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Überflieger Friedrich Gilly in Berlin

Friedrich Gilly, Entwurf zu einem Denkmal für König Friedrich II., 1796/97

Friedrich Gilly dürfte den wenigsten Menschen heute etwas sagen. Dabei gehörte er um 1800 zu den innovativsten deutschen Architekten. Anlässlich des 250. Geburtstags würdigt das Stadtmuseum Berlin Gilly nun mit einer Ausstellung und einem wissenschaftlichen Symposium und will den Baumeister der Revolutionsarchitektur damit wieder dem Vergessen entreißen. Sein früher Tod im Jahr 1800 hat dazu geführt, dass nur wenige ausgeführte Bauten überliefert sind. Dennoch hat es der hochbegabte Gilly, der aus einer Architektenfamilie stammte und früh von seinem Vater David Gilly gefördert wurde, bis zum preußischen Oberhofbauinspektor geschafft, zu dem er 1799 ernannt wurde. Da hatte er als Professor an der Bauakademie in Berlin schon ein Jahr unter anderem Karl Friedrich Schinkel unterrichtet und 1796 mit einem Entwurf zu einem gigantischen Denkmal für König Friedrich II. auf der Basis eines dorischen Tempels großes Aufsehen erregt.

Jan Mende, der Kurator der Schau im Museum Knoblauchhaus, spricht bei Friedrich Gilly daher vom einem „Überflieger der Berliner Architektur-Szene“, der bis heute Kultstatus genieße. Die Architekten der Moderne seien fasziniert von seiner blockhaften Bauweise gewesen. Peter Behrens, Ludwig Mies van der Rohe und sogar Andy Warhol hätten sich von Gillys Werk inspirieren lassen. Dem geht die Ausstellung in drei Themenräumen nach. Unter der Überschrift „Kubus“ werden seine architektonischen Prinzipien behandelt, die für Gilly in den geometrischen Grundkörpern Kubus, Würfel und Walze begründet lagen und die er mit Licht und Schatten inszenierte. Im Themenraum „Licht“ gibt es dann eine Begegnung mit seinen klassizistischen Idealentwürfen, und bei „Schatten“ dreht sich alles um die Dramatisierung der Baukunst, die Frühromantik und Gillys persönliche Tragik.

Insgesamt sind in der Ausstellung 61 Zeichnungen und Grafiken versammelt, begleitet von fünf Architekturmodellen und verschiedenen Luxusprodukten im Gilly-Design. Ein Highlight ist der berühmte Originalentwurf zum Denkmal für Friedrich den Großen aus dem Berliner Kupferstichkabinett. Eindrucksvoll ist zudem der 21teilige luxuriöse Dionysos-Tafelaufsatz, der um 1800 in Berlin wohl nach Vorlagen Gillys gefertigt wurde, erst unlängst aus dem Besitz der Herzöge von Württemberg im Kunsthandel auftauchte und sich nun in einer Privatsammlung befindet. Aus dem ehemals 36 Meter langen Fries der Alten Münze ist die „Minerva-Platte“ zu sehen. Das Relief wurde von Gilly entworfen, von Johann Gottfried Schadow in Sandstein ausgeführt und gilt als ein Höhepunkt der klassizistischen Bildhauerkunst.

Die Ausstellung „Friedrich Gilly (1772-1800). Kubus, Licht und Schatten“ läuft vom 9. September bis zum 16. Oktober. Das Museum Knoblauchhaus hat dienstags bis donnerstags von 12 bis 18 Uhr, freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.

Museum Knoblauchhaus
Poststraße 23
D-10178 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 24 002 162

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Veranstaltung vom:


09.09.2022, Friedrich Gilly (1772–1800) - Kubus, Licht und Schatten

Bei:


Stiftung Stadtmuseum Berlin

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