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Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

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Art Cologne-Preis für Monika Sprüth

Monika Sprüth erhält den Art Cologne-Preis 2022

Die Koelnmesse und der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler ehren Monika Sprüth mit dem Art Cologne-Preis 2022. Mit der Gründung ihrer Galerie 1983 in Köln habe Sprüth neue Maßstäbe für die zeitgenössische Kunstvermittlung gesetzt, heißt es in der Begründung. Ihren Schwerpunkt legte Sprüth insbesondere auf der Unterstützung junger Künstlerinnen wie Rosemarie Trockel, Jenny Holzer, Barbara Kruger, Cindy Sherman oder Louise Lawler. Neben ihren Ausstellungen trat die Galeristin in den 1980er Jahren mit der Publikation des Magazins „Eau de Cologne“ für die Stärkung weiblicher Positionen im Kunst- und Kulturbetrieb ein. 1998 ging sie eine Partnerschaft mit Philomene Magers ein, die das Programm der in Sprüth Magers umbenannten Galerie um Vertreter der amerikanischen Minimal Art, wie Dan Flavin, Donald Judd oder Robert Morris, sowie die junge Künstlerin Sylvie Fleury erweiterte. Alle Kunstschaffenden wurden, wie es der Künstler Thomas Demand formulierte, von ihren Galeristinnen „im rechten Moment mit ihrem Vertrauen gestärkt“. Die Preisträgerin schreibt den Erfolg ihrer Arbeit dem Können zu, die potenzielle kulturelle Bedeutung der Kunstschaffenden frühzeitig zu erkennen.

Monika Sprüth wurde 1949 in Memmingen im Allgäu geboren und studierte Architektur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Anschließend arbeitet sie als Stadtplanerin in Oberhausen, später als Lehrerin in Köln. Nach der Gründung ihrer Galerie 1983 vertrat sie als ersten Künstler den damals wenig bekannten Maler Andreas Schulze. Es folgten weitere wichtige malerische und konzeptuelle Positionen wie George Condo, Walter Dahn, Peter Fischli und David Weiss, Alighiero Boetti oder John Baldessari. Im Anschluss an die Partnerschaft mit Philomene Magers nutzte das Duo seine vereinte Kraft zur Expansion: 2003 eröffneten sie eine erste Dependance in London, 2008 zogen sie von Köln nach Berlin um, und 2016 kamen Galerieräume in Los Angeles hinzu. Das kubische Gebäude mit einer elegant rhythmisierten umlaufenden Fensterfassade erhielt nach seiner Neugestaltung den renommierten Wallpaper Design Award for Best New Gallery.

Zuletzt weihten Monika Sprüth und Philomene Magers im Juni dieses Jahres ihren vierten Standort in New York ein. Zum Programm der Galerie gehören außerdem illustre Namen wie Bernd und Hilla Becher, Cyprien Gaillard, Gilbert & George, Astrid Klein, Reinhard Mucha, Bridget Riley, Ed Ruscha, Analia Saban, Kara Walker oder Andrea Zittel. Abseits von ihrer Leidenschaft für moderne Kunst begeistert sich Sprüth für das Fußballspiel, dem sie auf seinem höchsten Niveau ebenfalls einen Kunststatus zugesteht. Im frühen Erkennen von Talenten und ihrer Förderung liegen aus ihrer Sicht viele Parallelen zur Kunstwelt.

Der mit 10.000 Euro dotierte Art Cologne-Preis für herausragende Verdienste der Kunstvermittlung wird seit 1981 jährlich von der Koelnmesse und dem Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler vergeben. Immer wieder standen weibliche Positionen auf der Preisträgerliste, so unter anderem Ileana Sonnabend, Denise René, María de Corral, Dina Vierny und Charlotte Zander, Anny de Decker und Rosemarie Schwarzwälder. Die Verleihung der diesjährigen Auszeichnung findet am 17. November im Historischen Rathaus in Köln statt.


03.08.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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