Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler

Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther

Faschingsakademiefest in München, 1954 / Julius Hüther
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach

Lenbachs Tochter Gabriele in Spanischer Hoftracht, 1901 / Franz von Lenbach
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /

Jugendstil-Kaffee-Set und -Tablett von Kayserzinn, um 1900 /
© Kunstmarkt Media


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Ruangrupa: Kein neuer Fall von Antisemitismus

Ruangrupa: Broschüre eindeutig nicht antisemitisch

Das Kuratorenkollektiv der Documenta fifteen weist die aktuellen Antisemitismus-Vorwürfe zurück. Die von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen als antisemitisch eingestuften Zeichnungen einer im Museum Fridericianum ausgestellten Broschüre mit dem Titel „Presence des Femme“ seien falsch interpretiert worden, so das Kollektiv Ruangrupa. Die in dem Heft enthaltenen Zeichnungen des syrischen Künstlers Burhan Karkoutly zeigen etwa Soldaten mit Davidstern am Helm als Roboter mit entblößten Zähnen. In den Augen der Kuratoren werden „auf keinem der Bilder Menschen jüdischen Glaubens abstrakt dargestellt“. Der Davidstern auf den Helmen von Soldaten sei das Symbol des israelischen Staates und der israelischen Armee, hier gebe es keine Zweideutigkeit. Viel eher müsse man die Zeichnungen als Karikaturen verstehen, die eine eigene Geschichte aufweisen. „Sie repräsentierten die Propagandakunst der damaligen Zeit und den Standpunkt der Palästinenserinnen und Palästinenser gegenüber der militärischen Besatzung“, so Ruangrupa.

Derweil fordert eine von jüdischen Aktivisten eingerichtet Online-Petition auf „Change.org“ den Abbruch der Weltkunstschau. „Es ist nicht tragbar, eine Ausstellung weiterhin öffentlich zugänglich zu machen, die von Anfang an in der Kritik stand und ganz offen Judenhass zur Schau stellt“, erklärte Sacha Stawski, Mitorganisator der Petition, gegenüber der Jüdischen Allgemeinen. „Wir sagen nicht, dass die Documenta nach reichlicher und seriöser Prüfung nicht wieder geöffnet werden kann. Aber jetzt ist es erst einmal genug.“ Aktuell hätten sich knapp 600 User dem Aufruf angeschlossen. Die Antisemitismus-Debatte rund um die diesjährige Documenta in Kassel reißt nicht ab. Bereits Anfang des Jahres wurden erste kritische Stimmen laut, die dem Kuratorenkollektiv Ruangrupa und einigen eingeladenen Künstlern eine Nähe zur anti-israelischen Boykottbewegung BDS vorwarfen. Kurz nach der Eröffnung der Ausstellung Mitte Juni sorgte dann das Werk „People’s Justice“ des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi für große Empörung. Es wurde nach heftiger Kritik wieder abgehängt. Um den Eklat aufzuarbeiten, soll die Schau in den kommenden Monaten von sieben Expertinnen und Experten fachwissenschaftlich begleitet werden.


04.08.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


18.06.2022, Documenta 15

Bei:


Documenta und Museum Fridericianum

Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Fachwissenschaftliche Begleitung für die Documenta steht

Bericht:


Nach neuen Antisemitismus-Vorwürfen Abbruch der Documenta gefordert

Bericht:


Josef Schuster hält die Documenta für gescheitert

Bericht:


Documenta entfernt umstrittenes Kunstwerk

Variabilder:

Ruangrupa: Broschüre eindeutig nicht antisemitisch
Ruangrupa: Broschüre eindeutig nicht antisemitisch

Künstler:

Ruangrupa








News von heute

SPSG lobt offenen Kunstwettbewerb zum Kolonialismus aus

SPSG lobt offenen Kunstwettbewerb zum Kolonialismus aus

Felix Hoffmann leitet Foto Arsenal Wien

Felix Hoffmann leitet Foto Arsenal Wien

Barthélémy Toguo in Esslingen

Barthélémy Toguo in Esslingen

News vom 09.08.2022

Fellbacher Triennale-Preis für Monira Al Qadiri

Fellbacher Triennale-Preis für Monira Al Qadiri

Oliver Kossack wird neuer Rektor der HfBK Dresden

Oliver Kossack wird neuer Rektor der HfBK Dresden

Teresa Burga in der Bremer Weserburg

Teresa Burga in der Bremer Weserburg

News vom 08.08.2022

Hopf, Margolles und Steyerl für Stuttgart

Hopf, Margolles und Steyerl für Stuttgart

Elfie Semotan in Salzburg

Elfie Semotan in Salzburg

Kunstpostkarten für die Ukraine

Kunstpostkarten für die Ukraine

Bielefeld entdeckt Hedwig Thun

Bielefeld entdeckt Hedwig Thun

 zur Monatsübersicht





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce