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Werksplitter von Christo und Jeanne-Claude in Düsseldorf

in der Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos“

Wie verstand es ein bulgarischer Flüchtling, mit weltweit inszenierten Kunstwerken Millionen von Menschen anzulocken? Die Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos“ im Düsseldorfer Museum Kunst Palast versucht, diesem Phänomen näher zu kommen und das Werkschaffen des Künstlerpaars in der Kunstgeschichte zu verorten. Die Verhüllung des Pariser Arc de Triomphe im September vergangenen Jahres ist noch in bester Erinnerung. Zum Auftakt widmen sich Fotos und Grafiken dem jüngsten und letzten realisierten Projekt und damit der Stadt, in der die Karriere des Künstlerpaars begann und endete. 1935 im bulgarischen Gabrowo geboren und an der Kunstakademie in Sofia ausgebildet, erreichte Christo Javacheff über Prag und Wien 1958 Paris, wo er die am selben Tag und im selben Jahr in Casablanca geborene Jeanne-Claude kennenlernte. Die den Lebensunterhalt sichernden Porträtaufträge signierte Christo noch mit seinem Geburtsnamen, während er die bis in die 1960er Jahre im inspirierenden Umfeld der Nouveaux Réalistes geschaffenen Bilder und Objekte ausschließlich mit seinem Vornamen kennzeichnete.

In der von Kay Heymer und Sophie-Marie Sümmermann grob konzipierten Werkübersicht aus rund 70 Exponaten stellen Dialoge mit Arbeiten von Jean Dubuffet, Arman, Alberto Burri, Niki de Saint Phalle oder Yves Klein die Verortung im Kanon der allgemeinen künstlerischen Entwicklung vor, da nicht selten besonders spätere Großprojekte im öffentlichen Raum eher als spaßige Events klassifiziert werden. Erst 1994 bekannten sich beide offiziell zu ihrer gemeinsamen Autorenschaft. Jeanne-Claude verstarb schon 2009, Christo im Jahr 2020, kurz nachdem er die Düsseldorfer Schau autorisiert hatte.

Fundament der Ausstellung bildet die Privatsammlung von Ingrid und Thomas Jochheim, die als eine der qualitätvollsten und umfangreichsten des Künstlerpaares gilt. Daher liegt auch ein Schwerpunkt auf Christos Spuren im Rheinland, wo viele Sammler seit der legendären Ausstellung in der Galerie Schmela vor fast 60 Jahren Werke in ihren Fundus aufnahmen. Bei der Konzentration auf monumentale Großprojekte, beginnend mit der vom Bau der Berliner Mauer inspirierten Schließung der Pariser rue Visconti durch Ölfässer im Jahr 1962 über die Reichstagsverhüllung von 1995, die 2005 errichteten Tore im Central Park von New York, wohin beide 1964 ausgewandert waren, bis hin zum noch nicht realisierten Mastaba-Projekt im letzten Saal, begleiten vor raumhohen Großfotografin insbesondere viele Grafiken die künstlerische Entwicklung. Sie stellen nicht nur Christos Könnerschaft als Zeichner vor, sondern dokumentieren anhand genauer Fixierung von Faltenwürfen, Verschattungen und Schnüren, dass er nichts dem Zufall überlassen und überaus präzis geplant hat.

Die Ausstellung „Christo und Jeanne-Claude. Paris. New York. Grenzenlos“ ist bis zum 22. Januar 2023 zu sehen. Das Museum Kunst Palast hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Zur Ausstellung ist ein Katalog für 38 Euro im Museumsshop erschienen.

Museum Kunst Palast
Ehrenhof 4-5
D-40479 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)211 – 566 42 100


12.09.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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