kleinsimlinghaus nun ebenfalls an die die dortigen Museen.

Anders als sein Cousin August Macke ist Helmuth Macke heute vielen nicht bekannt. Das liegt nicht zuletzt an seinem frühen Tod: Er ertrank 1936 mit nur 45 Jahren im Bodensee. Auch die Vernichtung großer Teile seines Schaffens durch einen Bombenangriff trug zu seiner Vergessenheit bei. Ende der 1950er Jahre erwarben die Kunstmuseen Krefeld Mackes künstlerischen Nachlass von seiner Schwester und besitzen heute rund 500 Zeichnungen, Aquarelle, Skizzenbücher und Gemälde von ihm, zu denen sich nun das „Blaue Zimmer“ gesellt.


06.05.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Helmuth Macke, Keramikschale, 1920er Jahre
Helmuth Macke, Keramikschale, 1920er Jahre

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Helmuth Macke, Das Blaue Zimmer, 1925
Helmuth Macke, Das Blaue Zimmer, 1925

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Helmuth Macke, Das Blaue Zimmer, 1925
Helmuth Macke, Das Blaue Zimmer, 1925

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Helmuth Macke, Schrank aus dem „Blauen Zimmer“, 1925
Helmuth Macke, Schrank aus dem „Blauen Zimmer“, 1925








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