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Kunstsammlerin Heidi Goëss-Horten gestorben

Die Sammlerin Heidi Goëss-Horten ist gestorben

Lang hat die Freude an ihrem neuen Museum nicht gewährt: Erst am 3. Juni konnte Heidi Goëss-Horten ihre „Heidi Horten Collection“ in Wien eröffnen. Die Kunstsammlerin musste schon dem Festakt aus gesundheitlichen Gründen fernblieben, nun ist die 81jährige gestorben. Wie ein Sprecher mitteilte, sei eine großzügige, warmherzige und kluge Dame gestern in den frühen Morgenstunden in ihrem Haus am Wörthersee von uns gegangen. Sie werde durch ihr vielseitiges Engagement vor allem für die Kunst und den Sport in Erinnerung bleiben. Auch österreichische Kulturpolitiker zeigten sich bestürzt vom Tod Goëss-Hortens. Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer würdigte sie als „äußerst interessierte Kunstsammlerin und bekennende Kunstliebhaberin“, deren sammlerisches Vermächtnis in Österreich wie auch international Resonanz finde. „Ihre große Leidenschaft für Kunst und ihr besonderes Engagement, diese Leidenschaft zu teilen, werden in Erinnerung bleiben“, fügte Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler hinzu.

Heidi Goëss-Horten wurde am 13. Februar 1941 in Wien geboren, lernte um 1960 den 32 älteren deutschen Kaufhauskönig Helmut Horten kennen und heiratete ihn im Jahr 1966. Nach dessen Tod 1987 erbte sie das gesamte Vermögen und wurde damit zu reichsten Frau Österreichs. Bereits in den 1970er Jahren begannen sie gemeinsam, Kunst zu sammeln, und legten zunächst Schwerpunkte auf dem deutschen Expressionismus und der österreichischen Moderne. Später traten dann die internationalen wichtigen Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts hinzu. „Heidi Goëss-Horten hat in den 1990er Jahren den perfekten Zeitpunkt gewählt, um ihre beeindruckende Sammlung aufzubauen. Obwohl ihre oberste Prämisse beim Kauf von Kunstwerken immer der persönliche Geschmack gewesen ist, kann sie heute auf eine Kollektion von musealem Charakter blicken, an der sich auch ablesen lässt, wie sich bestimmte Kunstströmungen herausgebildet haben“, so die ehemalige Belvedere-Chefin Agnes Husslein-Arco, die ihre Freundin Goëss-Horten beim Aufbau der Sammlung beriet.

Die über Jahrzehnte hinweg erworbenen Gemälde, Grafiken und Skulpturen spannen einen Bogen vom Impressionismus bis zur Gegenwart: Von Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir über Gustav Klimt, Egon Schiele, Marc Chagall, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc und Hermann Max Pechstein bis zu Pablo Picasso, Andy Warhol, Yves Klein, Brigitte Kowanz, Georg Baselitz, Sylvie Fleury, Raqib Shaw, Erwin Wurm oder Damien Hirst. Nicht zuletzt mit der Eröffnung der „Heidi Horten Collection“ geriert das Vermögen der Milliardärin in den Blick der Öffentlichkeit; hatte Helmut Horten doch auf Grundlage von Arisierungen während der NS-Zeit sein Kaufhausimperium aufbauen können. Zudem war er in Rüstungsgeschäfte involviert. Für ihr gesellschaftliches Engagement wurde Heidi Goëss-Horten, die unter anderem auch den österreichischen Eishockey-Rekordmeister KAC unterstützte, 2018 mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und 2019 mit dem Kärntner Landesorden in Gold geehrt. In Erinnerung an die Stifterin gewährt die Heidi Horten Collection in dieser Woche freien Eintritt ins Museum.


13.06.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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