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Vor 50 Jahren: Raumschiff Enterprise landet in Berlin

Die Tschechische Botschaft in Berlin von Vladimír Machonin und Vera Machoninová

Im Niemandsland vor der Berliner Mauer setzte 1972 ein Raumschiff zur Landung an. Das südliche freie Feld des von der Mohrenstraße geteilten Wilhelmplatzes, genau gegenüber von Joseph Goebbels und seinem Propaganda-Ministerium genutzten Palais des Prinzen Carl, wurde bewusst für den Neubau der Tschechischen Botschaft verplant. Nach einem gewonnenen Wettbewerb und einer Überarbeitungsphase konnte das Architektenpaar Vladimír Machonin (1920-1990) und Vera Machoninová (1928-) die endgültige und bis 1978 an diesem Ort realisierte Ausführungsplanung vorlegen. Heute gilt der dunkelbraune kubische Block als Ikone des Brutalismus. Eine kleine Ausstellung nimmt nun vor Ort die Architektur und Innenausstattung unter dem Titel „Raumschiff Enterprise“, dem Spitznahmen des Objekts, in den Blick.

Die originelle Geometrie des dunklen, blockhaft geschlossenen Baukörpers besteht aus einer Stahlbeton-Rahmenkonstruktion, in welche die einzelnen Etagen eingehängt sind. Die markante Vorhangfassade dominieren drei aufgeständerte, schwebende Glaskapseln im für Repräsentationszwecke vorgesehenen ersten Obergeschoss, das somit besonders betont wird. Darüber befinden sich streifig gestaltete und mittels schräg gestellter Brüstungen erkerartig vorkragende, Fensterbänder. Die dunkel getönten Scheiben sitzen in bronzefarbenen Aluminiumrahmen, zwischen denen Brüstungen aus Granitplatten hängen. Die Ausstellung widmet sich am Beispiel von Dokumenten und historischen Plänen aus der Nationalgalerie Prag, Bauzeichnungen, einem Modell aus dem Besitz der Berlinischen Galerie und Fotografien der Geschichte des Hauses vom ersten Entwurf bis heute, ergänzt durch Fotostrecken des in Paris und Berlin lebenden Duos Simon Schnepp und Morgane Renou.

Welch starken Kontrast zur äußeren Gestaltung das Innere bereithält, zeigen die Lederpolsterungen der Möbel in intensiv leuchtenden Orange-, Rot- und Gelbtönen, die sich bis heute weitgehend erhalten haben und gleichfalls vom Architektenpaar gestaltet wurden. Exklusiv für das Botschaftsgebäude projektierte Freischwinger und Tische orientieren sich zum Teil an der von Ludwig Mies van der Rohe für das Haus Tugendhat in Brünn entworfenen Einrichtung. Angefertigt wurden sie jedoch mit der Lamellen-Technologie für Schichtholzmöbel, wie sie in der Nachfolge der Firma Thonet der Produzent Ton im mährischen Holešov verwendete.

Die Ausstellung „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre Tschechische Botschaft in Berlin“ ist bis zum 3. Oktober zu sehen. Das Tschechische Zentrum in der Tschechischen Botschaft hat dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist eine Broschüre in Arbeit.

Tschechisches Zentrum Berlin
Wilhelmstraße 44, Eingang Mohrenstraße
D-10117 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 310 113 40


21.06.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Rettet die Betonmonster

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in der Ausstellung
 „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre Tschechische Botschaft in Berlin“
in der Ausstellung „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre Tschechische Botschaft in Berlin“

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in der Ausstellung „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre
 Tschechische Botschaft in Berlin“
in der Ausstellung „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre Tschechische Botschaft in Berlin“

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in der Ausstellung
 „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre Tschechische Botschaft in Berlin“
in der Ausstellung „Raumschiff Enterprise. 50 Jahre Tschechische Botschaft in Berlin“








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