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Ai Weiweis Schaffen ist dem Menschen und seiner Würde verpflichtet. Die Albertina Modern in Wien stellt nun sein Werk ausführlich vor. Allerdings geht in der musealen Präsentation einiges von seiner Brisanz und Schlagkraft verloren

Aus Widerstand wird Kunst



Ai Weiwei, Study of Perspective – Eiffel Tower, 1999

Ai Weiwei, Study of Perspective – Eiffel Tower, 1999

„Für mich entspringt Inspiration dem Widerstand – ohne ihn wären meine Bemühungen vergeblich. Einschränkungen entstehen nur aus einer Angst im Herzen heraus, und Kunst ist ein Gegenmittel gegen Angst“. In seiner 2021 erschienenen Autobiografie benennt der chinesische Künstler und Aktivist Ai Weiwei die Triebfedern seines künstlerischen und politischen Engagements. Dem konfrontativen Menschenrechtsaktivisten, der die Kunst nicht als ein fertiges, abgeschlossenes Produkt, sondern als lebendigen „Prozess“, als „Kommunikation“, als „Teil des Lebens“ begreift, widmet die Albertina Modern in Wien eine opulent bestückte Retrospektive, die das Perpetuum mobile von Kritik und Impuls, Bedrohung und Offensive über vier Jahrzehnte rückverfolgt und Einblick in wichtige Schaffensphasen gibt.


Ai Weiweis Schlüsselthema ist die Krise der Humanität, und er findet in seinen teils monumentalen Installationen bis heute überwältigende Ausdrucksformen, seine Anklagen und Fragen künstlerisch zu erheben. Sei es, wenn mehr als 5.000 Schulkinder bei einem Erdbeben wegen der Korruption gieriger Lokalpolitiker unter Trümmern instabiler Schulgebäude begraben wurden oder wenn tausende Flüchtlinge in ihren Schlauchbooten die Überfahrt übers Mittelmeer nicht überleben. „In search of humanity“ lautet der Titel der von Elsy Lahner und Dieter Buchhart kuratierten Ausstellung: eine Suche, beeinflusst von dem empfundenen Verlust an Menschlichkeit dem Migrations- und Flüchtlingsleid gegenüber sowie der Fortsetzung von Krieg, Elend, autoritären Regimen und Faschismus in unserer Zeit. Aktuell befinde sich die Welt in einer Zeit der größten Unsicherheit, sagte der 64jährige Künstler anlässlich der Eröffnung der Wiener Ausstellung. Das friedliche Leben, an das der Westen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewöhnt gewesen sei, sei zu einem Ende gekommen. Angesichts des Kriegs Putins gegen die Ukraine und der Gefährdung der Grundlagen von Demokratie und Freiheit wandle sich die Suche nach Humanität zu einer Verteidigung der Menschenrechte.

Ai Weiweis Suche nach Humanität begann bereits in den 1980er Jahren – nach dem Verlust des Glaubens an die Moderne – mit von Marcel Duchamp und dem Dadaismus beeinflussten Objekten, wobei den Arbeiten stets ein direkter Bezug zu Ais eigener Lebensgeschichte, der Vergangenheit oder dem Zeitgeschehen innewohnt. Er erweiterte das Diktum Duchamps von „Künstler-Kunstwerk-Betrachter“, wie Dieter Buchhart in seinem Katalogtext schreibt, auf „eine Kette zwischen Künstler (Denker, Kulturkritiker, Konzeptmacher) – Readymade (austauschbares Objekt ohne Eigenwert) – Betrachter“ mit Objekten, denen Readymades wie Kleidungsstücke, Möbel, Musikinstrumente etc. zwar als künstlerisches Material dienen, die jedoch zu neuen Objekten transformiert werden. So bilden alte Schuhe des Künstlers die spiralförmige Skulptur „Circle of Shoes“ von 1986. Der Spaten, den Ai in „Shovel with Fur“ mit Fell überzog, erinnert an den Vater, den Dichter Ai Quing, der 1958, ein Jahr nach Ais Geburt, als Rechtsabweichler abgestempelt wurde, mit seiner Familie unter erbärmlichen Bedingungen im Lager leben und während seiner politischen Verbannung Latrinen mit einer Schaufel reinigen musste. „Duchamp hatte das Fahrrad-Rad“, erklärt Ai Weiwei, „Warhol hatte das Mao-Bild. Ich habe ein totalitäres Regime. Das ist mein Readymade.“

Auf Repression, Gewalt und Vernichtung während der chinesischen Kulturrevolution in den Jahren 1966 bis 1976 nahm Ai Weiwei mehrmals Bezug. In seiner Aktion „Dropping a Han Dynasty Urn“ von 1995 ließ er eine 2.000 Jahre alte Urne fallen. Indem er traditionelle kostbare Objekte verändert oder bewusst zerstört, hinterfragt er deren Bedeutung und den Wert, der einem Gegenstand zugemessen oder abgesprochen wird. Gleichzeitig löst er sich von gesellschaftlichen und kulturellen Zuschreibungen und Normen. Mit seinen sich mit dem kulturellen Erbe Chinas befassenden Werken verweist Ai Weiwei auf eine methodische Vorgehensweise, wie bei politischen Veränderungen mit Kulturgütern vorausgegangener Epochen umgegangen wird, wie neue Machthaber diese entfernen oder brutal vernichten lassen, um ihrem Einfluss und ihrer Stärke Nachdruck zu verleihen. Gleichzeitig bezieht er sich auf die Gräuel der Kulturrevolution, bei der Millionen Menschen im Sinne einer Säuberung und proletarischen Erneuerung getötet, gefoltert oder verbannt, historische Stätten zerstört sowie Kunstschätze und Bücher vernichtet wurden. Wenn er 2002 mit „Souvenir from Beijing“ alte Ziegel aus demolierten Hutong-Häusern in kleine Kästchen legt, die aus dem Holz von Tempeln der Qing-Dynastie bestehen, erweist er sowohl den Toten als auch den kulturellen Überresten seinen Respekt. Durch die subtile Transformation erfahren die antiken Gegenstände eine Neubewertung und Neudefinition.

Bereits 1981 hatte Ai Weiwei China verlassen und 1983 mit Hilfe eines Stipendiums ein Studium an der Parsons School of Design in New York begonnen. Die gewaltsame Niederschlagung der Studentenproteste am Tian’anmen-Platz in Peking im Jahr 1989, bei der bis zu 10.000 Menschen den Tod fanden, erlebte er weit entfernt von seiner Geburtsstadt. Erst 1993 kehrte er nach China und zu seinem inzwischen kranken Vater zurück. Im selben Jahr entstand sein erster „Fuckfinger“ in Form einer Collage auf einem Plakat. Ab 1995 streckte Ai seinen erhobenen Mittelfinger dann als Zeichen des Widerstandes dem Platz des Himmlischen Friedens und in der Folge weiteren bekannten Bau- und Kunstwerken entgegen und verwies mit der unmissverständlichen Geste auf Missstände und die Gefährdung demokratischer Werte. Der bis 2011 fortlaufenden Serie gab er später den Titel „Study of Perspective“, einerseits um sie deutlicher als Kunstwerk zu verankern, andererseits um damit auf seinen eigenen Standpunkt zu verweisen beziehungsweise auf die Aussicht auf eine durch die gesetzte Handlung veränderbare Zukunft. Als Betrachtende sehen wir die Szenen aus der Sicht des Künstlers. Genau genommen könnte es aus dieser Perspektive auch unser Arm sein, der ins Bild ragt – eine unmissverständliche Aufforderung die eigene Position gegenüber Autoritäten zu hinterfragen und selbst für autonome Rechte und freie Meinungsäußerung einzustehen. In der Folge variierte Ai Weiwei den Stinkefinger auch zu Skulpturen und Holzschnitten oder 2000 als Leuchtzeichen „FUCK“, das in großen Lettern über der Wand in seinem Pekinger Atelier prangte und jetzt als riesiger Leuchtkasten die Wiener Schau initiiert.

In der Ausstellung steht allerdings nicht die direkte Aktion im Mittelpunkt, sondern Ai Weiweis ästhetisches Vokabular. Das wird anhand von 140 Exponaten ausführlich dokumentiert und museal präsentiert, allerdings um den Preis, dass sich die widerständige Haltung zuweilen hinter kunstmarkttauglichen Objekten zu sehr verbirgt. Hierzu gehören Holzarbeiten, wie Montagen von Hockern („Grapes“, 2011), gekreuzte Betten („Crossed Beds“, 2002), kunstvoll getischlerte Holzbälle („Wooden Ball“, 2006) oder dreidimensionale Landkarten („Map of China“, 2004), Porzellanarbeiten („Watermelon“, 2006) oder aus Marmor minutiös nachgebildete Möbelstücke, Türen oder ein Spielzeugauto („Marble Toy Car“, 2010). Bei der Anfertigung seiner Objekte greift Ai Weiwei auf traditionelle handwerkliche Kulturtechniken zurück. So verzichtete er beispielsweise bei der Verschneidung zweier Tische der Qing-Dynastie in „Tables with Crossed Corners“ auf Nägel und Schrauben. Durch die Neukonstruktion werden die Objekte verfremdet und verlieren ihre ursprüngliche Funktionalität, jedoch nicht ihre Verbindung zur Vergangenheit.

Was in der Wiener Ausstellung allerdings auf der Strecke bleibt, ist die große Geste. Bekannt wurde Ai Weiwei 2007 durch sein Documenta-Projekt „Fairy Tale“, das 1001 Chinesen nach Kassel brachte. 2009 montierte er 9.000 Schulrucksäcke auf die Fassade am Haus der Kunst in München, um mit „Remembering“ an das Erdbeben, das sich 2008 in der chinesischen Provinz Sichuan ereignete, zu erinnern. 2014 errichtete der Künstler im Lichthof des Berliner Gropiusbaus aus 6.000 einfachen hölzernen Stühle den monumentalen und zugleich fragilen Turm „Stools“. Den Boden der Londoner Tate Modern legte Ai 2010 in einer raumfüllenden Installation mit 100 Millionen doppelt gebrannten und handbemalten Sonnenblumenkernen aus Porzellan aus, die über eine Gesamtfläche von 3400 Quadratmetern zehn Zentimeter hoch aufgeschüttet wurden. In Wien beschränkt sich die gleichnamige Bodenarbeit „Sunflower Seeds“ auf einen kleinen kreisförmigen Haufen, wodurch der überwältigende Eindruck des großen Formats verlorengeht.

Auch die Werkgruppe „Circle of Animals“ bestand ursprünglich aus zwölf überdimensionalen Tierköpfen des chinesischen Horoskops, die in einer Bronzeausführung bereits 2016 anlässlich der Ausstellung „translocation – transformation“ im Garten des 21er Hauses zu sehen waren. Nachempfunden sind die Tierköpfe den Figuren jener einst berühmten Wasseruhr, die im Yuanming Yuan, dem alten Sommerpalast des Qianlong-Kaisers, den Lauf der Zeit mit Fontänenstrahlen markierte. Der marmorne Prachtbau, von Jesuiten Anfang des 18. Jahrhunderts im Stil des Rokoko entworfen, wurde anderthalb Jahrhunderte später von britischen Truppen als Rache für die Gefangennahme und Folterung englischer und französischer Diplomaten zerstört. Die zwölf Tierköpfe verschwanden. Sieben von ihnen sind bis heute wieder aufgetaucht, davon zwei in der Sammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé, die nach dem Tod des Modeschöpfers versteigert wurden. „Circle of Animals“ ist ein exemplarisches Beispiel für Ai Weiweis verstrickte Strategie, die am meisten überzeugt, wenn nicht klar ist, mit wem er sich anlegt: geht es darum, den Westen zu brüskieren, indem Ai auf Zerstörungen und Plünderungen anspielt? Oder will er ein künstlerisches Exempel statuieren und seine überdimensionalen Büsten im nebulösen Zwischenreich von Original und Kopie testen? Dieser künstlerisch, historisch, politisch und kommerziell komplexe Zusammenhang wird allerdings durch den kunstgewerblichen Charakter der verkleinerten, vergoldeten Indoor-Variante, die die Albertina-Ausstellung präsentiert, weitgehend verschleiert.

Am überzeugendsten ist Ai Weiwei mit solchen Arbeiten, in denen er sein zentrales Thema, die individuelle Freiheit, thematisiert. In der großen Installation „S.A.C.R.E.D.“ rekonstruiert Ai die Gefängnisräume, in denen er 2011 nach seiner Verhaftung in Peking eingesperrt war. Die Installation besteht aus sechs Eisenkästen, die Szenen aus seiner 81tägigen Inhaftierung zeigen: (S) Supper, (A) Accusers, (C) Cleansing, (R) Ritual, (E) Entropy und (D) Doubt. Jede Einheit verfügt über kleine Öffnungen, ähnlich denen an einer Gefängniszellentür, durch die die Betrachter in die Dioramen blicken können, in denen Ai realistische Modelle von sich selbst und seinen Überwachern positioniert hat. Die sechs Schauräume dokumentieren die peinigenden Momente seiner Gefangenschaft im Detail und die Überwachung, unter der er zu jeder Zeit stand: beim Verhör, den Mahlzeiten, beim Baden, beim Toilettengang und beim Schlafen. Das hintergründige Spiel mit den Betrachtern, denen Ai Weiwei in der Fuckfinger-Serie eine Doppelgängerrolle zubilligte, wird in „S.A.C.R.E.D.“ durch die voyeuristische Wärter-Perspektive, die die Betrachter einnehmen müssen, sobald sie die Szenen durch den kleinen Schlitz ansehen, auf die Spitze getrieben. Ein weiterer Nachbau der Gefängniszelle im Maßstab 1:1 kann von den Besuchern betreten werden und verortet sie in der temporären Situation des Gefangenen.

Am Ende, vorbei an aktuellen Lego-Arbeiten wie „After Van Gogh“ von 2020, einem Kommentar zu Klimawandel und zur ostafrikanischen Heuschreckenplage, oder „The Navigation Route of the Sea Watch 3 Migrant Rescue Vessel, June 2019“, das die Navigationsroute des Flüchtlingsschiffs nachzeichnet, und dem Dokumentarfilm „Coronation“ von 2020, der die Entwicklungen und Restriktionen im Zuge der Corona-Pandemie in Wuhan seit Januar 2019 festhält, steht eines des lapidarsten und gleichzeitig eindrucksvollsten Exponate der Schau: „A Metal Door with Bullet Holes“. Die rostige, von Einschusslöchern perforierte Metallwand ist ein Readymade, das der Künstler bei Dreharbeiten in Syrien nahe der türkischen Grenze entdeckte. Als ein Gegenstand von vielen gibt das Fundstück Zeugnis von der jüngst so präsenten Gewalt in diesem Gebiet und ist von bitterer Aktualität.

Die Ausstellung „Ai Weiwei. In search of humanity“ ist bis zum 4. September zu sehen. Die Albertina Modern hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 14,90 Euro, ermäßigt 12,90 Euro; für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren ist er kostenlos. Der Ausstellungskatalog kostet 39,90 Euro.

Kontakt:

Albertina Modern

Karlsplatz 5

AT-1010 Wien

Telefon:+43 (01) 53 48 30



16.08.2022

Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Jacqueline Rugo

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