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Barcelona restituiert mexikanische Kulturgüter

Gestohlene Kulturgüter sind von Spanien nach Mexiko transferiert worden

Die freiwillige Rückgabe von 2.522 Objekten aus Barcelona durch den spanischen Staat gilt als bisher größte Restitution an Kulturgütern nach Mexiko. Die Gegenstände stammen aus der sogenannten Präklassik zwischen 2500 vor Christus und 200 nach Christus, der späten Postklassik zwischen 1200 bis 1521 nach Christus, aus der frühen Zeit des Vizekönigtums und sogar aus dem 20. Jahrhundert, darunter eine Serie von Fünf-Cent-Münzen und ein Aschenbecher. Bei dem Großteil der Artefakte handelt es sich jedoch um Spinnwirtel, Siegel, Steinwerkzeuge und -figuren sowie Keramikelemente der Mexica, Teotihuacán und Texcocana. Das Konvolut wurde vermutlich in den 1960er oder 1970er Jahren illegal aus Mexiko ausgeführt. Alle Exponate aus Barcelona befinden sich aktuell im Museo del Templo Mayorin Mexiko-Stadt, wo eine Auswahl vom 26. Juli bis zum 27. August der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Kulturministerin Alejandra Frausto Guerrero betonte, bei der Rückgabe der Stücke gehe es um „die Wiederherstellung der Würde derer, die immer benachteiligt und diskriminiert wurden, der Kulturen, die seit 500 Jahren Widerstand leisten und noch leben und die es verdienen, in der Bedeutung ihrer Vergangenheit anerkannt zu werden“. Daher setze sich Mexiko neben der #MiPatrimonioNoSeVende-Kampagne auch über diplomatische Kanäle für die Wiederbeschaffung der Kulturgüter sowie die Unterstützung entsprechender Klagen auf dem Rechtsweg ein.

Außenminister Marcelo Ebrard erläuterte, das Land arbeite bezüglich der Restitutionen mit drei Strategien: Zum einen sensibilisiere man die Gegenseite für ihren unrechtmäßigen Besitz; dies führe in den meisten Fällen zur freiwilligen Rückgabe der Objekte. Zum anderen würden Kulturgüter auf dem Rechtsweg beschlagnahmt. Schließlich leite man die Annullierung von Versteigerungen ein. Ebrard konstatierte bereits eine positive Entwicklung in Bezug auf die Rückgabe mexikanischer Kulturgüter und betonte, in den drei Jahren seiner jetzigen Amtszeit habe man mehr als doppelt so viele Objekte zurückgewinnen können, wie in den sechs Jahren zuvor.

Insgesamt hat die mexikanische Kampagne #MiPatrimonioNoSeVende die Rückführung von 8.970 widerrechtlich im Ausland befindlichen Werke nach Mexiko ermöglicht. Die Restitution von Stücken des mexikanischen Kulturguts hat damit die internationale Aufmerksamkeit gefunden. Sie soll als zentrales Thema auf der diesjährigen Weltkonferenz zu Kulturpolitik und nachhaltiger Entwicklung zur Sprache kommen. Die Konferenz „Mondiacult“ wird von der Unesco und der mexikanischen Regierung einberufen und in diesem Jahr vom 28. bis zum 30. September in Mexiko-Stadt abgehalten.


27.07.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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