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Trauer um Street Art-Künstlerin Miss.Tic

Die französische Street Art-Künstlerin Miss.Tic ist in Paris gestorben

Am Sonntag ist Radhia Novat, die als Miss.Tic bekannt war, in Paris mit 66 Jahren an einem Krebsleiden gestorben. Miss.Tic zählte zu den Street Art-Künstlern der ersten Stunde und war durch ihre Arbeit mit Stencils ab Mitte der 1980er Jahre eine Pionierin dieser Technik: Hierbei dienten ihr Schablonen als Hilfe, um das Motiv schnell auf eine Wand anzubringen. Die ausgebildete Grafikerin sprühte oft dunkelhaarige, junge, verführerische und geheimnisvolle Frauenfiguren, die sie durch gesellschaftskritische und provozierende Wortspiele verfremdete. Ihre vom Feminismus beeinflussten Werke fanden Eingang in internationalen Galerien oder Museen, darunter die Galerie der Modedesignerin Agnès B, das Victoria & Albert Museum in London, das Musée des Civilisations de l’Europe et de la Méditerranée in Marseille und das Musée Ingres in Montauban. Im März 2011 wurden einige ihrer Frauenfiguren als Motiv für Briefmarken für den Internationalen Frauentag genutzt.

Miss.Tic zählt zu einer der bekanntesten Street Art-Künstlerinnen Frankreichs und Paris im Besonderen. Sie kam am 20. Februar 1956 im Viertel Montmartre als Tochter eines tunesischen Vaters und französischen Mutter zur Welt. Den Großteil ihrer Familie verlor sie bei einem Autounfall mit zehn Jahren, ihren Vater dann 1972. In den 1980er Jahren lebte sie einige Zeit in San Francisco und Los Angeles, wo sie sich der Punk-Bewegung anschloss, bevor sie nach Paris zurückkehrte. Die Hauptstadt wurde zur Leinwand ihrer Graffitis, die sie mit Gedichten kombinierte. Ihr Pseudonym übernahm sie als großer Comic Fan aus dem Universum des Donald Duck-Erfinders Carl Barks: In Entenhausen lebt die Hexe Gundel Gaukeley, die in der französischen Version der Geschichten Miss Tick heißt.

Schließlich folgten Ausstellungen in Museen, Galerien und Kooperationen mit den Modemarken Kenzo und Louis Vuitton. Renommierte Street Art-Künstler wie Jef Aérosol und der als C215 bekannte Christian Guémy wie auch die neu ernannte französische Kulturministerin Rima Abdul Malak bekundeten ihr Bedauern über den frühen Tod Miss.Tics.

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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