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Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

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Heinz Mack, Ohne Titel (N 9471), 2021 / Heinz Mack

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Kollwitz-Preis für Nan Goldin

Nan Goldin erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2022

Der Käthe-Kollwitz-Preis 2022 geht an Nan Goldin. Das gab die Akademie der Künste in Berlin heute bekannt, die die mit aktuell 12.000 Euro dotierte Auszeichnung seit 1960 jährlich an bildende Künstlerinnen und Künstler verleiht. Die Akademie-Mitglieder Hubertus von Amelunxen, Luc Tuymans und Corinne Wasmuht, die die Jury bildeten, hoben an Goldins Schaffen die „zentrale Position in der zeitgenössischen Fotografie“ hervor. Mit ihren Fotografien aus ihrem persönlichen Lebensumfeld und der LGBT-Community habe Goldin Tabus gebrochen, Grenzen überwunden und sich damit für Akzeptanz und zunehmende Anerkennung der LGBT-Szene eingesetzt. „Die Unmittelbarkeit in ihren Fotografien entstammt ihrer physischen und emotionalen Zugehörigkeit und Distanzlosigkeit zu einer Lebenswelt, die sich vielen Menschen verschlossen hat und durch sie als Künstlerin geöffnet wurde“, so die Jury.

Auch die Arbeitsweise der 1953 in Washington, D.C., geborenen Fotografin und Filmemacherin gefiel dem Vergabegremium. Goldin arbeite und denke ihre Bilder in rhythmisierten Sequenzen als Fotografien, Diashows mit bis zu Tausenden von Bildern oder Filmen. „Ihr Interesse gehört dem kumulativen Aspekt ihrer Werkkompositionen, ihrer Erweiterung, Veränderung und den gegenseitigen Beziehungen untereinander. Auch Bewegtbilder, Sound und Archivmaterial fließen bei ihren Dia- und Filmproduktionen mit ein und erfahren schließlich wie ein Kinofilm eine musikalische Gestaltung, die einen wesentlichen Teil ihrer künstlerischen Arbeit einnimmt“, erläuterte die Jury. Dazu zählt etwa Goldins als Dia-Sound-Show konzipierte Installation „The Ballad of Sexual Dependency“ von 1986, mit der sie internationale Aufmerksamkeit erreichte. Darin zeigt und ehrt Nan Goldin ihre New Yorker Gemeinschaft von Freunden und Liebhabern, von denen sie viele in den 1980er Jahren sowie in den Folgejahren durch AIDS verloren hat. Die Preisverleihung findet Anfang des kommenden Jahres in Berlin statt. Dann wird auch die Ausstellung mit Arbeiten Goldins von Januar bis März 2023 in der Akademie der Künste am Hanseatenweg zu sehen sein.

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Nan Goldin erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2022
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