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Berlin präsentiert den Gross vor Grosz

George Grosz, Straße mit Hochbahnbrücke, 1915

Das Kleine Grosz Museum in Berlin hat am Wochenende mit einer ersten Sonderausstellung seine Türen geöffnet. Die Schau „Schreiben Sie doch bitte Grosz statt Gross“ thematisiert die Kindheit und Jugend des als Georg Ehrenfried Gross 1893 geborenen „Hausherren“. Die kleine Institution nimmt sich damit dem Frühwerk George Grosz’ an, zeichnet seine künstlerische Entwicklung binnen zehn Jahren vom Besuch seines ersten Zeichenkurses in Stolp über das Studium an der Dresdner Akademie bis zum Diplom an der Kunstgewerbeschule in Berlin nach und schließt mit der „Kleinen Grosz Mappe“ aus dem Jahr 1917.

George Grosz selbst offenbarte mit zwei autobiografischen Zeitschriftenaufsätzen in den Jahren 1929 und 1931, wie prägend diese frühen Jahre für sein Œuvre waren. Aus den Texten geht deutlich hervor, dass seine damaligen, aus heutiger Sicht brillanten, überraschend reifen zeichnerischen Werke nicht Dokumente einer etwaigen Vorzeit zum Künstlersein waren, sondern dessen Beginn. In den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts probierte sich der junge Maler stilistisch und motivisch aus. Er sog die Eindrücke der Großstadt in sich auf und hatte dabei bereits alle Gesellschaftsschichten im Blick. Seine Beobachtungen zu Moral und Amoral, Liebe und Gewalt spiegelte Grosz auf vielfältige Weise und begann nach und nach diese Extreme zu hinterfragen und Querverbindungen zu ziehen.

Das Kleine Grosz Museum wird von der 2015 gegründeten, privaten Initiative „George Grosz in Berlin e.V.“ finanziert. Es entstand durch eine Kooperation mit dem Nachlass des Künstlers und besitzt zunächst keine eigene Sammlung. Das Projekt ist bislang auf fünf Jahre befristet. Das Haus könnte jedoch anschließend zu einer dauerhaften Institution ausgebaut werden, sofern sich ausreichend Unterstützer finden und die langfristige Finanzierung gesichert werden kann. Für das Museum wurde eine ehemalige Shell-Tankstelle aus den 1950er Jahren im Berliner Viertel Schöneberg umgebaut und um einen Ausstellungsbau erweitert.

Neben einer Dauerausstellung zu Leben und Werk George Grosz’ sollen jährlich zwei Sonderpräsentationen jene Themen aufgreifen, die für sein Gesamtwerk von zentraler Bedeutung sind, bislang aber vernachlässigt wurden. Die folgende Schau ab November rekonstruiert Grosz’ 1922 unternommene Reise in die damalige Sowjetunion. Zudem ist das Museum als ein Ort des kulturellen, zeitgeschichtlichen und politischen Austausches gedacht, der als Ausgangspunkt für Debatten und Engagement dienen soll.

Die Ausstellung „Schreiben Sie doch bitte Grosz statt Gross. Wie aus Georg Ehrenfried Gross der politische Künstler George Grosz wurde“ läuft bis zum 17. Oktober. Das Kleine Grosz Museum in Berlin hat montags und donnerstags sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr und am Freitag bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König.

Das kleine Grosz Museum
Bülowstraße 18
D-10783 Berlin

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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George Grosz, Nächtlicher Überfall, 1912
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George Grosz, Ein älterer Herr als Schlittschuhläufer, 1909
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