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Kunstpreis der Böttcherstraße für Karimah Ashadu

Karimah Ashadu, Still aus „Cowboy“, 2022

Der Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen geht an Karimah Ashadu. Die 1985 in London geborene, heute auch im Hamburg lebende Künstlerin setzte sich gegen acht weitere Künstler*innen durch und darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro freuen. Karimah Ashadu trat in der Kunsthalle Bremen mit ihrer aktuellen Videoarbeit „Cowboy“ an, die von der Jury vor allem für ihre feinfühlige Intimität und ihren freiheitsliebenden Charakter gewürdigt wurde. „In ihrer zugleich einfachen wie dichten Filminstallation ‚Cowboy‘ gelingt es Karimah Ashadu poetisch und sinnlich die persönliche Geschichte des Protagonisten in Beziehung zu kolonialen Strukturen zu setzen“, heißt es in der Begründung. „Cowboy“ ist eine zwei Kanal-Installation, die auf der linken Seite kontemplative Bilder von sich im Wind wiegenden Palmen und rauschenden Meereswellen zeigt und auf der rechten Seite die Geschichte eines Pferdepflegers namens „Cowboy“ erzählt. „Die Erzählstimme des ‚ Cowboys‘, die den Film begleitet, bestätigt die tiefe innere Verbundenheit zwischen Mensch und Tier, während seine eigene multikulturelle Biografie das Thema der Migration aufgreift“, so die Jury weiter. Der Reiter berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen als schwarzer Mensch, seinem Leben in der Natur und seiner Herkunft.

Der Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen wird seit mehr als 60 Jahren verliehen und zählt zu den renommierten deutschen Auszeichnungen für junge Künstlerinnen und Künstler. Im Zweijahresrhythmus schlagen angesehene Kurator*innen unabhängig voneinander je eine*n Künstler*in vor, die aus dem deutschsprachigen Raum stammen oder in ihm leben. Karimah Ashadu wurde auf Vorschlag von Bettina Steinbrügge vom Museum Mudam Luxembourg nominiert. In der Vergangenheit waren unter den vorgeschlagenen und ausgezeichneten Künstler*innen zahlreiche Namen, die in den folgenden Jahren in der internationalen Kunstszene große Aufmerksamkeit erhielten: etwa Wolfgang Tillmans und Tomma Abts, die später mit dem Turner Prize ausgezeichnet wurden, oder Dirk Skreber, der den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst erhielt. Die Ausstellung zum Kunstpreis der Böttcherstraße, die sämtliche Einreichungen der Nominierten umfasst, läuft in der Kunsthalle Bremen noch bis zum 30. Oktober.

Die Kunsthalle Bremen hat mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr sowie dienstags bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Mitglieder des Kunstvereins Bremen erhalten freien Eintritt.

Kunsthalle Bremen
Am Wall 207
D-28195 Bremen
Telefon: +49 (0)421 – 32 90 83 80


15.09.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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