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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Rudolf Kollers zeichnerische Studien in Zürich

Rudolf Koller, Studie zu „Idylle am Hasliberg“, vor 1864

Das Kunsthaus Zürich widmet sich ab Freitag den bisher nur selten gezeigten zeichnerischen Studien Rudolf Kollers. Der Schweizer zählt dank des großen Werkbestandes von 67 der insgesamt 85 erhaltenen Skizzenbücher sowie Radierungen, Ölstudien und Gemälden von seiner Hand zu den am besten dokumentierten Protagonisten der Kulturinstitution. Die von Jonas Beyer kuratierte Schau bildet den Abschluss eines mehrjährigen Restaurierungs- und Digitalisierungsprojektes der rund 3600 Blätter, die von spielerischen Fingerübungen bis hin zu detaillierten, vollendet ausgeführten Zeichnungen reichen. Das Publikum erwartet eine reiche Palette an Techniken wie Grafit, Feder und Kohle bis hin zum Pastell. Die aussagekräftigen Dokumente werden um meisterhaft ausgeführte Blätter, die bereits früher aus den Büchern entnommen wurden, und einige Ölstudien von der Hand Kollers ergänzt.

Der Schweizer ist für seine eindrücklichen Tierdarstellungen sowie für das ikonische Gemälde „Die Gotthardpost“ bekannt, für das sich unter den Exponaten ebenfalls Vorzeichnungen sowie eine Studie in Öl finden. Anhand des Vergleichs wird deutlich, wie sich Koller ausgehend von einer ersten noch recht groben Bleistiftskizze über die farbliche Gestaltung in Öl immer mehr an die finale Komposition einer halsbrecherisch den Gotthard-Pass hinunterjagenden Postkutsche annähert. Dabei fällt auf, dass Koller die Pferde und aufgesprengten Kühe schon bald klar umriss, während der Hintergrund und der Kutscher hauptsächlich durch die unterschiedlichen Farbflächen definiert werden.

Von der scharfen Beobachtungsgabe des Künstlers künden seine Studien zu einigen „Kühen im Wasser“, deren Umrisse und ländliche Umgebung Rudolf Koller mit wenigen dynamischen Federstrichen festhielt und ihnen durch eine gekonnte Bleistiftschraffur Plastizität verlieh. Formvollendet präsentiert sich dagegen der hingestreckte Löwe, der behäbig in der Sonne zu dösen scheint. Die ruhige Atmosphäre kann jedoch nicht über die Gefahr hinwegtäuschen, die von dem mächtigen Kopf, den großen Pranken und den angewinkelten Hinterläufen ausgeht. Anlässlich der Schau wurden bereits zehn Skizzenbücher Kollers digitalisiert, die über die Medienstationen in der Ausstellung sowie auf der Webseite des Kunsthauses konsultiert werden können. Weitere Dokumente sollen folgen.

Die Ausstellung „Rudolf Koller. Die Skizzenbücher“ läuft vom 20. Mai bis zum 14. August. Das Kunsthaus Zürich hat dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr sowie mittwochs und donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 23 Franken, ermäßigt 18 Franken. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Scheidegger & Spiess.

Kunsthaus Zürich
Heimplatz 5
CH-8001 Zürich
Telefon: +41 (0)44 – 253 84 84

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


20.05.2022, Rudolf Koller. Die Skizzenbücher

Bei:


Kunsthaus Zürich

Kunstsparte:


Zeichnung

Stilrichtung:


Neuere Meister

Stilrichtung:


Realismus

Bericht:


Ein bodenständiger Naturalist

Variabilder:

Rudolf Koller, Studie zu „Idylle am Hasliberg“, vor 1864
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Künstler:

Rudolf Koller








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